"nd.DerTag": Unfrohe Ostern - Kommentar zum Stocken der Verhandlungen im Ukraine-Krieg
ID: 2166920

(ots) - Das sinnlose Blutvergießen nimmt kein Ende: Ukrainer und Russen werfen sich gegenseitig Verletzungen der kurzen Feuerpause zu Ostern vor. Die Hoffnungen auf eine rasche Friedenslösung für die Ukraine sind verpufft. Aufgrund der Komplexität des Konflikts und der tief eingegrabenen Lager in Kiew und Moskau ist der Weg dorthin weit schwerer, als US-Präsident Donald Trump glauben machen wollte. Der droht nun damit, die Flinte ins Korn zu werfen und sich vom Prozess zurückzuziehen.
Trumps Ultimatum kann taktischer Natur sein, doch der Abzug der US-Truppen aus Afghanistan hat gezeigt, wie schnell die Pentagon-Karawane weiterzieht. Das gilt allerdings nicht für das Einfahren der Dividende. Mit dem jetzt unterzeichneten Memorandum über die Ausbeutung seltener Erden kann Trump fast schon einen Deal vorweisen. Washingtons Drohung geht auch an Wladimir Putins Adresse, nachdem der Kreml trotz Schritten zur Normalisierung der Beziehungen mit den USA das Weiße Haus in der Ukraine-Frage mit Verweis auf den bekannten Forderungskatalog auflaufen lässt. Die vom russischen Präsidenten verkündete Feuerpause kann als Reaktion darauf gewertet werden. Mehr als eine Geste war sie nicht.
Indem an den Ukraine-Gesprächen in Paris und demnächst London auch Franzosen, Briten und Deutsche beteiligt werden, dürfen jetzt sehr zum Unwillen Moskaus auch Länder mitreden, die zu einer diplomatischen Lösung bislang nichts beitragen wollten. Gleichzeitig schiebt die Trump-Regierung Verantwortung ab. US-Außenminister Marco Rubio betont, dass nur die Europäer Sanktionen aufheben könnten, um Russland zu einer Einigung in der Ukraine-Frage zu bewegen. Diese Karte haben sich Nato-Europas Falken selbst ausgeteilt und könnten damit weiter auf Risiko spielen.
Pressekontakt:
nd.DerTag / nd.DieWoche
Redaktion
Telefon: 030/2978-1722
Original-Content von: nd.DerTag / nd.DieWoche, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 21.04.2025 - 17:52 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2166920
Anzahl Zeichen: 2006
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Moskau
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 427 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
""nd.DerTag": Unfrohe Ostern - Kommentar zum Stocken der Verhandlungen im Ukraine-Krieg"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
nd.DerTag / nd.DieWoche (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bauern klagen immer. Aktuell haben sie dafür allerdings gute Argumente: die niedrigen Erzeugerpreise für Milch, Früchte und Fleisch. Derzeit erlösen industrielle Schweinezüchter 1,50 Euro pro Kilogramm. Solche ungesund niedrigen Preise, aufgezwungen von den großen Handelskonzernen, treffen auf
"nd.DerTag": Falsche Rentenreform-Prämisse - Kommentar zu den Vorschlägen der Rentenkommission ...
Wenn man sich umhört bei Verwandten und Freunden im rentennahen Alter, ist eine Sorge dominant: dass man trotz langen Berufslebens in Armut fällt und den Gang zum Sozialamt antreten muss. Das betrifft in Zukunft auch Teile der Mittelschicht, wie einschlägige Berechnungen zeigen. Doch die von der
Kommentar von "nd.DerTag" zum Kampf um den Labour-Vorsitz ...
Zumindest dieses Mal lag Keir Starmer richtig. Nach dem Sieg von Andy Burnham in der Nachwahl von Makerfield schrieb der Premierminister, dass sich die Wählerinnen und Wähler für "die Hoffnung" entschieden hatten, nicht für "die Spaltung und den Hass". Tatsächlich zeigt Burn
Weitere Mitteilungen von nd.DerTag / nd.DieWoche
Zum Tod von Papst Franziskus: Eine Stimme, die fehlen wird / Der Tod des Papstes ist mehr als nur eine Zäsur. Mit Franziskus verlieren die Gläubigen einen Charismatiker. ...
Der Tod eines Papstes ist immer eine Zäsur. Für die katholische Gläubigen ohnehin, aber im Fall von Jorge Maria Bergoglio nicht nur für sie. Das liegt zum einen an der Persönlichkeit des Verstorbenen: Papst Franziskus war ein Charismatiker und natürlicher Sympathieträger. Mit seiner Fröhlich
Kommentar Mitteldeutsche Zeitung zum Tod von Papst Franziskus ...
Was wird bleiben von diesem Papst? Kein neues Kirchenrecht, wie gerade in Deutschland viele erhofften. Franziskus hat seine Position nicht genutzt, dringend notwendige Reformen in Buchstaben zu gießen. Dazu reichte seine Kraft, vielleicht auch sein Wille, nicht aus. Aber hat er deshalb nichts verä
Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zum Tod von Papst Franziskus ...
Franziskus war ein Papst zum Anfassen, kein strenger Dogmatiker wie zuvor. Sein unprätentiöses Wesen, seine Hinwendung zu den Schwachen, Ausgegrenzten, Geflüchteten brachten ihm viele Sympathien ein. Dass sich der Südamerikaner verbal manchmal verstolperte, sei verziehen. Er sandte wichtige Bots
Spanien bekräftigt seine Unterstützung für den marokkanischen Autonomieplan für die Sahara ...
Der Minister für auswärtige Angelegenheiten, afrikanische Zusammenarbeit und Marokkaner im Ausland, Nasser Bourita, reiste am Donnerstag, den 17. April, nach Spanien. Dieser Besuch folgt auf eine intensive Europareise, die Bourita Anfang der Woche angetreten hatte und die von Erfolg gekrönt war,




