Atomträume aus Brüssel
ID: 2237224

(ots) - Ausgerechnet zum 15. Jahrestag der Fukushima-Katastrophe beschwor EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine Renaissance der Atomkraft. Tatsächlich sinkt die Bedeutung der Kernkraft seit zwei Jahrzehnten. Hauptproblem beim Neubau von AKW ist: Sie sind extrem teuer geworden. Praktisch jedes Projekt in Europa und Nordamerika hat massive Kosten- und Bauzeitüberschreitungen erlebt. Eine Atom-Renaissance, für die EU-weit zig Reaktoren nötig wären, käme für Energiesicherheit und Klimaschutz sehr spät und wäre kaum bezahlbar. Die Hoffnung einiger Regierungen und der Kommission richtet sich deshalb auf Mini-Reaktoren. Doch auch hier klafft eine Lücke zwischen Vision und Realität. Die Brüsseler Atomvision ist weit von der Realität abgehoben, entstanden unter dem Druck von Frankreich, dessen Präsident Emmanuel Macron an seinem Atomkurs festhalten will, obwohl der zum finanziellen Debakel zu werden droht. Das Erneuerbaren-Energiesystem voranzubringen, ist realistischer.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 11.03.2026 - 16:33 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2237224
Anzahl Zeichen: 1208
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 255 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Atomträume aus Brüssel"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Hinter den Daten verbergen sich Schicksale. Durch Hakenkreuz-Schmierereien oder Gewalt entsteht ein Klima der Angst, insbesondere für Menschen mit Migrationsgeschichte oder für Linke. Dabei ist die Zahl rechter Delikte etwa auf dem unerträglich hohen Stand des Vorjahres geblieben, während ein d
Frankfurter Rundschau zur Armenien-Wahl: Erfreuliches aus dem Kaukasus ...
So eindeutig das politische Signal nun ausfällt, so kompliziert bleibt die Wirklichkeit: Armenien mag sich nach Westen recken, doch der Macht Russlands kann sich der kleine Binnenstaat, eingeklemmt zwischen Georgien, der Türkei und Aserbaidschan, nicht einfach entziehen. Zu eng sind die wirtschaft
Augen öffnen für den Krieg ...
In der Ukraine werden Wohnhäuser, Kraftwerke und Straßen zerstört. Tausende sterben noch immer im Krieg, den Moskau sofort beenden könnte. Doch die meisten Russinnen und Russen spüren davon im Alltag wenig: Seit vier Jahren gelingt es dem Diktator Putin und dem Kreml, dem eigenen Volk den Über
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Fall Seddin: Sachliche Einordnung zum Verfahrensstand und zu öffentlichen Darstellungen ...
Im Zusammenhang mit dem Fall um Heiko M. und Elain V. aus Seddin werden in der Öffentlichkeit unterschiedliche Darstellungen diskutiert. Nach Angaben aus Unterlagen und schriftlichen Erklärungen im Umfeld des Verfahrens lassen sich einige Punkte sachlich zusammenfassen. Keine festgestellte Gewa
ARAG Recht schnell... ...
+++ Aus Bürgergeld wird Grundsicherung +++ Die Bundesregierung hat eine Reform des Bürgergelds beschlossen. Die ARAG Experten nennen einige wichtige Punkte der neuen Grundsicherung: Sie richtet sich vor allem an erwerbsfähige Menschen mit geringem oder keinem Einkommen. Sie ersetzt bzw. modernis
Eigentumswohnung erfolgreich verkaufen ...
Der Verkauf einer Eigentumswohnung erfordert sorgfältige Vorbereitung und fundiertes Marktwissen. Von der realistischen Preisfindung über die ansprechende Präsentation bis zur rechtssicheren Abwicklung gibt es zahlreiche Aspekte zu beachten. WHG Immobilien unterstützt Eigentümer mit jahrzehntel
Warum die CDU in Baden-Württemberg ihren sicheren Sieg verspielte ...
Ein Vorsprung von fast 10 Prozentpunkten - und am Ende verliert die CDU trotzdem. Was bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg passiert ist, liest sich wie ein Lehrstück in Sachen misslungene Kommunikation. Und es zeigt einmal mehr: Selbst mit den besten Ausgangsbedingungen kannst du scheitern




