DEKRA verstärkt Engagement für Klimaverantwortung
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(ots) - DEKRA geht neue Wege bei der unternehmerischen Klimaverantwortung: Mit dem DEKRA Climate Impact-Programm setzt die Expertenorganisation im Jahr ihres 100-jährigen Bestehens konsequent auf messbare Wirkung anstelle von rein bilanzieller Kompensation. Neben internen Maßnahmen zur Dekarbonisierung und einer CO2-Bepreisung unterstützt DEKRA gezielt Klima- und Naturschutzprojekte mit anerkannten Partnern. Dazu gehören das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF), der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), der World Wide Fund for Nature (WWF) sowie das Bergwaldprojekt e.V.
Viele Nachhaltigkeitsversprechen von Unternehmen wirken auf die Öffentlichkeit abstrakt oder werden gar als "Greenwashing" wahrgenommen. DEKRA geht einen anderen Weg: Anstatt auf kompensationsbasierte Neutralitätsversprechen zu setzen, unterstützt das Unternehmen unter anderem konkrete Umwelt- und Klimaschutzprojekte in Deutschland und weltweit. "Wir setzen auf eine konsequente Dekarbonisierung des Unternehmens. Darüber hinaus übernehmen wir für unsere verbleibenden Treibhausgasemissionen Verantwortung und unterstützen Projekte mit greifbarem Nutzen für Mensch und Natur", sagt Wolfgang Linsenmaier, Finanz- und Personalvorstand, und bei DEKRA verantwortlich für das Thema Nachhaltigkeit. "Das DEKRA Climate Impact-Programm unterstreicht unser klares Bekenntnis zum 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens: Wir reduzieren systematisch unsere eigenen Emissionen, investieren in erneuerbare Energien und Ressourceneffizienz und unterstützen gezielt konkrete Projekte, die sowohl den Klimaschutz als auch die Anpassung an die Folgen des Klimawandels stärken."
Interne Dekarbonisierung und externe Partnerschaften
Das DEKRA Climate Impact-Programm, das DEKRA im Jubiläumsjahr initiiert hat, basiert auf zwei Säulen:
- Interne Dekarbonisierung: Das Unternehmen verfolgt eine konsequente Umsetzung des 1,5-Grad-Emissionsreduktionspfades. Durch einen internen CO2-Preis werden Emissionen mit finanziellen Zielen verknüpft und so gezielt Anreize geschaffen, in Emissionsreduktionen zu investieren - etwa in Flottenumstellung, Gebäudeeffizienz oder erneuerbare Energien.
- Externe Projekte: Verbleibende Emissionen gleicht DEKRA nicht durch CO2-Kompensationszertifikate aus, sondern übernimmt dafür durch die direkte Förderung hochwirksamer Klimaschutz- und Anpassungsprojekte Verantwortung. Die Wirksamkeit der Projekte wird regelmäßig anhand klarer Indikatoren überprüft und transparent dokumentiert - orientiert an den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung, den sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs).
Starke Partner für wirksamen Klimaschutz
Um den globalen Herausforderungen des Klimawandels wirksam zu begegnen, setzt DEKRA auf die Zusammenarbeit mit erfahrenen und international anerkannten Partnerorganisationen. Sie bringen wissenschaftliche Expertise, regionale Verankerung und langjährige Erfahrung in der praktischen Umsetzung von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen mit. Gemeinsam verfolgt man einen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl Emissionsminderung als auch Anpassung an die Folgen des Klimawandels umfasst. Die Projekte reichen von Moorrenaturierung über resiliente Wasserversorgung bis hin zur Förderung sozialer Teilhabe - und verbinden so ökologische Wirkung mit konkretem Nutzen für die Menschen vor Ort.
Projektpartnerschaften im Überblick
- UNICEF: Versorgung von rund 860.000 Kindern und ihren Familien in Äthiopien und Indien mit sauberem Trinkwasser. Solarbetriebene Pumpen, moderne Aufbereitungstechnologien und lokale Ausbildung stärken die Widerstandsfähigkeit gegenüber Dürren und Klimafolgen.
- NABU: Wiedervernässung und Renaturierung von Mooren in Deutschland, Finnland und England. Intakte Moore sind hochwirksame CO2-Speicher und wichtige Lebensräume für bedrohte Arten.
- WWF: Wiederaufforstung von Uferwäldern und Schutz von Feuchtgebieten im brasilianischen Cerrado. Das Projekt verbindet Kohlenstoffbindung mit Biodiversitätsschutz und fördert Initiativen im Bereich Saatgutproduktion.
- Bergwaldprojekt: Freiwilligenarbeit in öffentlichen Flächen, insbesondere Moorrenaturierung im Hunsrück. Ziel sind widerstandsfähige Ökosysteme, langfristiger Klimaschutz und Umweltbildung.
Verantwortung mit Wirkung
Mit dem DEKRA Climate Impact-Programm investiert das Unternehmen in Projekte, deren ökologische und soziale Wirkung klar messbar ist. "Mit Projekten wie Klimaschutz durch Moorrenaturierung, oder Klimawandelanpassung durch resilienten Zugang zu Trinkwasser schaffen wir konkrete Verbesserungen - lokal wirksam, global bedeutsam", betont Linsenmaier. "Klimaverantwortung funktioniert nur, wenn wir gemeinsam handeln. In den Projekten werden Maßnahmen umgesetzt und nachgehalten, die wirklich etwas bewegen - für die Umwelt und für die Menschen vor Ort."
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Datum: 05.11.2025 - 16:07 Uhr
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