Schulweg: Sicherheit vor Schnelligkeit
ID: 2191044

(ots) -
- Website informiert über Gefahrenstellen auf Schulweg
- Haftungsprivileg für Kinder
- Autofahrer müssen aufpassen: Fuß vom Gas
Die Sommerferien sind in einigen Bundesländern schon vorbei. Zigtausende Kinder und Jugendliche machen sich wieder auf den Schulweg. Klar ist, der Verkehr erfordert volle Aufmerksamkeit. Das spiegelt sich seit Jahren in den Zahlen des Statistischen Bundesamtes wider: Kinder verunglücken besonders häufig am frühen Morgen, zwischen 7 und 8 Uhr, sowie ab Mittag, wenn die Schule aus ist. Der Weg zur Schule sollte also nicht der kürzeste, sondern der sicherste sein. Ein kleiner Umweg kann sich lohnen, wenn dafür Ampeln oder Schülerlotsen das Überqueren der Straße sicherer machen.
Doch welches ist der sicherste Weg? Eltern können eigene Erfahrung auf der Seite https://www.schulwege.de/ faktenbasiert noch einmal gegenchecken: Hier lässt sich eine möglichst sichere Route auf Basis bekannter gefährlicher Bereiche berechnen. Einen Teil der Daten zur Erkennung der Gefahrenstellen liefert die HUK-COBURG an die "Initiative für sichere Straßen", Betreiber des Schulweg-Portals. Basis ist der Telematik-Tarif des Versicherers, den fast 700.000 Kunden nutzen. In aggregierter und anonymisierter Form geben diese Daten Hinweise auf Gefahrenstellen im Verkehr. Weitere Daten, die in die Berechnung einfließen, sind u.a. die polizeilichen Unfalldaten sowie Meldungen von Verkehrsteilnehmern.
Eltern von ABC-Schützen rät die HUK-COBURG, die Route zusammen mit ihren Kindern zu planen und mehrfach abzulaufen. Wichtig ist auch, dass ein Kind mit ausreichendem Abstand zum fließenden Verkehr am Bordstein stehen bleibt. Und vor der Straßenüberquerung sollten Kinder immer den Blickkontakt zum Autofahrer suchen. Richtig üben lässt sich nur unter realen Bedingungen: Also morgens, wenn die Schule beginnt und mittags, wenn sie endet.
Doch der Gesetzgeber weiß, dass Kinder von der Komplexität des motorisierten Straßenverkehrs oft überfordert sind. Dies gilt besonders für die Einschätzung von Geschwindigkeiten und Entfernungen. Darum haften Kinder für Schäden, die sie Dritten bei einem Verkehrsunfall fahrlässig zufügen, erst ab ihrem zehnten Geburtstag. Das hat für Autofahrer weitreichende Konsequenzen. Werden sie in einen Unfall mit einem nicht-deliktsfähigen Kind verwickelt, haften sie unabhängig von der Schuldfrage.
Autofahrer müssen also stets damit rechnen, dass Kinder sich im Straßenverkehr nicht regelkonform verhalten. Ein Kind sehen, heißt vorsichtig fahren, beide Straßenseiten im Auge behalten und jederzeit bremsbereit sein. Dies gilt in besonderem Maße in verkehrsberuhigten Zonen sowie vor Kindergärten und Schulen.
Ob ältere Kinder über zehn Jahren tatsächlich für einen Unfall und seine Folgen einstehen müssen, hängt von ihrer Einsichtsfähigkeit ab. Entscheidend ist, ob sie die eigene Verantwortung und die Konsequenzen ihrer Handlungen richtig einschätzen können. Gleichzeitig kommt es auf das individuelle Verschulden in der konkreten Situation an und auf die Frage, ob von einem Kind dieses Alters korrektes Verhalten überhaupt erwartet werden konnte.
Lautet die Antwort ja, müssen aber auch Kinder für sämtliche Haftpflichtansprüche ihres Opfers aufkommen. Sobald das Kind selbst Geld verdient, muss es zahlen. Haben die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt, können auch sie zur Kasse gebeten werden. Schutz bietet in beiden Fällen eine private Haftpflichtversicherung.
Zur Presseinfo auf huk.de:
https://www.huk.de/presse/nachrichten/verbrauchertipps/schulweg.html
Pressekontakt:
HUK-COBURG Unternehmenskommunikation
Karin Benning
Tel.: 09561/96-22604
E-Mail: karin.benning@huk-coburg.de
Original-Content von: HUK-COBURG, übermittelt durch news aktuellWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 14.08.2025 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2191044
Anzahl Zeichen: 3982
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Coburg
Kategorie:
Auto & Verkehr
Diese Pressemitteilung wurde bisher 268 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Schulweg: Sicherheit vor Schnelligkeit"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
HUK-COBURG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Eine Zecke ist klein, lautlos und gefährlich. Mit FSME - einer gefährlichen Form der Hirnhautentzündung - und Borreliose überträgt sie Krankheiten, die im schlimmsten Fall lebensbedrohlich werden können. Milde Winter und steigende Temperaturen lassen die Plagegeister zudem immer früher aktiv
Von Helm bis Stiefel / In der Motorradsaison auch an Schutzkleidung denken ...
Sommermonate und Motorradfahren gehören einfach zusammen. Egal ob klassische Straßenmaschine, Enduro oder E-Motorrad: Wer die Freiheit auf zwei Rädern genießen will, sollte sich auf gute Ausrüstung verlassen können. Hochwertige Schutzkleidung ist für Motorradfahrende unverzichtbar, geht aber
Beliebt, gepflegt und gehegt: Oldtimer / Die HUK-COBURG versichert Pkw Young- und Oldtimer besonders günstig ...
Oldtimer werden immer beliebter. Ihre Anzahl stieg laut Kraftfahrt-Bundesamt im Januar 2026 auf über 822.500 Autos in Deutschland. Das ist eine Steigerung von mehr als 32.000 zum Vorjahr. Manche Fahrzeughalter sind sogar jünger als ihre Schätze auf vier Rädern. Bei der HUK-COBURG trifft das auf
Weitere Mitteilungen von HUK-COBURG
Neuer International Sales Manager bei Hendor ...
Hendor Pompen BV freut sich, die Ernennung von Paul Verhoeven zum neuen International Sales Manager bekannt zu geben. Mit seinem soliden Hintergrund in den Bereichen Wassertechnologie und Kundenbetreuung bringt Paul Verhoeven wertvolle Erfahrungen aus seinen früheren Positionen bei MTD Pure Water
Auftragsbezogenes Behältermanagement mit transparenter Doppelbuchung ...
Ein Hersteller von Fahrzeugkomponenten, der verschiedene Automobilhersteller mit Waren in Kleinladungsträgern (KLT) beliefert, sieht sich täglich mit komplexen logistischen Anforderungen konfrontiert. Die KLTs sind dabei unerlässlich – sowohl für die Lagerung als auch den Transport der sensibl
100 Tage, viele Baustellen: ZDK zieht kritische Regierungsbilanz ...
Erwartungen geweckt, aber noch nicht erfüllt: Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) zieht nach 100 Tagen der neuen Bundesregierung eine gemischte Bilanz. "Zwar wurden wichtige Reformvorhaben angekündigt und erste Maßnahmen eingeleitet, doch bleiben zentrale Erwartungen des
Urlaubsplanung 2025: Auto, Zug oder Flugzeug - Wo warten die versteckten Kosten? ...
Neue Studie untersucht die wahren Reisekosten zu den beliebtesten Europazielen. Mit dem Auto nach Paris, dem Zug nach Rom oder doch lieber mit dem Flug nach Barcelona? Wer seinen Sommerurlaub plant, steht jedes Jahr vor derselben Frage. Eine neue europaweite Studie von Motointegrator (https://www.m




