Junge Union-Vorsitzender Johannes Winkel (CDU) warnt: Ohne durchgreifende Rentenreform steigt der Druck auf den Bundeshaushalt immer weiter
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(ots) - Nachdem der Bundestag mit einer Mehrheit das Rentenpaket der Bundesregierung angenommen und damit das Rentenniveau bis 2031 auf 48 Prozent festgeschrieben sowie die Mütterrente ausgeweitet hat, zeigte sich der Vorsitzende der Jungen Union, Johannes Winkel, skeptisch, ob das Ziel der Bundesregierung, wonach die künftige Rentenkommission 2026 durchgreifende Reformen erzielen soll, erreichbar sei. "Dies ist die erste Kommission in der Geschichte der Kommissionen, die zuerst die Entscheidung trifft und erst danach diskutiert. Ich bin gespannt, ob das gelingt, aber habe meine Zweifel daran sehr deutlich kundgetan", so Winkel im Interview mit dem Fernsehsender phoenix. Der CDU-Politiker hatte bei der Abstimmung gegen das Gesetzespaket votiert. Nun stehe die Regierung im Wort, dass man 2026 zu echten Ergebnissen komme. "Die Kommission muss bei einem leeren Blatt Papier starten", sprach sich Winkel gegen Denkverbote aus. Er persönlich habe Zweifel, ob die SPD bereit sei, bei diesem Thema Kompromisse einzugehen. Dabei sei eine große Rentenreform zwingend. "Der finanzielle Druck auf den Bundeshaushalt wird durch den demografischen Wandel so exorbitant hoch, dass uns nichts anderes übrigbleibt, als echte Reformen zu beschließen", war der Chef der Jungen Union überzeugt. Stünden im aktuellen Etat noch 15 Prozent für Investitionen zu Verfügung, wären es in der 30er Jahren nur noch etwa drei Prozent. Dies sei dann "de facto eine Versteinerung des Haushalts", meinte Winkel.
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Datum: 05.12.2025 - 15:03 Uhr
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