EmpowHERing Mobility

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Perspektivwechsel als Motor der Transformation



(firmenpresse) - Zum Weltfrauentag 2026 richtet sich der Blick nicht nur auf Gleichberechtigung, sondern auf eine Branche im Umbruch. Elektrifizierung, ESG-Regulierung und datengetriebene Geschäftsmodelle verändern die Mobilitätswirtschaft tiefgreifend. Doch während sich Technologien rasant entwickeln, bleibt die strukturelle Diversifizierung vieler Entscheidungsstrukturen hinter der Geschwindigkeit der Transformation zurück. Warum das zum strategischen Risiko werden kann - und weshalb Vielfalt in Führung ein Wettbewerbsfaktor ist - erklärt Katharina Schmidt, Head of Consulting, Arval Mobility Observatory, Energy Transition & Mitglied der Geschäftsleitung Arval Deutschland.



Frau Schmidt, transformiert sich die Mobilitätsbranche schneller als ihre Führungsstrukturen?



Katharina Schmidt: Die technologische Transformation schreitet derzeit schneller voran als die Anpassung vieler Führungsstrukturen. Unternehmen investieren in Elektrifizierung, digitale Flottensteuerung und ESG-Reportings. Gleichzeitig sind viele Organisations- und Entscheidungsstrukturen historisch gewachsen und stark technisch und operativ geprägt. Das ist kein Zufall - die Branche war lange von technischen und operativen Logiken geprägt. Problematisch wird es, wenn die Komplexität steigt, die Perspektiven aber gleichbleiben. Die Mobilitätswende ist heute nicht nur eine Frage des Antriebs, sondern eine strategische Managementaufgabe. Wer Flotten steuert, beeinflusst Scope-1- und Scope-3-Emissionen, Investitionsentscheidungen und Reputation. Das ist längst keine operative Aufgabe mehr, sondern eine Frage strategischer Steuerung.



Wo zeigt sich diese neue strategische Dimension besonders deutlich?



Katharina Schmidt: Im Fuhrparkmanagement. Früher lag der Fokus auf Beschaffung und Kostenkontrolle. Heute müssen Unternehmen ihre Elektrifizierungsquote planen, Ladeinfrastruktur berücksichtigen, Restwertrisiken bei E-Fahrzeugen kalkulieren und gleichzeitig ESG-Ziele erfüllen. Gleichzeitig verändert die Elektrifizierung die wirtschaftliche Grundlage. Total Cost of Ownership ist komplexer geworden, Infrastrukturfragen spielen eine Rolle, regulatorische Unsicherheiten ebenso. Wir sehen in der Praxis, dass Unternehmen häufig vor Zielkonflikten stehen: Kurzfristige Kosteneffizienz versus langfristige Dekarbonisierung. Nutzerakzeptanz versus regulatorischen Druck. Solche Spannungsfelder lassen sich nicht rein technisch lösen. Sie verlangen interdisziplinäre Entscheidungen und eine langfristige Perspektive auf Energie, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit.





Sie sprechen von strategischen Risiken. Wo liegen diese konkret?



Katharina Schmidt:

Risiken entstehen vor allem dort, wo Entscheidungen zu einseitig getroffen werden. Wenn Mobilität ausschließlich technisch oder rein finanziell bewertet wird, geraten andere Faktoren aus dem Blick - etwa Nutzerakzeptanz, Restwertentwicklung oder kulturelle Auswirkungen im Unternehmen.



Gerade im Remarketing zeigt sich, dass Nachhaltigkeit nicht mit der Erstzulassung endet. Lebensdauerverlängerung und Zweitvermarktung beeinflussen die Gesamtbilanz eines Fahrzeugs erheblich.



Wenn diese Zusammenhänge nicht ganzheitlich betrachtet werden, können Investitionen - gerade in einer Phase steigender regulatorischer Anforderungen - schnell teuer und auch reputationsrelevant werden.



Vielfalt in Führung reduziert solche strategischen Blindspots. Unterschiedliche Perspektiven führen dazu, dass Risiken anders gewichtet und Investitionen breiter hinterfragt werden.



Was bedeutet Gleichberechtigung vor diesem Hintergrund konkret für die Zukunft der Mobilität - und für Arval?



Katharina Schmidt:

Gleichberechtigung ist in der Mobilitätswende keine isolierte Sozialfrage, sondern eine strukturelle Zukunftsfrage. Wenn Mobilität Teil der Energy-Transition-Strategie von Unternehmen wird, braucht es breitere Entscheidungsprofile und unterschiedliche Perspektiven in der Führung-



Diversität in Führung ist deshalb kein Symbolthema, sondern Teil professioneller Unternehmenssteuerung. Diverse Teams reagieren resilienter auf Marktveränderungen, bewerten regulatorische Entwicklungen differenzierter und treffen robustere Investitionsentscheidungen.



Für uns bei Arval bedeutet das: Wir verstehen uns nicht nur als Leasinganbieter, sondern als strategischer Sparringspartner in der Transformation. Dafür müssen wir Technologie, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zusammenbringen - sowohl intern als auch in der Beratung unserer Kunden.



Vielfalt und EmpowHERment sind für uns deshalb keine Aktion zum Weltfrauentag, sondern ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess. Als Teil der BNP Paribas Gruppe engagieren wir uns zudem seit über sechs Jahren in der Initiative #JamaisSansElles (#NieOhneSie). Sichtbarkeit ist ein Baustein struktureller Veränderung.



Die Mobilitätswende wird daher nicht nur elektrisch, sondern auch strukturell. Unternehmen, die Führung nicht mittransformieren, riskieren strategische Fehlsteuerungen. Wer Perspektivenvielfalt systematisch integriert, schafft dagegen die Grundlage für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Arval ist ein 1989 gegründeter führender Anbieter von Full-Service-Fahrzeugleasing und ein Spezialist für Mobilitätslösungen.



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Lukas Zimmer
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+49 (0) 89 41 95 99 -84
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Datum: 06.03.2026 - 14:05 Uhr
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