Nobelpreisträger diskutieren in der Kulturhauptstadt über eine neue Energiekultur
ID: 218173
Nobelpreisträger diskutieren in der Kulturhauptstadt über eine neue Energiekultur
- RWE stößt mit Kulturhauptstadtprojekt "EnergieKulturEuropa" interdisziplinären Wissenschaftsdialog an
- Brückenschlag zum Lindauer Nobelpreisträger-Treffen
- Nobelpreisträger Robert B. Laughlin kommt nach Essen
Das interdisziplinäre und internationale Projekt "EnergieKulturRuhr" beschäftigt sich mit der zentralen Frage, wie Ressourcenknappheit und Klimawandel bei gleichzeitig weltweit wachsendem Energiebedarf unsere Kultur und Gesellschaft bis zum Jahr 2050 verändern werden. Seit Oktober 2009 führt RWE im Rahmen des Projekts bereits eine sogenannte Online-Delphi-Befragung unter internationalen Experten und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen durch. Sie diskutieren einen möglichen kulturellen und gesellschaftlichen Wandel durch ein verändertes Energieangebot.
Die Ergebnisse der Befragung bilden die Grundlage für die Podiumsdiskussion auf der
Zeche Zollverein. Experten erörtern mögliche Zukunftsszenarien und die Chancen für
eine neue "EnergieKulturEuropa".
Auf dem Podium diskutieren:
- Dr. Márta Somogyvári - Wirtschaftswissenschaftlerin an der Universität Pécs und Präsidentin des "Internationalen Vereins für Erneuerbare Energien"
- Prof. Dr. Claus Leggewie - Politikwissenschaftler, Leiter des Kulturwissenschaftlichen Instituts in Essen
- Bilge Demirkoz - Physikerin, früher Forschungsinstitut CERN, aktuell Postdoctoral researcher am Institut für Physik der alternativen Energien der Universität Barcelona
- Dr. Stefan Lechtenböhmer - stellvertretender Leiter der Forschungsgruppe "Zukünftige Energie- und Mobilitätsstrukturen" am Wuppertaler Institut für Klima, Umwelt, Energie
Damit möglichst viele Menschen die Veranstaltung verfolgen können, wird sie per Livestream über www.energiekulturruhr.de, das RWE-Kulturhauptstadtportal, übertragen. Alle Beteiligten sind aufgerufen, ihre Fragen und Anregungen über das Portal direkt in die Diskussionsrunde einzubringen. Auf diese Weise realisiert RWE auch den Schulterschluss mit den beiden Schwester-Kulturhauptstädten Istanbul und Pécs: Studierende in beiden Städten verfolgen die Diskussion im Internet und senden ihre Kommentare nach Essen.
Zentraler Bestandteil des Projekts EnergieKulturEuropa ist die Verbindung zum Lindauer Nobelpreisträgertreffen, das vom 27. Juni bis zum 2. Juli 2010 am Bodensee stattfindet. Die wissenschaftliche Exzellenz der Nobelpreisträger wird für die Fragestellungen des Projekts fruchtbar gemacht. Auch Robert B. Laughlin, Professor für Physik an der Stanford-Universität und 1998 Nobelpreisträger für Physik hat an der Online-Delphi-Befragug teilgenommen.
Das Lindauer Nobelpreisträgertreffen leistet seit 1950 einen Beitrag zur Völkerverständigung: Herausragende Nachwuchswissenschaftler kommen hier mit Nobelpreisträgern zusammen und tauschen sich untereinander aus. Die Nobelpreisträger-Tagungen fördern den Dialog zwischen Generationen von Wissenschaftlern aus aller Welt. In diesem Jahr finden sie zum 60. Mal statt. Das Jubiläum und das Kulturhauptstadtjahr in Essen nimmt RWE zum Anlass, eine Brücke zwischen beiden Ereignissen zu schlagen und "EnergieKulturEuropa" mit dem Wissen von Nobelpreisträgern und Nachwuchswissenschaftlern zu bereichern.
Für Rückfragen:
Dr. Theo Horstmann
Pressesprecher
RWE AG
T: +49 201 12 15108
E-Mail: theo.horstmann@rwe.com
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Datum: 28.06.2010 - 13:47 Uhr
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