Wette auf die Zukunft
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(ots) - Es ist trotz aller berechtigter Bedenken gegen die syrische Übergangsregierung von Ahmed al-Scharaa richtig, wenn UN, USA und Großbritannien die Sanktionen gegen Syrien aufheben. Nur dann ist der Weg frei für Investitionen in das nahezu vollständig zerstörte Bürgerkriegsland. Es ist allerdings eine Wette auf die Zukunft. All das darf jedoch kein Freifahrtschein für die Regierung in Damaskus sein. Deren Entscheidungen müssen weiter kritisch begleitet werden. So wie bereits die Konflikte mit Minderheiten wie etwa den Alawiten und Drusen. Für die Übergangsregierung spricht, dass sie einen Schritt hin zu einer Demokratie mit den Parlamentswahlen gegangen ist. Auch wenn es sich dabei eher um eine Institution handelt, die ein Mindestmaß an Partizipation und Pluralität herstellt. Bis zu wirklich freien Wahlen ist es noch weit. Gleichzeitig bleibt nichts anderes übrig, als den ehemaligen Extremisten al-Scharaa und dessen Regierung zu unterstützen, damit sie das Land wieder aufbauen können.
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Datum: 09.11.2025 - 16:56 Uhr
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