Weniger reden, mehr arbeiten
ID: 2172688

(ots) - Richtig liegt Merz, wenn er feststellt, dass die Deutschen im internationalen Vergleich relativ wenig arbeiten. Wahr ist auch, dass sich Deutschland diesen Rückstand wegen seiner Demografie nicht mehr leisten kann. Bei der Suche nach den Gründen für das geringe Arbeitsvolumen jedoch springt Merz zu kurz. Die Vier-Tage-Woche ist mitnichten das größte Problem des deutschen Arbeitsmarktes. Wem es nicht um billigen Beifall, sondern um eine Erhöhung der Erwerbsarbeitszeit geht, der muss an zwei wichtigeren Stellschrauben drehen: dem durchschnittlichen Renteneintrittsalter und der Erwerbsquote von Frauen. Beide sind in Deutschland viel zu niedrig, über eine Erhöhung ließe sich in beiden Bereichen schnell neue Arbeitskraft mobilisieren. Merz und seine Koalition haben es in der Hand, das zu tun. Es wäre ein echter Beitrag, um das Land und seine Wirtschaft zukunftsfest zu machen. Schneidige Auftritte und flotte Sprüche werden dafür nicht reichen, harte und ernsthafte Arbeit wäre nötig.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 19.05.2025 - 16:59 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2172688
Anzahl Zeichen: 1216
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 291 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Weniger reden, mehr arbeiten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
So schwer es fällt, auf die Politik von Donald Trump etwa beim Thema Strafzölle besonnen zu reagieren, so richtig ist es, dass sich die EU-Verantwortlichen vom Hin und Her des US-Präsidenten in der Sache sowie dessen unangemessenen Ultimaten nicht haben provozieren lassen. Nur auf den ersten Blic
Warken muss gegensteuern ...
Werden die Deutschen ein Volk von Pflegebedürftigen? Die neuesten Zahlen erwecken den Anschein: Inzwischen beziehen mehr als sechs Millionen Menschen Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung. Damit hat sich die Zahl der Bedürftigen seit 2015 mehr als verdoppelt. Diese Zahlen bilden nicht
Nachsitzen beim Klimaschutz ...
So deutlich ist die Klimapolitik einer Bundesregierung von einem offiziellen Gremium wohl noch nie abgekanzelt worden. Der Expertenrat für Klimafragen, eingesetzt von der Regierung, sagt dem Kabinett Merz: Eure Berechnungen stimmen nicht, eure Maßnahmen reichen nicht, euer Kurs führt nicht zur Kl
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Europas neue Sachlichkeit / Der Gipfel zwischen Großbritannien und der EU ist kein großer Wurf, aber ein Schritt in die richtige Richtung. ...
Den wichtigsten Schritt haben beide Seiten bei einem Thema gemacht, das anfangs hinten auf der Verhandlungsliste stand. London und Brüssel arbeiten an einem neuen Sicherheitspakt. Nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine und dem Amtsantritt des notorisch unzuverlässigen US-Präsidenten Donald
EU-Wasserstrategie ...
Eine Notwendigkeit, pauschal und über das ganze Jahr Wasser zu sparen, gibt es in Deutschland und Europa vielerorts nicht. Das ist auch kein Beitrag zur Lösung der weltweiten Wasserprobleme. Es ist deshalb zu hoffen, dass Roswall bei ihrer für die kommenden Wochen angekündigten Wasserstrategie m
Britisch-europäisches Abkommen ...
Der Pragmatismus hat das Prinzip Konfrontation weitgehend abgelöst. Es ist eine in diesen unsicheren Zeiten dringend notwendige und lobenswerte Entwicklung. (...) Sicher, die Ergebnisse sind nur ein erster Schritt - und die roten Linien der Labour-Regierung bleiben: kein Wiedereintritt in den EU-Bi
"Wir können alles - auch die Zukunft!" - Das neue Buch von Waltraud Hermann ...
Seit dem Erscheinen von "Wir können alles - auch die Zukunft!" hat sich die gesellschaftliche und politische Relevanz des Themas von Woche zu Woche gesteigert. Was die Autorin Waltraud Hermann mit klarer Sprache und fundierter Analyse beschreibt, zeigt sich heute mehr denn je: Deutschland




