Luczak: Vorrang für den Wohnungsbau - Einfaches Bauen als neues Normal
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(ots) - Zeitenwende beim Wohnungsbau mit Baugesetzbuch-Novelle und Gebäudetyp-E
Zum Wohnungsbau-Tag 2026 des "Verbändebündnis Wohnungsbau" erklärt der baupolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jan-Marco Luczak:
"In Deutschland fehlen hunderttausende Wohnungen, weil Bauen in Deutschland zu lange dauert und zu teuer ist. So kann kein bezahlbarer Wohnraum entstehen. Nach der Einführung des Bau-Turbos müssen unsere Bauvorschriften dauerhaft strukturell entschlackt und auf Schnelligkeit und Effizienz getrimmt werden. Die Baukosten müssen runter, wenn Wohnen bezahlbar bleiben soll.
Der Gesetzentwurf zum Gebäudetyp E muss jetzt schnell kommen. Das kann ein Gamechanger werden, um die Spirale aus immer strengeren und kostentreibenden Standards zu durchbrechen. Statt teurem Goldstandard müssen wir einfaches und kostengünstiges Bauen zum neuen "Normal" machen. Das muss die Regel sein, nicht eine aufklärungsbedürftige und mit Haftungsrisiken verbundene Absenkung von Standards nach unten.
Die überragende gesellschaftliche Bedeutung von bezahlbarem Wohnen muss sich auch rechtlich abbilden. Mit der umfassenden Novelle des Baugesetzbuches bekommt der Bau von neuen Wohnungen in angespannten Wohnungsmärkten bei der Interessenabwägung Vorrang. Damit durchbrechen wir lähmende bürokratische Fesseln, künftig entscheidet nicht mehr die Kreuzkröte, sondern wieder der gesunde Menschenverstand darüber, wo dringend benötigte Wohnungen gebaut werden. Das ist eine echte Perspektive für alle Menschen, die auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung sind.
Mit der Novelle des Baugesetzbuches und der Einführung des Gebäudetyp-E schafft die schwarz-rote Koalition noch in diesem Jahr die nötigen Rahmenbedingungen für mehr, schnelleren und kostengünstigeren Wohnungsbau. Umso wichtiger ist es, dass das zarte Pflänzchen des Wohnungsbaus nicht durch immer schrillere Regulierungsfantasien beim Mietrecht wieder abgewürgt wird."
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Datum: 26.03.2026 - 09:04 Uhr
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