Sporthilfe zieht Paralympics-Bilanz: "Gesamtbild zeigt, wie wichtig individuelle Förderung ist"
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(ots) - Sporthilfe schüttet 210.000 Euro Medaillenprämien bei den Paralympics aus / Karin Orgeldinger: Können "Potenzial für Spitzenleistungen noch besser entfalten"
Die Stiftung Deutsche Sporthilfe zieht nach den Paralympischen Winterspielen in Mailand Cortina ein erstes Fazit:
"Die Leistungen unserer Athletinnen und Athleten verdienen großen Respekt. Dass deutsche Starterinnen und Starter in nahezu allen Sportarten vertreten waren, zeigt die gute Breite des Para-Sports in Deutschland", sagt Karin Orgeldinger, im Vorstand der Sporthilfe zuständig für die Athletenförderung. "Gleichzeitig macht das Abschneiden deutlich, dass im internationalen Vergleich noch Potenziale gehoben werden können. Die beiden Goldmedaillen von Anna-Lena Forster sind eine herausragende Einzelleistung - zugleich macht das Gesamtbild deutlich, wie wichtig die gezielte individuelle Förderung und Verbesserung der individuellen Rahmenbedingungen insgesamt sind. Deshalb setzen wir uns in unserem Positionspapier 'Mehr Leistung wagen' auch dafür ein, dass die unmittelbare Athletenförderung ansteigt und die geförderten Athletinnen und Athleten ihr Potenzial für Spitzenleistungen noch besser entfalten können."
"Die Paralympics in Mailand Cortina haben einmal mehr gezeigt, welche besondere Kraft vom Parasport ausgeht. An den Wettkampfstätten herrschte eine großartige Stimmung - von der Begeisterung der Zuschauerinnen und Zuschauer konnte ich mich beim Para-Eishockey in Mailand selbst überzeugen", sagt Max Hartung, Sprecher des Sporthilfe-Vorstands. "Die Paralympics stehen wie kaum ein anderes Ereignis dafür, Widerstände zu überwinden und trotz aller Herausforderungen unbeirrt weiterzumachen. Das deutsche Team ist beherzt und sympathisch aufgetreten."
Die 17 deutschen Medaillen in Mailand Cortina (2 x Gold/6 x Silber/9 x Bronze) wurden von zwölf Sporthilfe-geförderten Athletinnen und Athleten (inkl. Guides) gewonnen. Insgesamt wird die Stiftung - vorbehaltlich der finalen Entscheidung ihres Gutachterausschusses - in Summe 210.000 Euro an Sporthilfe-Medaillenprämien an die geförderten Athletinnen und Athleten auszahlen.
Im Vergleich zu den zurückliegenden Winterspielen 2022 in Peking mit 160.000 Euro ist damit die Gesamtsumme deutlich gestiegen, da die Sporthilfe-Medaillenprämien für die Plätze eins und zwei erhöht wurden: 30.000 Euro für Gold anstelle bisher 20.000 Euro, für Silber 20.000 Euro anstelle bisher 15.000 Euro. Für Bronze gibt es weiterhin 10.000 Euro. Erstmals sind die von Sporthilfe ausgezahlten Medaillenprämien steuerfrei. Dafür hatte sich die Sporthilfe im vergangenen Jahr in der Politik stark gemacht. Die Sporthilfe-Medaillenprämien werden - im Unterschied zu Ländern, in denen sie häufig vom Staat finanziert werden - privat und ohne öffentliche Mittel erwirtschaftet.
Mehr zu den Sporthilfe-Medaillenprämien:
Honoriert wird bei mehreren Medaillen einer Sportlerin oder eines Sportlers jeweils der größte Erfolg. Die Sporthilfe-Medaillenprämien werden vorbehaltlich einer endgültigen Entscheidung durch den Gutachterausschuss der Sporthilfe ausgezahlt. Die Auszahlung erfolgt über die kommenden zwölf Monate durch die Sporthilfe.
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"Nationale Förderer" sind Mercedes-Benz, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, PwC Deutschland, Deutsche Post, Generali & Deutsche Vermögensberatung, DEUTZ und Tipico. Sie unterstützen die Sporthilfe, die von ihr betreuten Sportlerinnen und Sportler und die gesellschaftspolitischen Ziele der Stiftung in herausragender Weise.
Die Sporthilfe wird gefördert durch das Bundeskanzleramt aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Pressekontakt:
Stiftung Deutsche Sporthilfe
Djamila Böhm
Otto Fleck-Schneise 8
60528 Frankfurt am Main
Tel: 0170-5239996
E-Mail: djamila.boehm@sporthilfe.de
www.sporthilfe.de
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Datum: 17.03.2026 - 10:41 Uhr
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