WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot

WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot

ID: 2210171

(ots) - NRW-Gleichstellungsministerin Josefine Paul (Grüne) ist gegen ein Sexkaufverbot. "Sexarbeit ist kein Beruf wie jeder andere und Prostituierte bedürfen eines besonderen Schutzes. Ein Verbot der Sexarbeit bedeutet nicht automatisch mehr Schutz, sondern das Abdrängen in ein nur schwer zu kontrollierendes Dunkelfeld mit gefährlichen Bedingungen für Sexarbeitende", sagte sie der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (Online).

Die Diskussion, ob sich Deutschland am so genannten "Nordischen Modell" orientieren soll, das den Kauf sexueller Dienstleistungen sowie deren organisierte Vermittlung unter Strafe stellt, nimmt bundesweit Fahrt auf.

Josefine Paul warnt vor den möglichen Konsequenzen eines Verbotes für Sexarbeitende: "Nur, wenn Sexarbeit im Hellfeld stattfindet, kann der Staat die Bedingungen dafür bestimmen und deren Einhaltung kontrollieren. Und nur im Hellfeld sind die Menschen in der Prostitution für Beratungsangebote und für jegliche Form von Unterstützung erreichbar." Die Arbeitsbedingungen für die Menschen in der Prostitution müssten allerdings sicher und Beratungs- und Unterstützungsangebote flächendeckend verfügbar sein.

Sexkaufverbot: NRW-Ministerin befürchtet Schlimmes für die Prostituierten (https://eur02.safelinks.protection.outlook.com/?url=https%3A%2F%2Fwww.waz.de%2Fpolitik%2Farticle410396205%2Fsexkaufverbot-warum-nrw-ministerin-paul-gruene-schlimmes-befuerchtet.html&data=05%7C02%7CNRW_Agenturverteiler%40funkemedien.de%7C2e5c273166404e1e54df08de1d53ea75%7C23db520766134b9987ed0998fcf9e578%7C0%7C0%7C638980443413722025%7CUnknown%7CTWFpbGZsb3d8eyJFbXB0eU1hcGkiOnRydWUsIlYiOiIwLjAuMDAwMCIsIlAiOiJXaW4zMiIsIkFOIjoiTWFpbCIsIldUIjoyfQ%3D%3D%7C0%7C%7C%7C&sdata=x9d71ksJdLuaajCqpTKgavCVEgV00eQAWTTwuLmbGAM%3D&reserved=0)

Pressekontakt:

Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 - 804 6520
zentralredaktion@waz.de


Original-Content von: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, übermittelt durch news aktuell

Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Mehr als ein Symbol Warum man AfD-Wähler nicht einfach zurückgewinnen kann / Kommentar von Raimund Neuß zur Mitte-Studie von Ebert-Stiftung und Uni Bielefeld
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.11.2025 - 17:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2210171
Anzahl Zeichen: 2073

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:

Düsseldorf



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 299 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"WAZ: NRW-Gleichstellungsministerin Paul (Grüne) warnt vor Sexkaufverbot"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Experte des Roten Kreuzes rät: "Alle Kita- und Schulkinder in NRW müssten Selbstschutz lernen" ...
Der NRW-Landesbeauftragte des Deutschen Roten Kreuzes für den Bevölkerungsschutz warnt davor, dass weite Teile der Bevölkerung trotz der ernsten Sicherheitslage nicht auf Krieg und andere große Krisen vorbereitet seien. Er rät dazu, neben den Erwachsenen auch Kinder und Jugendliche auf den Erns

WAZ: Lehrerverband-Präsident Düll: "Social-Media-Verbot passt nicht zum Wählen ab 16" ...
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Stefan Düll, kritisiert Forderungen in der EU und in Deutschland, den Konsum von Social Media für Jugendliche einzuschränken. Anlass ist ein Votum des NRW-Landtages, das Wahlalter bei Landtagswahlen auf 16 abzusenken. "Das Wahlalter wird auf 16

WAZ: Polizeigewerkschaft GdP in NRW: "Antidiskriminierungsgesetz ist ein Misstrauensgesetz" ...
Der NRW-Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Patrick Schlüter, kritisiert die Pläne der Landesregierung für ein Antidiskriminierungsgesetz scharf. "Wir haben dafür kein Verständnis. Die Politik kommt hier mit einem Misstrauensgesetz um die Ecke, für das es keine Notwendig


Weitere Mitteilungen von Westdeutsche Allgemeine Zeitung


Mehr als ein Symbol ...
Wirtschaftsgipfel im Kanzleramt sind nicht für Entscheidungen da, sondern für Symbole. Das ist nach vielen Auto-, Industrie-, Chemie- und sonstigen Treffen geklärt. Und das wissen auch alle, die vor dem Stahlgipfel ihre Forderungskataloge mit der Mahnung zu schneller Umsetzung hinterlegten. Dabei

"nd.DieWoche": Ein Treppenwitz - Kommentar zur Verleihung des Internationalen Preises des Westfälischen Friedens an die Nato ...
Wenn alle, die je einen Friedenspreis bekommen haben, ihr Leben fortan tatsächlich nur noch dem Kampf gegen Militarisierung gewidmet oder wenigstens von unfriedlichem Tun abgelassen hätten - unser Planet wäre heute vielleicht ein anderer. Ein Ort, an dem die Menschheit Kapazitäten hätte, gemein

Verbrennung fossiler Energieträger tötet ...
(Würzburg) - Das Verbrennen fossiler Energieträger führt jährlich weltweit zu mehr als 3 Millionen vorzeitigen Todesfällen. Zu diesem Ergebnis kommt eine jetzt im renommierten britischen Wissenschafts-Journal The Lancet veröffentlichte Studie. Für die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP -

Kebekus klagt über Druck auf werdende Mütter -"Schwanger ist man wie ein öffentliches Gut" ...
Die Kölner Komikerin Carolin Kebekus beklagt den starken gesellschaftlichen Druck auf Schwangere und Mütter. "Ich hatte das Gefühl, schwanger ist man wie so ein öffentliches Gut. Jetzt muss sich die Gesellschaft auch Sorgen machen, ob ich das alles richtig mache, denn ich trage ja in mir ei


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z