HanseWerk Unternehmen HanseWerk Natur und Stadtwerke Kiel kooperieren bei Nahwärmeversorgung
"FördeWärme", ein Unternehmen der HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur und den Stadtwerken Kiel, startet und treibt regionale Wärmewende voran.

(PresseBox) - Mit der Gründung der FördeWärme GmbH setzen Stadtwerke Kiel und HanseWerk Natur, ein Unternehmen der HanseWerk-Gruppe, einen bedeutenden Meilenstein für die nachhaltige Wärmeversorgung in der Region. Die neue Gesellschaft begleitet ab sofort die kommunale Wärmeplanung aktiv und bietet innovative Lösungen im Bereich der sogenannten Nahwärme an.
Hierzu übernimmt „FördeWärme“ bestehende Nahwärmenetze der Stadtwerke Kiel und stellt diese, wo es wirtschaftlich sinnvoll ist, perspektivisch auf klimaneutrale Erzeugung um. Außerdem wird das Unternehmen zusätzliche Nahwärmenetze in der Landeshauptstadt Kiel sowie der umliegenden Region entwickeln und so die Wärmewende nachhaltig klimaneutral vorantreiben.
Sogenannte Nahwärmenetze bilden, neben großen Fernwärmenetzen wie dem über 374 Kilometer langen Leitungsnetz der Stadtwerke Kiel in der Landeshauptstadt, einen elementaren Baustein, um die Wärmeversorgung zukünftig regenerativ zu gestalten. Die räumlich begrenzten Nahwärmegebiete spielen bei kommunalen Wärmeplanungen eine entscheidende Rolle, die Klimaziele in Schleswig-Holstein zu erreichen und die Wärmewende voranzutreiben.
Hierfür bündelt die FördeWärme GmbH zukünftig die Stärken der Stadtwerke Kiel und der HanseWerk-Tochter HanseWerk Natur im Bereich der Nahwärmeversorgung und nutzt das Know-how und die Ressourcen beider Partner.
Ein Ziel von FördeWärme ist, bestehende Nahwärmenetze nach Möglichkeit bis spätestens 2035 zu dekarbonisieren, also die Wärme klimaneutral zu erzeugen. Hierzu analysiert das neue Unternehmen derzeit die von den Kieler Stadtwerken übernommenen Netze. Voraussetzung für eine spätere Dekarbonisierung ist, dass die Wärmeversorgung für FördeWärme wirtschaftlich darstellbar ist und für die Verbraucher bezahlbar bleibt. Neben den Nahwärmenetzen übernimmt die neu gegründete Gesellschaft auch die bestehenden Kundenverträge. Dieser Übergang findet ohne Veränderungen statt und wird den Kunden im Rahmen eines persönlichen Schreibens mitgeteilt.
Einige Nahwärmenetze der Stadtwerke Kiel werden nicht von FördeWärme übernommen. Dabei handelt es sich unter anderem um Versorgungsnetze in Holtenau, Neu-Meimersdorf und Projensdorf. Hintergrund ist, dass die derzeitigen Planungen des Energieversorgers vorsehen, diese Nahwärmenetze zukünftig an das großflächige Fernwärme-Verbundnetz der Kieler Stadtwerke anzuschließen.
Weiteres zentrales Ziel von FördeWärme ist die Entwicklung neuer klimaneutraler Nahwärmenetze rund um die Kieler Förde. Hierzu zählen auch das Umland und die Vororte. FördeWärme, das von der HanseWerk-Tochter und den Kieler Stadtwerken gegründet wurde, hat hierfür bereits mehrere Potenzialgebiete identifiziert. So eignen sich beispielsweise ausgewählte Quartiere in Schilksee, Friedrichsort und Elmschenhagen für den Ausbau der Nahwärmeversorgung.
Voraussetzungen sind dabei unter anderem eine hohe Wärmeliniendichte, also ein entsprechender Wärmebedarf pro Meter gebauter Netzleitung, sowie verfügbare Flächen für eine dezentrale Erzeugungsanlage. FördeWärme plant zunächst Kontakt zu sogenannten Ankerkunden mit hohem Wärmebedarf in diesen Quartieren aufzunehmen. Ein Anschluss dieser großen Abnahmestellen würde die Voraussetzungen für ein mögliches Nahwärmenetz vor Ort erheblich verbessern. Danach spricht die neu gegründete Gesellschaft weitere Gebäudeeigentümer an.
Ein wesentliches Element der Nahwärmeversorgung durch FördeWärme ist die von HanseWerk Natur, das zur HanseWerk-Gruppe gehört, entwickelte Wärmebox, die klimaneutrale Wärme auf Basis der hocheffizienten Wärmepumpentechnologie produziert. Diese Technologie nutzt neben Grünstrom auch die Umgebungswärme aus der Luft, der Erde oder gegebenenfalls dem Oberflächen- oder Abwasser.
Über FördeWärme
FördeWärme ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Stadtwerke Kiel und HanseWerk Natur, das sich der nachhaltigen und klimafreundlichen Wärmeversorgung in der Region verschrieben hat. Mit innovativen Technologien und einem klaren Fokus auf die kommunale Wärmeplanung setzt FördeWärme neue Maßstäbe für die Wärmeversorgung der Zukunft.
Die HanseWerk-Gruppe bietet ihren Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit Schwerpunkten im Netzbetrieb und dezentrale Energieerzeugung. Mehr als 3 Millionen Kunden in Norddeutschland beziehen Strom, Gas oder Wärme direkt oder indirekt über die von der HanseWerk-Gruppe und ihren Tochtergesellschaften betriebenen Energienetze. Darüber hinaus bietet das Unternehmen seinen Partnern und Kunden moderne und effiziente Energielösungen mit den Schwerpunkten Netzbetrieb, dezentrale Energieerzeugung oder E-Mobilitätslösungen.
Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.
Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.
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Als Partner der Energiewende hat die HanseWerk-Gruppe in den letzten Jahren mehrere zehntausend Anlagen zur Erzeugung Erneuerbarer Energie an ihre Netze angeschlossen und betreibt parallel dazu etwa 850 Energieumwandlungsanlagen sowie einen Erdgasspeicher. Die HanseWerk-Gruppe ist ein großer Ausbildungsbetrieb im Norden und engagiert sich in vielen Forschungsprojekten zur Energiewende, wie zum Beispiel im Norddeutschen Reallabor. Bis 2030 wird die HanseWerk-Gruppe klimaneutral sein: Dazu werden ihre insgesamt 47 Standorte, die mehrere hundert Fahrzeuge umfassende Flotte, der Strom- und Gasnetzbetrieb sowie die Wärme- und Stromerzeugung bis 2030 klimaneutral gestellt.
Über die Beteiligung der elf schleswig-holsteinischen Kreise sowie mehr als 450 Kommunen sind die Unternehmen der HanseWerk-Gruppe regional sehr stark verwurzelt und unterstützen eine Vielzahl sozialer und kultureller Projekte, wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Hamburger Straßenmagazin Hinz&Kunzt und den Schleswig-Holstein Netz Cup auf dem Nord-Ostsee-Kanal.
Datum: 23.06.2025 - 09:15 Uhr
Sprache: Deutsch
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Kategorie:
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