Mensch und KI - Konkurrenz oder Partner?
Letzter Teil des eBooks zum Einsatz von Simulation und KI in der Produktentwicklung
(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)(firmenpresse) - Grafing b. München, 26. November 2025 - Ersetzt moderne KI bald Ingenieure und andere Fachleute, wie es in Medien und Internetforen immer wieder diskutiert wird? Oder ist KI ein wichtiges Werkzeug, das Ingenieure und Techniker für eine effiziente Entwicklung und Fertigung von Produkten nutzen können? Diese und viele weitere Fragen behandelt der fünfte und letzte Teil des eBooks zu Simulation und KI, das ab sofort online verfügbar ist. Die eBook-Reihe, die der Simulations-Spezialist CADFEM herausgegeben hat, ist aktuell kostenlos erhältlich. Die ersten vier Teile, die seit Mai dieses Jahres sukzessive erschienen sind, wurden insgesamt bereits über 2.000-mal heruntergeladen.
"In diesem fünften Teil betrachten wir, was Ingenieurskunst im Zeitalter von KI bedeutet und wie sich die Arbeit von Ingenieuren durch KI verändert", erklärt Alexander Seidel, der bei CADFEM den Bereich Künstliche Intelligenz verantwortet und zu den Autoren des eBooks gehört. "Und wir zeigen, wie Mensch und KI zusammenarbeiten, um die Produktentwicklung voranzubringen." Dabei geht es in dem eBook neben technischen Fragen und Erläuterungen auch um ethische Fragen bei der Nutzung von KI.
Wettbewerbsvorteile und Mehrwert für produzierende Unternehmen
Die Autoren stellen aber auch klar: Beim Einsatz von KI in der Produktentwicklung spielt der Mensch weiterhin eine zentrale Rolle. "Denn Ingenieure bringen das technische Denken, die Neugier und den Pragmatismus mit, die KI erst produktiv machen. KI wird ihrerseits zum Werkzeug, um Ideen effizient in Produkte umzusetzen", betont Seidel. Der Begriff KI ist nicht neu, sondern stammt aus den 1950-er Jahren. "Was sich jedoch grundlegend geändert hat, ist ihr technologischer Reifegrad", heißt es in dem eBook. Heute biete KI eine niedrige Einstiegshürde und schaffe so einen klaren Mehrwert für nahezu alle produzierenden Unternehmen.
Wer sich jetzt mit den Möglichkeiten beschäftige und eine durchdachte Strategie für den Einsatz von KI erarbeite, könne entscheidende Wettbewerbsvorteile nutzen. "Kreative und vielleicht auch ungewöhnliche Ideen lassen sich in der virtuellen Welt einfach digital durchspielen und frühzeitig bewerten, lange bevor Ressourcen in physische Prototypen fließen", schreiben die Autoren. Während mit Hilfe von KI Routineaufgaben automatisiert werden, könnten sich Ingenieure stärker auf kreative Entwurfsprozesse, strategische Entscheidungen und die übergeordnete Kontrolle konzentrieren.
"KI wird Ingenieure nicht ersetzen"
Bei der Recherche sprachen die Autoren des eBooks auch mit dem Direktor des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa), Prof. Dr. Sascha Stowasser, der betont: "KI wird den Ingenieur kurz- und mittelfristig nicht ersetzen, sondern seine Arbeit verändern und erweitern." Wenn KI Routinetätigkeiten wie Datenanalyse, Simulation oder Variantenbewertung übernehme, schaffe sie "Freiräume für Kreativität der Gestaltung." Ob und wie der Mensch die führende Instanz im soziotechnischen System bleibe, hänge wesentlich von gesellschaftlichen Weichenstellungen ab. "Nur wenn Beschäftigte, Unternehmen, Politik und Sozialpartner gemeinsam über Arbeit, Verantwortung und Qualifizierung im Kontext von KI sprechen, wird aus technologischem Fortschritt gesellschaftlicher Nutzen."
Dabei werde sich der Arbeitsalltag von Ingenieuren spürbar verändern: "Entwicklungsprozesse werden vernetzter, datenbasierter und deutlich dynamischer. Digitale Zwillinge, Simulation und automatisierte Analysen beschleunigen Entscheidungen, verkürzen Innovationszyklen und verschieben Routinetätigkeiten in digitale Systeme", sagt Prof. Stowasser im Gespräch mit den Autoren. Gleichzeitig werde die Arbeit flexibler und unabhängiger von Ort und Zeit, wodurch "die Anforderungen an Kommunikation, Abstimmung, Selbstorganisation und an die eigene Resilienz" steigen.
Das eBook "KI in der Produktentwicklung: Technologie, Praxiswissen und Anwendung" ist in Deutsch und Englisch erschienen und richtet sich an alle produzierenden Unternehmen und generell an alle am Thema Interessierten. Es fasst zentrale KI-Themengebiete, Erfolgsbeispiele und Erfahrungen zusammen, die Unternehmen mit KI in der Produktentwicklung gemacht haben. Das eBook soll die Vorzüge beim Umgang mit KI aufzeigen und verständlich erklären, wie Unternehmen mit Hilfe neuer Technologien und Tools bei Entwicklung und Fertigung eine deutliche Kostenreduzierung und eine große Zeitersparnis nutzen können. In dem Zusammenhang geht es auch darum, schneller sichere Produkte zu entwickeln.
Das eBook mit allen fünf Teilen steht kostenlos online zur Verfügung unter
https://resources.cadfem.net/de/kuenstliche-intelligenz/ki-in-der-produktentwicklung/ebook
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
CADFEM wurde 1985 - vor 40 Jahren - in Deutschland gegründet und ist heute mit über 600 Beschäftigten an weltweit 35 Standorten einer der größten Anbieter von Simulationstechnologie und Digital Engineering. Als Ansys Apex Channel Partner setzt CADFEM auf die führende Technologie von Ansys, einem Teil von Synopsys, Inc., und bietet über die Software hinaus Beratung, Simulations-Berechnungen, Automatisierungen und IT-Lösungen bis hin zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produkt- und Prozessoptimierung. Mit Schulungen zu über 100 verschiedenen Themen ist CADFEM zudem einer der weltweit größten Weiterbildungsanbieter in der Technologie-Branche. Die einzelnen Ländergesellschaften betreuen in Europa, Indien und Südostasien mehr als 5.000 Firmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Zur CADFEM Group gehören außerdem Partner unter anderem in den Bereichen Autonomes Fahren, Virtuelle Städte, Personalisierte Medizin und Smart Factories.
CADFEM / Claudius Kroker · Text & Medien
Claudius Kroker
Am Schammacher Feld 37
85567 Grafing b. München
CADFEM(at)ck-bonn.de
+49 (0)8092 7005-889
https://www.cadfem.net/
Datum: 26.11.2025 - 12:05 Uhr
Sprache: Deutsch
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