Einer gegen alle
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(ots) - Statt auf freien Handel setzen die USA künftig auf knallharten Protektionismus, und diese dramatische Kehrtwende hat das Zeug, die Weltwirtschaft in schwerste Turbulenzen zu stürzen. Die Europäische Union, China, Japan und Südkorea gehören zu den wichtigsten Handelspartnern der USA. Deren Exporte werden kurzerhand um 20 bis 54 Prozent verteuert. Die Betroffenen werden sich wehren. Man braucht wenig Fantasie, um die Verwüstungen eines Handelskriegs zu erahnen. Das sind düstere Aussichten. Doch Trump ist bei Zöllen ein beratungsresistenter Überzeugungstäter. Er hält die Aufschläge für ein Wundermittel, das die heimische Industrie vor ausländischer Konkurrenz schützt, sagenhafte Billionen-Beträge für Steuersenkungen in die Staatskasse spült und einen mächtigen Hebel für politische Verhandlungen mit anderen Ländern liefert. Dass sich diese drei Ziele schon denklogisch widersprechen, will der "Dealmaker" nicht wahrhaben.
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Datum: 03.04.2025 - 16:41 Uhr
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