Inkasso – 6 Punkte, auf die Sie achten sollten

Inkasso – 6 Punkte, auf die Sie achten sollten

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(ots) - Wenn Kunden nicht zahlen, wird es für Unternehmen schnell kritisch. Doch beim Inkasso lauern selbst für Gläubiger Fallstricke: falsche Anbieter, unklare Gebührenmodelle oder rechtliche Fehler können Forderungen schnell platzen lassen.

Inkasso ist kein Selbstläufer – wer hier unvorbereitet agiert, riskiert bares Geld. In diesem Beitrag erfahren Sie, auf welche sechs Punkte Unternehmen achten sollten, wenn sie offene Rechnungen eintreiben lassen – von der Anbieterwahl über die Kostenstruktur bis hin zu rechtssicheren Abläufen.

1. Anbieterwahl

Die Wahl des richtigen Inkassodienstleisters ist der wichtigste Grundstein für ein erfolgreiches Forderungsmanagement. Nur registrierte Inkassodienstleister mit Zulassung nach § 10 Rechtsdienstleistungsgesetz (RDG) sind rechtlich befugt, Inkassodienstleistungen zu erbringen. Ferner ist gerade im Onlinehandel branchenspezifische Erfahrung entscheidend – so etwa im Umgang mit vielen Einzelkunden, Kleinstbeträgen und hohen Retourenquoten. Referenzen im E-Commerce, gepaart mit einem transparenten Kommunikationsstil, sind folglich wichtige Auswahlkriterien. Ein unpassender Inkassodienstleister kann im schlimmsten Fall mehr Schaden anrichten als ein säumiger Kunde.

2. Kostenstruktur

Inkasso darf kein Fass ohne Boden sein. Seriöse Inkassodienstleister überzeugen durch eine nachvollziehbare Preisgestaltung ohne versteckte Zusatzkosten. Entscheidend ist, dass alle Gebührenmodelle transparent geregelt sind, insbesondere im Hinblick auf die Gebühren im Erfolgs- oder Nichterfolgsfall. Zudem müssen Inkassokosten rechtlich durchsetzbar sein. Nur bestimmte Kosten lassen sich später auf den Schuldner übertragen – ein guter Anbieter klärt Unternehmen hierüber vorab auf.

3. Kundenkommunikation

Auch bei unbezahlten Rechnungen bleibt der Schuldner ein potenzieller Kunde. Deshalb setzen seriöse Inkassodienstleister auf eine wertschätzende Kommunikation. Aggressive Drohkulissen können den Ruf eines Onlineshops dauerhaft beschädigen. Ziel sollte es deshalb immer sein, die Zahlungsbereitschaft zu fördern, Missverständnisse auszuräumen und die Kundenbeziehung zu erhalten.



4. Digitalisierung

Im digitalisierten Onlinehandel muss auch das Forderungsmanagement technologisch Schritt halten können. Deswegen bieten moderne Inkassodienstleister Schnittstellen zu Shopsystemen und Buchhaltungssoftware, sodass Forderungen direkt übergeben und überwacht werden können. Über ein Onlineportal können Händler den Status aller Fälle stets in Echtzeit im Blick behalten.

5. Rechtssicherheit

Ein professionelles Inkassoverfahren steht und fällt mit der Einhaltung rechtlicher Anforderungen. Formale Fehler, unvollständige Dokumentationen oder verpasste Fristen können selbst bei berechtigten Forderungen zu teuren Rückschlägen führen. Deshalb ist eine fundierte rechtliche Beratung zu Verjährungsfristen, drohenden Insolvenzen oder Mahnbescheiden im Inkassoprozess unverzichtbar. Darüber hinaus sollte der Inkassopartner langfristig bereits titulierte Forderungen überwachen, sodass spätere Realisierungschancen systematisch genutzt werden können.

6. Inkassostrategie

Zu guter Letzt sollte Inkasso nicht erst dann Thema werden, wenn es bereits brennt und sich Zahlungsrückstände häufen. Inkasso ist mehr als reine Schadensbegrenzung; es ist ein integraler Bestandteil jeder soliden Finanzstrategie. Unternehmen, die Forderungsmanagement strategisch verstehen, nutzen es zur Prävention und Risikominimierung und profitieren dadurch von höherer Liquidität und besserer Planbarkeit. Bereits vor Vertragsabschluss lassen sich Risiken durch systematische Bonitätsprüfungen und intelligente Scoring-Modelle minimieren, weil das Zahlungsverhalten der Kunden dadurch besser eingeschätzt werden kann. Kommt es dennoch zu Zahlungsausfällen, hat ein eingespielter Inkassoprozess den Vorteil, dass er langfristig Zeit, Geld und Nerven spart. Auf diese Art und Weise wird Inkasso zum professionellen Werkzeug der Liquiditätssicherung in der täglichen Geschäftspraxis, das darüber hinaus auch den Kunden bindet.

Über Philipp Kadel und die DIAGONAL Gruppe:

Das Forderungs- und Zahlungsmanagement ist ein wichtiger Aufgabenbereich in jedem Unternehmen und gehört zum täglichen Geschäft dazu. Mit der DIAGONAL Gruppe hat es sich Philipp Kadel zur Aufgabe gemacht, Unternehmen in genau diesem Bereich unter die Arme zu greifen. Mit bereits 30 Jahren Erfahrung steht das Team der DIAGONAL Gruppe seinen Kunden bei allen Fragen rund um Payment und Forderungsmanagement zur Seite und sorgt dafür, dass diese sich auf ihr Kerngeschäft fokussieren können. Mehr Informationen unter: https://diagonal-gruppe.de.

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