Robust verhandeln
ID: 2187181

(ots) - Der Ton zwischen EU und China ist zwar rauer geworden, aber durch Verhandlungen können noch Fortschritte erzielt werden. Dabei ist hilfreich, dass die Europäer bei Konflikten nur schrittweise den Druck erhöhen wie etwa beim russischen Krieg gegen die Ukraine. Der Kritik an der Unterstützung Moskaus durch Peking ließ Brüssel einige Strafen gegen chinesische Firmen im Sanktionspaket gegen Russland folgen. Dies könnte eine Blaupause sein. Der Konflikt wird unübersichtlich bleiben, weil beide Seiten in einigen Bereichen kooperieren, in anderen Wettbewerber und noch anderen Rivalen sind. Dieses Wechselspiel könnte Trump stören. Nicht nur wegen der angedrohten Strafzölle, die EU und China in Zugzwang bringen und etwa die Gespräche über das Handelsdefizit erschweren. Vielmehr könnte die US-Administration die Europäer vor die Wahl stellen, sich für Washington und gegen Peking zu entscheiden. Die EU muss einiger werden und Abhängigkeiten wie bei Seltenen Erden reduzieren, um zu bestehen.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 24.07.2025 - 17:11 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2187181
Anzahl Zeichen: 1221
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 322 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Robust verhandeln"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hinter den Daten verbergen sich Schicksale. Durch Hakenkreuz-Schmierereien oder Gewalt entsteht ein Klima der Angst, insbesondere für Menschen mit Migrationsgeschichte oder für Linke. Dabei ist die Zahl rechter Delikte etwa auf dem unerträglich hohen Stand des Vorjahres geblieben, während ein d
Frankfurter Rundschau zur Armenien-Wahl: Erfreuliches aus dem Kaukasus ...
So eindeutig das politische Signal nun ausfällt, so kompliziert bleibt die Wirklichkeit: Armenien mag sich nach Westen recken, doch der Macht Russlands kann sich der kleine Binnenstaat, eingeklemmt zwischen Georgien, der Türkei und Aserbaidschan, nicht einfach entziehen. Zu eng sind die wirtschaft
Augen öffnen für den Krieg ...
In der Ukraine werden Wohnhäuser, Kraftwerke und Straßen zerstört. Tausende sterben noch immer im Krieg, den Moskau sofort beenden könnte. Doch die meisten Russinnen und Russen spüren davon im Alltag wenig: Seit vier Jahren gelingt es dem Diktator Putin und dem Kreml, dem eigenen Volk den Über
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Nebenkosten prüfen per KI - einfach, schnell und sicher ...
Immer mehr Mieter erhalten fehlerhafte oder überhöhte Nebenkostenabrechnungen - oft ohne es zu bemerken. Die neue Plattform CheckNebenkosten.de bietet eine innovative Lösung, um genau das zu verhindern. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz analysiert die Web-App hochgeladene Abrechnungen und prÃ
Jakub Jahl: Maskerade eines "Wohltäters" oder die Tränenfabrik ...
Millionen von Sponsorengeldern und kein Cent Hilfe für Kinder In einem früheren Bericht deckten wir die schockierenden Fakten von physischem und brutalem Missbrauch auf, den Jakub Jahl in einem tansanischen Kinderzentrum verübte. Wir enthüllten ein System der Einschüchterung, den Einsatz von
"nd.DerTag": Anlass für Wut und Kränkung - Kommentar zum Umgang mit dem Rentenunrecht Ost ...
Im April 2018 saßen in Dresden Menschen zusammen, die in der DDR ganz unterschiedlichen Berufen nachgegangen waren: Eisenbahner, Bergleute, Naturwissenschaftler, Balletttänzerinnen. Sie alle einte, dass ihnen rechtmäßig erworbene Rentenansprüche bei der deutschen Vereinigung nicht anerkannt wor
Nouripour dringt bei Richterwahl auf Tempo ...
Der Grünen-Politiker Omid Nouripour hat an die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD appelliert, möglichst zügig die Unsicherheit bei der Besetzung des Bundesverfassungsgerichts zu beseitigen. Im Interview der Frankfurter Rundschau (Donnerstagsausgabe) sagte der ehemalige Parteivorsitzende und heut




