Deutsche Umwelthilfe zum Verbot privater Silvesterfeuerwerke in den Niederlanden: "Neue Bundesregierung muss schnellstmöglich nachziehen - zum Schutz von Menschen, Tieren und Natur!"
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(ots) - Ab dem Jahreswechsel 2026/2027 dürfen Privatpersonen in den Niederlanden kein Feuerwerk mehr zünden. Dies hat das niederländische Parlament in dieser Woche beschlossen, um Verletzungen, Umweltbelastung und Stress für Mensch und Tier zu reduzieren. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) fordert die sich für Mai 2025 abzeichnende neue Bundesregierung auf, nachzuziehen.
DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch:
"Das Verbot für private Böller und Raketen in den Niederlanden ist ein starkes Signal für die Saubere Luft und den Schutz von Mensch, Tier und Natur! Die Folge von privatem Feuerwerk sind jährlich zehntausende Verletzte, tragische Todesfälle, Millionen panische Tiere, massive Luftverschmutzung, viele tausend Brände und enorme Mengen von Müll. Mit unserem stetig wachsenden Bündnis für ein friedliches Silvester führen wir bereits intensive politische Gespräche, um das Verkaufs- und Anwendungsverbot privater Pyrotechnik endlich auch in Deutschland auf den Weg zu bringen. Der gestern vorgestellte Koalitionsvertrag schweigt sich bei der dringend notwendigen Überarbeitung der Ersten Sprengstoffverordnung aus. Diese Überarbeitung ist die zentrale Voraussetzung, um ein echtes Verbot möglich zu machen. Wir machen weiter Druck und fordern bis zur Innenministerkonferenz im Juni 2025 eine klare Entscheidung des zuständigen Bundesinnenministeriums. Die Menschen in Deutschland wollen mehrheitlich ein vollständiges Verbot der archaischen Böllerei. Das zeigen repräsentative Umfragen seit Jahren. Die Petition der Gewerkschaft der Polizei zum Verkaufsverbot von Feuerwerk haben über 2 Millionen Menschen unterzeichnet, unseren offenen Brief haben mehr als 600.000 Menschen unterstützt. Die Niederlande zeigen, was politischer Wille bewirken kann - Deutschland muss endlich handeln!"
Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
0171 3649170, resch@duh.de
DUH-Newsroom:
030 2400867-20, presse@duh.de
www.duh.de
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Datum: 10.04.2025 - 10:48 Uhr
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