Wie Unternehmen trotz multipler Risiken handlungsfähig bleiben

Wie Unternehmen trotz multipler Risiken handlungsfähig bleiben

ID: 2247559

10. Willis Risk Summit beleuchtete aktuelle Risikotreiber: Risikomanager sehen in Konjunktur und Fachkräftemangel die derzeit größten Herausforderungen – Klimawandel eher langfristig im Fokus



(firmenpresse) - FRANKFURT AM MAIN, 28. April 2026 – Die angespannte wirtschaftliche Lage und der Fachkräftemangel fordern Unternehmen in ihrem Risikomanagement derzeit am meisten heraus. Das ergab eine Blitzumfrage unter den insgesamt rund 130 Teilnehmenden des Willis Risk Summit vergangene Woche in Frankfurt/Main: 35 Prozent bezeichneten die schwächelnde Konjunktur als größte Herausforderung, 19 Prozent den Fachkräftemangel und jeweils 13 Prozent die explodierenden Energiepreise, Lieferkettenstörungen und Naturkatastrophen (Abb. 1).

„Um in diesem Umfeld handlungsfähig zu bleiben, ist es wichtig, die eigene Risikotragfähigkeit zu kennen“, sagt Lukas Nazaruk, Head of Corporate Risk & Broking Deutschland und Österreich bei Willis, einem Geschäftsbereich von WTW. „Das gilt insbesondere für international tätige Unternehmen, die in einzelnen Ländern auf ganz unterschiedliche politische und regulatorische Rahmenbedingungen treffen.“

Standort: entscheidender Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit

Als roter Faden zog sich die Fragestellung durch die Veranstaltung, wie Unternehmen trotz multipler Risikotreiber wettbewerbsfähig bleiben und sich wirtschaftlich resilient aufstellen. Zunehmend werde dabei auch der Standortfaktor entscheidend, war nicht nur die Meinung vieler Referenten, sondern auch von Stefan Sowietzki, Head of Sales & Client Management Deutschland und Österreich bei Willis: „Unternehmen müssen ihre Märkte beobachten, Abhängigkeiten prüfen und neue Absatzmärkte erschließen. Aber auch die Politik muss jetzt die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, damit Unternehmen in Europa langfristig wirtschaftlich bestehen können.“

Klimarisiken: künftig noch versicherbar?

Bei der Standortfrage spielt auch der Klimawandel eine zentrale Rolle. „Auch wenn Extremwetterereignisse und deren Auswirkungen in der Wahrnehmung derzeit zurückgefallen sind, werden diese langfristig wieder auf den Risikoradar gelangen“, so Nazaruk. Das Klimarisiko steige exponentiell und erfordere umfassende Analysen, um es künftig noch versicherbar zu machen. „Die Risikoanalyse und -quantifizierung sind stark wachsende Geschäftsfelder bei uns“, sagt Nazaruk. „Das zeigt uns, dass das Klimarisiko auf der Agenda bleibt.“



Welche Risiken die Veränderung von Wetter, Biodiversität und Erdsystemen für die Gesellschaft bergen, schilderte Diplom-Meteorologe und TV-Moderator Sven Plöger in seiner Abschluss-Keynote. Seine Botschaft: Wir müssen das Wissen um die Klimaveränderung – und wie sie sich verlangsamen lässt – nutzen und ins konsequente Handeln kommen.

Unter dem Motto „Sicher handeln in einer unsicheren Welt“ versammelte der Willis Risk Summit bereits zum 10. Mal Risikoverantwortliche und Versicherungsexperten aus deutschen mittelständischen und Großunternehmen. Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

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Datum: 28.04.2026 - 10:37 Uhr
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