Martina Leukert von Supplera: Warum Proteine bei chronischen Erkrankungen mehr sind als nur Muskelbausteine
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Es ist bekannt, dass Kraftsportler auf eine proteinreiche Ernährung setzen und zusätzlich Proteinshakes konsumieren, um den Muskelaufbau voranzutreiben. Viele Menschen, die unter chronischen Erkrankungen leiden, wissen allerdings nicht, dass sie einen erhöhten Proteinbedarf haben und dass eine Unterversorgung ihr Leiden verstärken kann. „Proteine sind nicht nur für den Aufbau und Erhalt von Muskelmasse wichtig – sie wirken darüber hinaus systemisch bei der Regeneration, der Immunabwehr und der Zellheilung“, sagt Martina Leukert, Mitgründerin von Supplera. „Wer unter anhaltenden Entzündungen, Autoimmunerkrankungen oder Long Covid leidet, kann seinen Proteinbedarf oft nicht über eine normale Ernährung decken, da bei chronischen Erkrankungen verstärkt körpereigene Proteine abgebaut werden. Der Eiweißmangel führt dann zu einem geschwächten Immunsystem, verzögerter Heilung und möglicherweise sogar zu einer erhöhten Sterblichkeit.“
„Für eine ausgewogene Ernährung sind wertvolle Proteine aus pflanzlichen und tierischen Quellen wichtig. Bei chronischen Erkrankungen kann eine zusätzliche Versorgung mit Multi-Protein-Präparaten hilfreich sein“, fügt die Gesundheitsexpertin hinzu. Mit dem Familienunternehmen Supplera hat sich Martina Leukert auf hochwertige Nahrungsergänzungsmittel spezialisiert, die ein gesundes Leben, eine höhere Widerstandskraft und mehr Wohlbefinden ermöglichen. Warum eine ausreichende Proteinzufuhr bei chronischen Erkrankungen besonders wichtig ist, erklärt sie im folgenden Beitrag.
Warum es zu einer Proteinunterversorgung kommen kann
Proteine bestehen aus Aminosäuren – den Bausteinen für Zellen, Muskeln, Haut und Organe sind. Sie spielen für unsere Gesundheit eine wichtige Rolle und können beispielsweise bei anhaltenden Entzündungen, Autoimmunerkrankungen oder Long Covid auf verschiedene Weise unterstützen. Menschen, die unter chronischen Erkrankungen leiden, ein höheres Lebensalter erreicht haben oder mit Erschöpfungszuständen kämpfen, zeigen oft eine latente Proteinunterversorgung – und das liegt nicht zwangsläufig an einer unzureichenden Ernährung.
Es ist kaum bekannt, dass entzündliche Prozesse den Proteinbedarf erhöhen, Eiweißverluste durch Darmstörungen oder Nierenbelastungen verursacht werden und dauerhafter Stress oder Inaktivität einen Proteinmangel hervorrufen können, der zum Muskelabbau (Sarkopenie) beiträgt. Sarkopenie tritt auch frühzeitig bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wie Rheuma, Hashimoto oder CED auf. Die Erkrankung betrifft somit nicht ausschließlich ältere Menschen. Proteine schützen jedoch nicht nur die Muskulatur, sondern fördern auch die Insulinsensitivität und erhalten die Knochendichte. Zudem sind sie entscheidend für unsere kognitive Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus unterstützen sie die Gewebereparatur und tragen zur Linderung chronischer Erkrankungen bei. Ein Proteinmangel behindert diesen Heilungsprozess erheblich, betont Martina Leukert von Supplera.
Was Proteine im Körper konkret bewirken
Proteine stärken zum einen das Immunsystem. Ohne eine ausreichende Eiweißzufuhr bleiben Immunantworten schwach – das erhöht die Infektanfälligkeit und begünstigt Autoimmunprozesse. Zum anderen regulieren sie Entzündungen, da Aminosäuren wie Glycin, Glutamin oder Methionin die Bildung antiinflammatorischer Botenstoffe beeinflussen. Glutamin ist beispielsweise der Hauptbrennstoff der Darmschleimhaut – eines zentralen Organs für die Entzündungs- und Immunregulation. Proteine sind aber auch für Leber- und Entgiftungsfunktionen entscheidend: Sie liefern die Bausteine für Glutathion – ein wichtiges körpereigenes Entgiftungsmolekül. Deshalb ist eine gute Eiweißversorgung bei Umwelt- und Toxinbelastungen sowie medikamentösen Therapien entscheidend: Ohne ausreichend Protein sinkt die Glutathion-Synthese – der wichtigste Zellschutz bei oxidativem Stress fällt dann aus.
Aminosäuren sind zudem an der ATP-Synthese beteiligt. Carnitin, Cystein und Tyrosin sind beispielsweise essenziell für eine gesunde Mitochondrienfunktion – ein zentraler Faktor zur Vermeidung chronischer Erschöpfung. Eine Proteinunterversorgung kann außerdem zu einem Hormonmangel führen, da Adrenalin, Dopamin, Serotonin und Schilddrüsenhormone aus Aminosäuren wie Tyrosin oder Tryptophan bestehen. Bei hormonellen Dysbalancen sind Proteine daher häufig der limitierende Faktor, weiß Martina Leukert von Supplera. In der Folge können depressive Verstimmungen, Konzentrationsprobleme und Erschöpfungszustände auftreten.
Wie sich eine Proteinunterversorgung vermeiden lässt
Chronisch erkrankte Menschen sollten täglich mindestens 1,5 g Eiweiß pro Kilogramm Körpergewicht zu sich nehmen. Ein niedriger Albuminwert weist insbesondere auf einen akuten Mangel hin. Albumin ist ein Eiweiß, das im Blut vorkommt. Es wird in der Leber gebildet und übernimmt zahlreiche Aufgaben im Körper. Liegt der Wert unter 3,5 g/dl, ist zu wenig funktionstüchtiges Eiweiß im Blut vorhanden. Das kann unabhängig vom Körpergewicht zu einer höheren Sterblichkeit bei chronischen Erkrankungen führen.
Viele Menschen mit chronischen Erkrankungen nehmen ausreichend Kalorien zu sich, haben aber dennoch ein Proteindefizit. Das gilt insbesondere bei vegetarischer Ernährung oder einem hohen Anteil verarbeiteter Lebensmittel, weiß Martina Leukert von Supplera. Wer eine Unterversorgung vermeiden möchte, sollte daher auf eiweißreiche Lebensmittel wie Eier, Fleisch, Hülsenfrüchte und gegebenenfalls Milchprodukte, wie Magerquark, setzen. Eine Ergänzung durch Proteinshakes oder die direkte Zufuhr von Aminosäuren ist empfehlenswert. Bei der Auswahl eines Multi-Protein-Präparats sollte auf eine hohe biologische Wertigkeit (BW) geachtet werden.
Die biologische Wertigkeit eines Proteinprodukts beschreibt, wie effizient der Körper das enthaltene Eiweiß in körpereigenes Protein umwandeln kann. Sie ist ein Maß dafür, wie gut das Aminosäurenprofil eines Produkts dem menschlichen Bedarf entspricht. Der Zusatz von Carnitin in einem Multi-Protein-Präparat hat sich bewährt, da er die Zellkraftwerke des Körpers (Mitochondrien) unterstützt. Menschen mit Verdauungs- oder Nierenproblemen können auf Präparate mit sofort verfügbaren Aminosäuren zurückgreifen. Solche Produkte haben den zusätzlichen Vorteil, dass sie alle essenziellen und semi-essenziellen Aminosäuren enthalten. Semi-essenzielle Aminosäuren sind übrigens nicht nur bei chronischen Erkrankungen wichtig, sondern auch bei einem höheren Bedarf im Alter oder bei intensiver sportlicher Betätigung.
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Geschäftsführer: Thorsten Leukert
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Datum: 03.07.2025 - 10:00 Uhr
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