Ukraine: Die schlimmsten Nächte seit Beginn des Angriffskrieges / Zehntausende Menschen ohne Strom und Wärme
ID: 2224629

(ots) - Niemand in der Ukraine ist vor den russischen Angriffen mehr sicher: "Wir haben in unserem Büro in Kyjiw seit drei Tagen kein Internet. Ein Kollege ist damit beschäftigt, seine beschädigten Fenster zu reparieren, weil drei ballistische Raketen in seinem Wohngebiet eingeschlagen sind. Bei vielen sind Strom und Heizung ausgefallen, fast alle Betroffenen müssen die Nacht in dicker Kleidung verbringen", berichtet Andrij Waskowycz.
In der Nacht fallen die Temperaturen teils auf Minus 20 Grad und es soll weiter kalt bleiben. "Die Menschen in der Ukraine wappnen sich so gut sie können und beseitigen die Folgen der jüngsten Angriffe. Es ist ein Albtraum ohne Ende. Wir erleben die schlimmsten Nächte seit Beginn des Angriffskrieges vor vier Jahren."
Massive russische Angriffe hatten in den vergangenen Tagen in Dutzenden ukrainischen Ortschaften und Großstädten Stromausfälle verursacht. Dies führte auch zum Ausfall von Heizsystemen. Durch die Kälte bersten Wasserleitungen, was die Lage der Menschen weiter verschlimmert. Die ukrainische Regierung hat einen Notstand für den Energiesektor angekündigt, um die Schäden schneller beseitigen zu können. "Die humanitäre Krise ist derzeit auf dem Höhepunkt. Wir setzen mit unseren Partnerorganisationen alles daran, die Folgen für die betroffenen Menschen abzumildern", sagt Waskowycz.
Geldhilfen haben derzeit oberste Priorität - insbesondere in Städten. Wenn die Energieinfrastruktur längere Zeit zerstört ist, brechen die grundlegenden Lebensbedingungen fast vollständig zusammen: Der öffentliche Nahverkehr kommt zum Erliegen, die Kommunikation und der Internetzugang werden unterbrochen, und die Menschen können keine Mahlzeiten mehr zubereiten. Mit finanzieller Unterstützung können die Menschen genau das kaufen, was sie am dringendsten benötigen, zum Beispiel Heizgeräte, warme Kleidung oder Materialien zur Reparatur beschädigter Fenster und Türen.
"Besonders jetzt im Winter sind die Menschen auf unsere Unterstützung angewiesen. Jede Geldspende trägt dazu bei, die humanitäre Hilfe während des Winters aufrechtzuerhalten und auszuweiten. Denn die Kälte vertreibt irgendwann die Menschen. Viele werden gezwungen sein, ihre Wohnungen und Häuser zu verlassen, um die Kälte zu überstehen", warnt Waskowycz.
Die Diakonie Katastrophenhilfe ruft dringend zu Spenden auf:
Diakonie Katastrophenhilfe
Evangelische Bank
IBAN: DE68 5206 0410 0000 5025 02
BIC: GENODEF1EK1
Stichwort: Ukraine-Krise
Online unter: www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/ (https://rdir.de/r.html?uid=F.hqJfY80C4KJfbAGiX23OABYJJaJfcs1PKKJfc85paNO0ol91zgKptyk.Y-ztevj67qNts-Kj7MsBQXkJA10S8t0fxxVn0z98jeePeO93Jrlqrh8_Q7B5spFGipK1_yYrx-cihkWptceM1A)
Hinweis für Redaktionen:
Andrij Waskowycz, Büroleiter der Diakonie Katastrophenhilfe in der Ukraine, steht für Interviews zur Verfügung. Für Interviewanfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle.
Pressekontakt Diakonie Katastrophenhilfe:
Tommy Ramm - Pressesprecher, Tel.: 030 65211 1225, 0162 2553859
tommy.ramm@diakonie-katastrophenhilfe.de
Original-Content von: Diakonie Katastrophenhilfe, übermittelt durch news aktuellWeitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 15.01.2026 - 13:36 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2224629
Anzahl Zeichen: 3388
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Berlin / Kyjiw
Kategorie:
Soziales
Diese Pressemitteilung wurde bisher 212 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Ukraine: Die schlimmsten Nächte seit Beginn des Angriffskrieges / Zehntausende Menschen ohne Strom und Wärme"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Diakonie Katastrophenhilfe (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Der Schutz von Geflüchteten und Notleidenden wird zunehmend ausgehöhlt. Kürzungen bei der humanitären Hilfe verstärken die Tendenz. "Jeder dritte Euro für humanitäre Hilfe wurde weltweit in den vergangenen zwei Jahren gestrichen", kritisiert Dagmar Pruin, Präsidentin der Diakonie K
Erdbeben in Venezuela: Diakonie Katastrophenhilfe stellt 100.000 Euro für Nothilfe bereit ...
Zwei schwere Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 haben am Mittwochabend in Venezuela viele Menschenleben gefordert und massive Schäden verursacht. "Es passiert selten, dass zwei Erdbeben dieser Stärke binnen weniger Sekunden aufeinander folgen. Ihre zerstörerische Kraft ist gewaltig und es ist
Internationale Sudan-Konferenz in Berlin / Größte humanitäre Krise der Gegenwart verlangt entschlossenes Handeln ...
Deutsches Sudan-Netzwerk fordert konkrete Schritte gegen den Hunger, zum Schutz der Zivilbevölkerung und für eine gestärkte Friedensdiplomatie Am 15. April jährt sich der Ausbruch des bewaffneten Konflikts im Sudan zum dritten Mal. An diesem Tag findet in Berlin die dritte internationale Sudan
Weitere Mitteilungen von Diakonie Katastrophenhilfe
Jemen: Zahl getöteter und verletzter Kinder stieg 2025 um 70 Prozent ...
- 2025 außerdem 50 Prozent mehr Todesopfer unter Kindern als 2024 - Anstieg vor allem auf Luftangriffe zurückzuführen - Eskalation im Süden verschärft Lage weiter - Save the Children hilft Kindern durch spezialisierte Betreuung und Aufklärung Mehr als zehn Jahre nach Ausbruch des Bürg
Christoph Heusgen, ehemaliger Vorsitzender der Münchener Sicherheitskonferenz zu den Ergebnissen des Grönland-Gipfels: "Sehe das jetzt nicht mehr so dramatisch an" ...
Nach dem Treffen von Vertretern Grönlands und Dänemarks mit Vertretern der US-Regierung zu dem Vorhaben Trumps in Grönland, sieht der ehemalige Vorsitzende der Münchener Sicherheitskonferenz Christoph Heusgen die Situation "jetzt nicht mehr so dramatisch an, wie es vorher war", sagte e
Jahresstart: "Lebensaufräumen" - zwischen Selbstbefreiung und Vorsorge ...
- Lebensaufräumen, ist mehr als nur Entrümpeln: Es schafft Klarheit, entlastet Angehörige und bietet Anlass für den Austausch noch zu Lebzeiten. - Wer klein anfängt und strukturiert vorgeht, erlebt oft spürbare Erleichterung. - Christine Bähren, Ansprechpartnerin für Spenden und Nachlässe
WELTVERFOLGUNGSINDEX 2026 - Christenverfolgung weltweit auf neuem Höchststand / Rund 388 Millionen Christen intensiver Verfolgung ausgesetzt - Gewalt, Isolation und politische Umbrüche nehmen zu ...
Das christliche Hilfswerk Open Doors hat heute den Weltverfolgungsindex 2026 veröffentlicht. Die Rangliste zeigt die 50 Länder, in denen Christen weltweit am stärksten wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Die neue Erhebung macht deutlich: Die Verfolgung von Christen erreicht weltweit einen neuen




