Geplantes NRW-Wahlrecht kein Ausweis demokratischer Gerechtigkeit

Geplantes NRW-Wahlrecht kein Ausweis demokratischer Gerechtigkeit

ID: 2230045

ÖDP-Landeschef Jens Geibel fordert daher in Brief an Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) Änderungen, um die Demokratie im Land zu stärken.



Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP - die Naturschutzpartei)Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP - die Naturschutzpartei)

(firmenpresse) - (Düsseldorf) - In einem Brief an NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) fordert der nordrhein-westfälische Landeschef der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP – Die Naturschutzpartei), Jens Geibel, die im Bundesland geplante Änderung des Wahlrechts noch einmal zu überdenken. Geibels Hauptkritik an der Gesetzesnovelle ist die fehlende demokratische Ausgewogenheit des Vorhabens. Es benachteilige die ohnehin im Wettbewerb mit bereits im Parlament vertretenen Parteien schon jetzt durch die Unterschriftensammlung vor Wahlen.

Das verzerre den Wettbewerb um Wählerstimmen. Es benachteilige kleinere Parteien. Geibels Kritik am neuen Wahlrecht: „Dann entscheidet nicht mehr allein der Wählerwille über politische Repräsentanz, sondern zunehmend die Fähigkeit, formale Voraussetzungen mit erheblichen organisatorischen und personellen Ressourcen zu erfüllen." Die Lage für kleinere Parteien werde mit dem neuen Gesetz weiter verschärft. Die Folge: „Viele Menschen fühlen sich politisch nicht mehr vertreten", schreibt Geibel an Wüst und regt an, „ob eine Stärkung der Demokratie nicht eher durch einen Abbau von Hürden als durch deren Erhöhung erreicht werden kann".

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Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) wurde 1982 als Bundespartei gegründet. Die ÖDP hat derzeit bundesweit ca. 7000 Mitglieder und über 530 Mandatsträger auf der Gemeinde-, Stadt- und Kreisebene, ist in Bezirkstagen vertreten, stellt Bürgermeister und stellv. Landräte und ist seit 2014 auch im Europäischen Parlament vertreten.

Wer wir sind ...
In der Ökologisch-Demokratischen Partei (ÖDP) arbeiten Menschen, die gemeinwohlorientiert denken und handeln. Der oberste Grundsatz unseres politischen Handelns ist, dass wir nicht nur an uns selbst denken, sondern auch solidarisch an alle Menschen auf unserer Erde und an die zukünftigen Generationen. Wir entwickeln zukunftsfähige Lösungen für Mensch, Tier und Umwelt mit dem Ziel einer lebenswerten, gerechten und friedvollen Gesellschaft. Der Grundsatz „Mensch vor Profit“ steht im Mittelpunkt unserer Politik. Wir lösen die Um-welt- und die Armutsfrage gemeinsam, indem wir ökonomische, ökologische und soziale Zusammenhänge ehrlich und weitsichtig betrachten.

Link zum Programm der ÖDP: https://www.oedp.de/programm/bundesprogramm/



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Datum: 09.02.2026 - 09:56 Uhr
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