DGAP-Media: Anleger fordern: Banken müssen laufendüber Risiken und deren Veränderung

DGAP-Media: Anleger fordern: Banken müssen laufendüber Risiken und deren Veränderung

ID: 224633
(firmenpresse) - vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG / Finanzen

08.07.2010 11:01

Veröffentlichung einer Pressemitteilung,übermittelt
durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Herausgeber verantwortlich.

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Anleger fordern: Banken müssen laufendüber Risiken und deren
Veränderung informieren

vwd veröffentlicht Ergebnisse einer umfangreichen Befragung zum
Anlageverhalten und Risikobereitschaft von Anlegern

- Mangelnde Transparenzüber Risiken verhindert Investitionen im
Kapitalmarkt
- Aktive Information von Banken auch nach Verkaufsabschluss gefordert
- Anleger verlangen klare, verständliche und vergleichbare Informationen
- Ruf nach Regulierung wird laut

Frankfurt am Main, 8. Juli, 2010 - Vor dem Hintergrund sich verändernder
Finanzmärkte und neuem Anlageverhalten hat die vwd group eine umfangreiche
Befragung zum Thema Geldanlage und Risiko durchgeführt. Untersucht wurden
das Verständnis von verschiedenen Formen der Geldanlage und die
Risikoneigung der Anleger. Die Befragung kommt zu dem Ergebnis, dass die
Anleger umfangreiche Informationenüber die Wert- und Risikoentwicklung
während der gesamten Investitionsphase fordern. An der Befragung haben
insgesamt 3.741 Personenüber verschiedene Onlinemedien teilgenommen.

Die Risikobetrachtung rückt in den Mittelpunkt des Interesses der
Anleger

Neben der Rendite entwickelt sich das Thema Risiko zunehmend zu einem
Schwerpunkt bei der Geldanlage. So gaben 90 Prozent der Befragten an, dass
sie beim Kauf von Wertpapieren nicht nurüber mögliche Renditen, sondern
auchüber die Risiken der Geldanlage informiert werden wollen. Besonders
hervorzuheben ist, dass die Informationspflicht der Banken auch nach


Kaufabschluss bestehen und somit auchüber Veränderungen im Risiko aktiv
informiert werden soll.

Die Befragten wünschen sich, dass ihre Berater mittels eindeutiger
Risikokennziffernüber die verkauften Finanzprodukte informieren. Die
Risikokennziffern müssen klar und verständlich sowie auch vergleichbar
sein. Die Risikokennziffern sollen für alle im Depot enthaltenen
Wertpapiere vorhanden sein, so dass jederzeit eine Risikobetrachtung des
gesamten Wertpapierbestands vorgenommen werden kann.

Je risikobewusster, desto selbständiger agiert der Anleger

Auch wenn sowohl versierte Anleger als auch vorsichtige Anleger gleichsam
Risikokennziffern fordern, ist ihr Umgang mit Risiko sehr unterschiedlich.
Dies gilt insbesondere für die Bankberatung. Hier wurde festgestellt, dass
Anleger mit geringer Risikoneigung mehr Beratung wollen, während Anleger
mit großer Risikoneigung vielfach bewusst auf Beratung verzichten. Bei den
mehrheitlich vorsichtigen Anlegern hat das Vertrauen gegenüber den Banken
während der Finanzkrise gelitten.

Die Umfrage zeigt auch, dass ein hoher Aufklärungsbedarf bei den
Anlageprodukten besteht. Produkte wie Discount Zertifikate oder
Exchange-traded funds (ETFs) werden nicht verstanden oder können nicht
richtig eingeordnet werden. Aber auch bei Aktienanleihen und
Garantiezertifkaten werden falsche Annahmen getroffen. Dies gilt sowohl bei
Renditevorstellungen als auch bei der Risikobetrachtung.

Gesetzgebung soll für Transparenz sorgen und Investitionen fördern

Der Ruf nach dem Gesetzgeber wird in der Befragung sehr deutlich. Ein
Großteil der Befragten verlangt eine klare Gesetzgebung die vorschreibt,
dass regelmäßige Informationenüber die Erhöhung und Senkung von Risiken
einzelner Wertpapiere auf der Basis klarer, verständlicher und
vergleichbarer Risikokennzahlen vorgeschrieben werden soll.

Die fehlende Transparenz an den Finanzmärkten wird als
Investitionshindernis gesehen. Viele Anleger würden auch wieder
investieren, wenn sie besser verstehen würden welche Risiken sie bei der
Geldanlage eingehen. Nur mit mehr Transparenzüber Risiken kann der
Kapitalmarkt mit neuen Zuflüssen der Anleger rechnen.

Die stetige Veränderung des Risikos erfordert neue Anlageprozesse

'Die Ergebnisse der Befragung unterstreichen unsere Forderung nach mehr
Transparenz im Anlageprozess. Nur wenn es uns gelingt in einem
standardisierten Anlageprozess das Risiko einer Geldanlage permanent zu
verfolgen, können wieder neue Anleger für den Kapitalmarkt gewonnen werden.
Denn Risiko ist nicht statisch, sondern bewegt sich dynamisch mit
wirtschaftlichen und politischen Veränderungen', sagt Edmund J. Keferstein,
Vorsitzender des Vorstands der vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste AG.

Die Umfrage mit detaillierten Ergebnissen kann bei der vwd Vereinigte
Wirtschaftsdienste AG angefordert werden.Über die vwd group:
Die vwd group zählt zu den führenden europäischen Anbietern von
maßgeschneiderten Informations-, Kommunikations- und Technologielösungen
für das strategische Wertpapiergeschäft. Dabei hat sich die Gruppe auf
kundenindividuelle Anforderungen im Asset Management, Retail Banking,
Private Banking und Wealth Management spezialisiert. Die vwd group bietet
innovativste Lösungen für Finanzdienstleister, Investoren und Medien.

Mit rund 430 Mitarbeitern an 15 Standorten in 5 Ländern ist die vwd group
ein international tätiges Unternehmen mit Ausrichtung auf die lokalen
Finanzmärkte. Zu den bekanntesten Marken der vwd group zählen
finanztreff.de, vwd fonds service, vwd market manager, vwd portfolio
manager, vwd PortfolioNet, TradeLink und Tai-Pan.

Weitere Informationen:
Carsten Scharf
Unternehmenskommunikation
Telefon: +49 69 50701-270
Email: cscharf@vwd.com
Website: www.vwd.com





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Datum: 08.07.2010 - 11:01 Uhr
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