Überraschendes Ausmaß
ID: 2175389

(ots) - Der Bergsturz im Schweizer Kanton Wallis schlägt die Menschen in den Bann. Auch wer nicht in den Bergen wohnt, kann mitfühlen, wie es den Einheimischen des Dorfes Blatten geht. Sie haben quasi über Nacht ihre Heimat verloren. Zum Glück wurde frühzeitig evakuiert. Einen Bergsturz erwarteten Fachleute und Rettungskräfte seit Tagen. Das Ausmaß der Katastrophe überraschte aber doch. Umso nachdenklicher muss stimmen, dass Klimafachleute wie Professor Christophe Lambiel von der Universität Lausanne den Bergsturz mit der globalen Erwärmung in Zusammenhang stellten. Der Permafrost-Experte verwies darauf, dass sich die ursprünglich dauerhaft gefrorenen Böden an der Berg-Nordhängen in den Alpen in über 3000 Metern Höhe in den vergangenen zehn Jahren stark erwärmt hätten. Auch wenn "natürliche" Ursachen mitgespielt haben dürften, ist das ein Warnsignal. Die Folgen der Erderwärmung können schon jetzt, bei einem Plus von 1,5 Grad gegenüber vorindustrieller Zeit, alle Anpassungen überfordern.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 30.05.2025 - 16:53 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2175389
Anzahl Zeichen: 1229
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 452 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Überraschendes Ausmaß"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hinter den Daten verbergen sich Schicksale. Durch Hakenkreuz-Schmierereien oder Gewalt entsteht ein Klima der Angst, insbesondere für Menschen mit Migrationsgeschichte oder für Linke. Dabei ist die Zahl rechter Delikte etwa auf dem unerträglich hohen Stand des Vorjahres geblieben, während ein d
Frankfurter Rundschau zur Armenien-Wahl: Erfreuliches aus dem Kaukasus ...
So eindeutig das politische Signal nun ausfällt, so kompliziert bleibt die Wirklichkeit: Armenien mag sich nach Westen recken, doch der Macht Russlands kann sich der kleine Binnenstaat, eingeklemmt zwischen Georgien, der Türkei und Aserbaidschan, nicht einfach entziehen. Zu eng sind die wirtschaft
Augen öffnen für den Krieg ...
In der Ukraine werden Wohnhäuser, Kraftwerke und Straßen zerstört. Tausende sterben noch immer im Krieg, den Moskau sofort beenden könnte. Doch die meisten Russinnen und Russen spüren davon im Alltag wenig: Seit vier Jahren gelingt es dem Diktator Putin und dem Kreml, dem eigenen Volk den Über
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Wenn der Dialog schwierig wird ...
Ob beim Elternabend, in der Teambesprechung oder im Gespräch mit dem Nachbarn - manchmal erscheint der andere schlicht schwierig. Dabei stellt sich die Frage: Sind es wirklich immer die anderen, oder fehlt es uns oft am richtigen Zugang? Der Schlüssel liegt meist im Dialog - einer Kunst, die nicht
Petition fordert langfristige Lösung für Ukrainer in der EU ...
Seit über drei Jahren leben Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer in der Europäischen Union. Sie sind vor dem Krieg geflohen, haben alles verloren - aber sie haben Hoffnung mitgebracht. Hoffnung auf Sicherheit, Frieden und ein Leben in Würde. Viele haben in Europa ein neues Zuhause gefunden. Doch
Ukrainer fordern festen EU-Aufenthaltstitel ...
Über vier Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer leben seit über drei Jahren in der EU - integriert, engagiert, belastbar. Sie lernen Deutsch, ihre Kinder gehen zur Schule, sie arbeiten, gründen Unternehmen und zahlen Steuern. Sie tragen zum sozialen und wirtschaftlichen Leben Europas bei - und doc
Schwarz-Rot rauft sich zusammen - es wird sich zeigen, ob das hält / Kommentar von Markus Decker ...
"(...) Oberflächlich betrachtet, macht die Regierung bisher vieles richtig. Sie hat die Lehren aus der Ampelkoalition gezogen und zieht an einem Strang. Wenn einer der Partner dem anderen widerspricht, etwa auf dem Feld der Migration, dann geschieht das eher niederschwellig. Klug ist fraglos,




