Roland Fornika zum Präsidenten der FECCIA gewählt
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(ots) - VAA-Vorstandsmitglied Dr. Roland Fornika ist zum Präsidenten der FECCIA gewählt worden. Bei der FECCIA-Präsidiumstagung im Rahmen der JusTransLEAD-Konferenz in Malaga sprach sich das Gremium für den 58-jährigen Mitarbeiter der Röhm GmbH aus.
Zukünftig gibt VAA-Vorstandsmitglied Roland Fornika (58) die Richtung der FECCIA (https://feccia.eu/) (Fédération Européenne des Cadres de la Chimie et des Industries Annexes) vor. Als Präsident des europäischen Dachverbands vertritt Fornika die Interessen von über 100.000 Fach- und Führungskräften in der Chemie- und Pharmaindustrie.
Fornika, der bei der Röhm GmbH als Leiter Operational Efficiency tätig ist und dort dem Aufsichtsrat angehört, ist seit 2021 im VAA-Vorstand aktiv und war bislang Vizepräsident der FECCIA. Mit seiner Wahl zum Präsidenten übernimmt er die Führung der wichtigsten europäischen Interessenvertretung für Fach- und Führungskräfte in der Chemiebranche - und stärkt damit gleichzeitig die europäische Stimme des VAA.
"Europäische Fach- und Führungskräfte stehen vor gemeinsamen Herausforderungen, die wir bei der FECCIA mit einer europäischen Idee im Hinterkopf angehen wollen", sagt Roland Fornika. "Allen voran die nachhaltig-zirkuläre Transformation der chemischen Industrie ist eine Herkulesaufgabe, von der Arbeitsplätze in der gesamten EU abhängen. Darüber hinaus müssen wir uns im Schulterschluss mit europäischen Arbeitnehmervertretern um die Stärkung der Mitbestimmungsrechte auf EU-Ebene kümmern." Bisher bestehe ein starkes Interessengefälle zwischen Arbeitgebervertretern auf der einen und Arbeitnehmern auf der anderen Seite. "Ich freue mich, diese Themen als FECCIA-Präsident aktiv voranzutreiben."
VAA-Hauptgeschäftsführer Stephan Gilow ergänzt: "Mit Roland Fornika an der Spitze ist der VAA auf europäischer Ebene jetzt in einer zentralen Führungsposition. Wir sind uns der besonderen Verantwortung in dieser schwierigen Phase der chemisch-pharmazeutischen Industrie bewusst. Gemeinsam mit unseren Partnerorganisationen werden wir in Brüssel aktiv und zukunftsorientiert Arbeits- und Standortspolitik mitgestalten - als klare Stimme für die Interessen von Fach- und Führungskräften in der Chemie."
Der Rahmen für dieses Engagement ist gut etabliert: Die FECCIA koordiniert die Zusammenarbeit mit dem europäischen Arbeitgeberverband ECEG und der Industriegewerkschaft IndustriALL auf EU-Ebene. Als anerkannter Sozialpartner gestaltet sie den europäischen Sozialdialog in der Chemieindustrie entscheidend mit.
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Datum: 09.03.2026 - 07:21 Uhr
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