Vor Putins Karren
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(ots) - In Berlin ist einmal mehr eine besondere Friedensbewegung zusammengekommen: die Diktatfriedensbewegung. Vor dem Brandenburger Tor kritisierten Sahra Wagenknecht und andere Deutschland, die EU und andere westliche Staaten für ihre Unterstützung der Ukraine. Rednerinnen und Redner äußerten erschreckend viel Verständnis für die Positionen des russischen Diktators Wladimir Putin und zeigten sich überzeugt: Er sei bereit für Frieden. Der nicht Haken an der Sache: Frieden bedeutet nach diesem Verständnis, dass Putin bekommt, was er will - und die Ukraine dem zustimmt. Diese "Friedensbewegung" verdient den Namen nicht. Wer Aggression verharmlost und den Angegriffenen belehrt, anstatt den Angreifer zu benennen, fördert nicht Frieden, sondern Kapitulation. Eine Friedensbewegung, die sich nicht vor den Karren des Kremls spannen lässt und die es schafft, Israels Kriegspolitik zu verurteilen, ohne das Existenzrecht des Staates in Zweifel zu ziehen, die hätte nicht nur ihren Namen verdient.
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Datum: 14.09.2025 - 17:22 Uhr
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