DGUV Barometer Bildungswelt 2025 - Zahl der Schulwegunfälle gestiegen

DGUV Barometer Bildungswelt 2025 - Zahl der Schulwegunfälle gestiegen

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(ots) - Anmoderationsvorschlag: Wie ist denn Ihr Kind heute Morgen zur Schule gekommen? Hoffentlich sicher?! Rund 42.300 Unfälle gab es nämlich auf dem Schulweg im ersten Halbjahr 2025 hierzulande - so die vorläufigen Zahlen der gesetzlichen Unfallversicherung, über die Schülerinnen und Schüler automatisch versichert sind. Das ist eine Steigerung um rund fünf Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zeitgleich mit diesen Zahlen hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) das Barometer Bildungswelt 2025 veröffentlicht, eine repräsentative Befragung von Eltern und Lehrkräften zur Sicherheit auf dem Schulweg. Mehr zu den Ergebnissen von Mario Hattwig.

Sprecher: Laut DGUV-Befragung geht fast die Hälfte aller Grundschülerinnen und -schüler zu Fuß zur Schule. Nur etwa ein Fünftel wird mit dem Auto gebracht. Das ist ein gutes Zeichen für die Selbstständigkeit der Kinder, so die Expertin für Mobilitätsbildung bei der Kommunalen Unfallversicherung Bayern, Katja Seßlen.

O-Ton 1 (Katja Seßlen, 26 Sek.): "Die Kinder sollen ja lernen, dass sie den Schulweg möglichst allein und sicher hinkriegen. So werden aus ihnen dann später auch mal Erwachsene, die sich gut und umsichtig im Straßenverkehr bewegen. Bei den älteren Kindern ändert sich das dann mit den Beförderungsmitteln. In der weiterführenden Schule gehen viel weniger Kinder zu Fuß und etwa ein Drittel nutzt den öffentlichen Nahverkehr, jeder fünfte das Rad. Auch das ist kein schlechtes Zeichen in Sachen Selbstständigkeit."

Sprecher: Die meisten Eltern sagen übrigens, dass ihr Kind den Schulweg allein oder gemeinsam mit anderen Kindern zurücklegt. Nur bei den jüngeren ist oft eine erwachsene Begleitung dabei. Was nicht verwunderlich ist, hält der Großteil der Eltern den Schulweg doch für sicher oder sogar sehr sicher. Mancherorts ist aber auch deutlich Luft nach oben.

O-Ton 2 (Katja Seßlen, 16 Sek.): "Das ist vor allem in den städtischen Schulen so. Fehlende Radwege, schwer einsehbare Kreuzungen oder marode Straßen werden da als Gründe genannt. Im ländlichen Raum ist es anders, da sind die Eltern sehr zufrieden mit der Sicherheit des Schulwegs."



Sprecher: Trotzdem ist die sogenannte Mobilitätsbildung, die mehr als nur Verkehrserziehung umfasst, überall extrem wichtig. Die endet nie, weil man in jedem Alter dazulernt. Und sie sollte so früh wie möglich beginnen, indem die Kinder wirklich aktiv am Straßenverkehr teilnehmen und den Schulweg mit Erwachsenen zu Fuß trainieren.

O-Ton 3 (Katja Seßlen, 33 Sek.): "Dass sie also nicht nur passiv mit dem Auto gefahren werden, sondern mitdenken, mit den Eltern reden, was sie beobachten, und so weiter. Bei der Einschreibung sollten die Schulen Schulwegepläne für die Eltern bereithalten. Die werden von der Gemeinde, der Schule, der Landesverkehrswacht oder der Polizei gemacht und darin kann man dann erkennen, welche Wege wirklich risikoarm sind und die Kinder sollten immer den sichersten Weg zur Schule wählen. Der Versicherungsschutz bleibt trotzdem bestehen, auch wenn der Weg etwas länger sein sollte."

Abmoderationsvorschlag: Laut aktuellen Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) gab es im ersten Halbjahr 2025 rund fünf Prozent mehr Unfälle auf dem Schulweg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Trotz des Anstiegs befürwortet die gesetzliche Unfallversicherung, dass Kinder lernen, den Schulweg selbstständig zu bewältigen. Sogenannte Schulwegepläne könnten dabei mehr Sicherheit geben. Mehr Infos finden Sie im Internet unter dguv.de.

Pressekontakt:

Stefan Boltz
Pressesprecher
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV)
presse@dguv.de
030-13001-1414


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Datum: 12.11.2025 - 15:24 Uhr
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