Globale Studie zeigt: Flexibilität und finanzielle Sicherheit oberste Prioritäten für Frontline-B

Globale Studie zeigt: Flexibilität und finanzielle Sicherheit oberste Prioritäten für Frontline-Beschäftigte im Jahr 2026

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Eine Studie von UKG zeigt, was Frontline-Beschäftigte brauchen, um motiviert und bei ihrem Arbeitgeber zu bleiben - von Autonomie bei der Arbeitszeitgestaltung bis hin zu finanzieller Stabilität.



(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)(Die Bildrechte liegen bei dem Verfasser der Mitteilung.)

(firmenpresse) - LOWELL, Mass., 16. Januar, 2026 - Flexibilität, finanzielle Sicherheit und Mitspracherecht bei der Work-Life-Balance zählen weltweit zu den drängendsten Themen für Frontline-Beschäftigte. Das zeigt eine Umfrage von UKG, einer führenden globalen KI-Plattform für HR, Payroll und Workforce Management, die in zehn Ländern durchgeführt wurde.



Frontline-Beschäftigte, also diejenigen, die anwesend sein müssen, um ihre Arbeit zu verrichten, Produkte herzustellen oder Kunden, Patienten, Studenten oder Bewohner zu betreuen, machen fast 80 % der weltweiten Belegschaft aus (1). UKG hat herausgefunden, dass 76 % der Frontline-Beschäftigten im Jahr 2025 von Burnout berichteten. In der Diskussion über Work-Life-Balance und Employee Experience wird diese Gruppe oft übersehen, was dazu führt, dass fast die Hälfte der Frontline-Beschäftigten (47 %) angibt, dass es in ihrem Unternehmen zwei getrennte Kulturen gibt: eine für Frontline-Beschäftigte und eine für alle anderen.



Die zweite jährliche globale Studie von UKG zu Frontline-Beschäftigten, Die aktuelle Situation von Frontline-Mitarbeitenden: Zweite globale Studie von UKG - mit KI-Insights, verglich, was 8.200 Frontline-Beschäftigte aus Einzelhandel, Gastgewerbe und Gastronomie, Gesundheitswesen, Logistik und Vertrieb, Fertigung, öffentlicher Sektor sowie Außendienst und Vertragsdienstleistungen an ihrem Job am meisten schätzen - von Flexibilität und finanzieller Stabilität bis hin zu Anerkennung und beruflichem Aufstieg. Der Bericht ermittelte die fünf wichtigsten Gründe, warum Frontline-Beschäftigte ihren Arbeitsplatz kündigen würden:



1. Die finanzielle Belastung hält an: Zwar geben weniger Mitarbeitende an, von Gehalt zu Gehalt zu leben als 2024 (56 % im Jahr 2025 gegenüber 64 % im Jahr 2024), doch niedrige Löhne bleiben der Hauptgrund für eine Kündigung. Etwas mehr als die Hälfte der Frontline-Beschäftigten (51 %) in nicht-akuten Gesundheitssystemen (z. B. Kliniken, ambulante Dienste, Zahnmedizin) geben an, dass niedrige Löhne der Hauptgrund für ihre Kündigung sind. 44 % der Frontline-Beschäftigten in akuten Gesundheitssystemen und 38 % in der Langzeit-/Altenpflege würden ihren Arbeitsplatz aus dem gleichen Grund verlassen.





2. Flexibilität ist entscheidend: Nach dem Gehalt ist die Flexibilität der Arbeitszeiten der zweitwichtigste Faktor, der Einfluss darauf hat, ob Mitarbeitende ihren Arbeitsplatz behalten oder verlassen. Die Hälfte (50 %) gibt an, dass es schwierig ist, Schichten zu wechseln, wenn kurzfristig private Probleme auftreten, und 57 % können sich nicht so viel Freizeit nehmen, wie sie gerne würden. 58 % der Frontline-Beschäftigten im Gastgewerbe haben das Gefühl, dass ihre Arbeitszeiten es ihnen unmöglich machen, einen gesunden Lebensstil zu pflegen.



3. Mangelnde berufliche Aufstiegsmöglichkeiten: 28 % geben an, dass es in ihrem derzeitigen Unternehmen nicht genügend Aufstiegsmöglichkeiten gibt. 32 % der Mitarbeitenden im öffentlichen Dienst und 22 % der Mitarbeitenden im Bildungswesen geben an, dass es keine Aufstiegsmöglichkeiten gibt.



4. Weitere wichtige Faktoren für die Mitarbeiterbindung: Mitarbeitende geben an, dass mangelnde Anerkennung oder Belohnungen und fehlende Sozialleistungen (jeweils 26 %) Gründe für das Verlassen ihrer Position sind. Besonders im Einzelhandel sagen 29 % der Frontline-Beschäftigten, dass es an Sozialleistungen mangelt, und 27 % geben an, dass ihre Bemühungen nicht anerkannt oder belohnt werden.



5. Mangelnde Möglichkeiten, neue Fähigkeiten zu erlernen: In Zeiten, in denen Weiterbildungen und Umschulungen die HR-Gespräche dominieren, geben 20 % der Frontline-Beschäftigten an, dass es nicht genügend Möglichkeiten gibt, neue Fähigkeiten zu erlernen. 36 % der Frontline-Beschäftigten in der Fertigung geben an, dass sie neue Fähigkeiten, darunter auch KI-Kenntnisse, erlernen, um sich gegenüber ihrem Arbeitgeber zu beweisen und nicht durch KI ersetzt zu werden.



"Frontline-Beschäftigte prägen das Kundenerlebnis, liefern Waren und erbringen Dienstleistungen, die die Weltwirtschaft am Laufen halten", so Rachel Barger, President, Go-to-Market bei UKG. "Es ist wichtig, die grundlegenden Probleme zu kennen, mit denen Frontline-Beschäftigte konfrontiert sind, wie z. B. mangelnde Flexibilität und Transparenz bei den Arbeitszeiten, Herausforderungen beim Aufbau der für den beruflichen Aufstieg erforderlichen Fähigkeiten und allgemeine finanzielle Belastungen. Dieses Verständnis hilft Führungskräften, das Engagement und die Bindung der Mitarbeitenden zu verbessern, indem sie wissen, wo sie Unterstützung leisten müssen und wo Technologie dazu beitragen kann, einige der Belastungen zu verringern."



Um Frontline-Beschäftigte zu unterstützen, kann KI-gestützte Technologie Mitarbeitende bei Prozessen wie der Planung, dem Schichttausch und dem bedarfsgerechten Zugriff auf Löhne entlasten, während Mobile-First-Technologie, die Frontline-Beschäftigte besser mit Kollegen, Führungskräften und Teams verbindet, ein stärkeres Zugehörigkeitsgefühl fördert. Die Workforce Operating Platform von UKG unterstützt Frontline-Beschäftigte mit spezifischen Lösungen wie:



- UKG Advanced Scheduling, das auf der Grundlage von Verfügbarkeit, Fähigkeiten und Compliance die am besten geeigneten Mitarbeitenden für jede Schicht empfiehlt.



- UKG Talk, das Frontline-Beschäftigten eine einfache Möglichkeit bietet, mit ihren Teams, Führungskräften und anderen Mitarbeitenden im Unternehmen in Kontakt zu treten und zu kommunizieren.



"Entgegen vieler Befürchtungen zeigt diese Studie, dass KI eine entscheidende Rolle dabei spielen kann, Frontline-Beschäftigten Flexibilität, Handlungsfreiheit und finanzielle Sicherheit am Arbeitsplatz zu verschaffen", so Josh Bersin, Gründer und CEO von The Josh Bersin Company. "Bei richtiger Umsetzung verschafft KI Frontline-Beschäftigten bessere Informationen, mehr Flexibilität und mehr Kontrolle über ihre tägliche Arbeit und ihre finanziellen Angelegenheiten."



Diese Erkenntnisse über Frontline-Beschäftigte sind von entscheidender Bedeutung, wenn Führungskräfte sich auch mit den Trends befassen, die laut UKG die Belegschaft im Jahr 2026 neu gestalten werden, darunter: Die Notwendigkeit einer menschenorientierten KI; Die Realität des Talent-Ökosystems; und Das Zeitalter der Mitarbeiterbefähigung.



Eine frühere Analyse von UKG konzentrierte sich auf das Potenzial von KI, Burnout bei Frontline-Beschäftigten zu reduzieren. Eine umfassendere Betrachtung der Daten zeigt jedoch, dass ebenso wichtige menschliche Faktoren die Erfahrungen dieser Beschäftigten prägen - von der Vergütung und der Autonomie bei der Arbeitszeitgestaltung bis hin zu Karrierechancen und Work-Life-Balance.



Fußnote (1):

Laut einem Statista-Bericht vom Juni 2025 über die weltweite Beschäftigungslage gibt es weltweit mehr als 3,5 Milliarden Arbeitnehmer. Im Jahr 2022 schätzte Gartner, dass es weltweit 2,7 Milliarden Frontline-Beschäftigte gab. 2,7 Milliarden Frontline-Beschäftigte / 3,5 Milliarden Arbeitnehmer insgesamt = 77 %.



Umfragemethodik:

Die Forschungsergebnisse basieren auf einer Umfrage, die Walr zwischen dem 29. Mai und dem 13. Juli 2025 durchgeführt hat. Insgesamt haben 8.200 Mitarbeitende weltweit an der Umfrage teilgenommen. Die Umfrage richtete sich an Frontline-Beschäftigte in den Vereinigten Staaten, Australien, Neuseeland, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Indien, Mexiko und Irland. Die Umfrage umfasste Themen wie Arbeitszufriedenheit, Burnout, Überstunden und Vergütung. Die Befragten wurden auch zum Einsatz von KI in ihren Berufen befragt, vor allem dazu, welche Auswirkungen KI auf ihre Arbeit an vorderster Front hat oder ihrer Meinung nach in Zukunft haben wird. Die Befragten wurden über verschiedene Mechanismen und Quellen rekrutiert, um an den Umfragen teilzunehmen. Alle Teilnehmer haben einen doppelten Opt-in-Prozess durchlaufen und vor der Teilnahme an den Umfragen durchschnittlich 300 Profildatenpunkte ausgefüllt. Die Befragten werden per E-Mail zur Teilnahme eingeladen und erhalten dafür einen kleinen finanziellen Anreiz. Die Ergebnisse jeder Stichprobe unterliegen einer Stichprobenabweichung. Das Ausmaß der Abweichung ist messbar und wird durch die Anzahl der Interviews und die Höhe der Prozentsätze, die die Ergebnisse ausdrücken, beeinflusst. In dieser Studie beträgt die Wahrscheinlichkeit 95 von 100, dass ein Umfrageergebnis nicht um mehr als 0,8 Prozentpunkte von dem Ergebnis abweicht, das erzielt worden wäre, wenn alle Personen in der durch die Stichprobe repräsentierten Grundgesamtheit befragt worden wären.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
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