VITAKO-Mitgliederversammlung Göttingen: Klare Impulse für die Verwaltungsdigitalisierung - mit Nie

VITAKO-Mitgliederversammlung Göttingen: Klare Impulse für die Verwaltungsdigitalisierung - mit Niedersachsens Digitalisierungsstaatssekretärin Anke Pörksen

ID: 2247642

(ots) - Auf der Mitgliederversammlung von VITAKO am 23. und 24. April in Göttingen haben Deutschlands kommunale IT-Dienstleister gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Verwaltung - darunter auch Niedersachsens Digitalisierungsstaatssekretärin Anke Pörksen - zentrale Weichen für die Verwaltungsdigitalisierung gestellt und ihre Zusammenarbeit im föderalen Digitalisierungsökosystem weiter geschärft.

Im Fokus standen der Deutschland-Stack, die interföderale Marktentwicklung, das Zukunftsbild der kommunalen IT sowie Fragen der digitalen Souveränität.

Die Mitgliederversammlung von VITAKO am 23. und 24. April 2026 in Göttingen setzte für die Bundes-Arbeitsgemeinschaft wichtige Impulse für die Verwaltungsdigitalisierung und die kommunale IT-Zusammenarbeit. Im Zentrum standen zentrale Zukunftsthemen wie der Deutschland-Stack, die interföderale Marktentwicklung, das Rollenverständnis kommunaler IT-Dienstleister sowie die Stärkung digitaler Souveränität.

Zum Auftakt begrüßten die Gastgeber Christopher Steiner und Sven Bierwirth, Vorstände der KDG Göttingen sowie Sören Kuhn, Vorstandsvorsitzender der VITAKO die Teilnehmenden. Neben den Berichten von Vorstand und Geschäftsstelle sowie richtungsweisenden Beschlüsse wurden zwei neue Mitglieder aufgenommen: Telecomputer GmbH sowie der kommunit IT-Zweckverband Schleswig-Holstein verstärken künftig das VITAKO- Netzwerk.

Einen inhaltlichen Impuls des ersten Veranstaltungstages lieferte der in Kooperation mit VITAKO Mitgliedern und den Behörden Spiegel erstellte "Trendreport Digitaler Staat" - vorgestellt von Matthias Canzler, Senior Projektleiter Prognos AG. Eine wesentliche Erkenntnis: "Öffentliche IT-Dienstleister sind Schlüsselakteure der Verwaltungsdigitalisierung und stehen gleichzeitig unter massivem Veränderungsdruck. Steigende Anforderungen und eine zunehmende Aufgabenvielfalt erfordern klare Prioritäten und den Mut zu echter Zusammenarbeit.".



Im Anschluss rückten die aktuelle interföderale Marktentwicklung sowie das Zukunftsbild der kommunalen IT-Dienstleister in den Fokus.

Der zweite Veranstaltungstag stand ganz im Zeichen konkreter Umsetzungsfragen. Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus VITAKO, govdigital und dem Land Niedersachsen - darunter Lars Hoppmann (geschäftsführender Vorstand VITAKO), Anke Pörksen (Digitalisierungsstaatssekretärin Niedersachsen), Dr. Johann Bizer (Vorstandsvorsitzender Dataport, Mitglied im Vorstand von VITAKO) sowie Martin Schallbruch (Vorstandsvorsitzender govdigital) - diskutierten den aktuellen Stand und unterschiedliche Perspektiven auf die Weiterentwicklung der föderalen Zusammenarbeit.

Digitalisierungsstaatssekretärin Anke Pörksen betonte die Perspektive des Landes Niedersachsen auf zentrale Vorhaben wie den Deutschland-Stack:

"Die Digitalisierung der Verwaltung in Niedersachsen wird sich von nun an klar am Deutschland-Stack ausrichten. Wir begrüßen es sehr, dass sich nun auf Initiative des Bundes alle staatlichen Ebenen auf ein gemeinsames Portfolio und verbindliche Standards einigen. Das wird die Arbeit der kommunalen IT-Dienstleister verändern und eine stärkere Zusammenarbeit der Mitglieder der VITAKO erfordern."

Einen weiteren Akzent setzte der Abschlussvortrag zur digitalen Souveränität: Dr. Laura Dornheim, Leiterin des IT-Referats der Landeshauptstadt München, berichtete über den in Zusammenarbeit mit der TU München entwickelten Score für Digitale Souveränität (SDS).

Die Methodik bewertet Herstellerabhängigkeiten, Wechselmöglichkeiten und den Einsatz von Open Source, um Abhängigkeiten zu reduzieren und die IT-Souveränität zu stärken.

Lars Hoppmann, geschäftsführender Vorstand von VITAKO, fasst zusammen:

"Die Verwaltungsdigitalisierung braucht jetzt den gemeinsamen Schub: Die kommunalen IT-Dienstleister bündeln ihre Kräfte, setzen skalierbare Lösungen um und sichern als Netzwerker die Stabilität im föderalen System. Erfolg gibt es nur im Schulterschluss - von Bund, Ländern und Kommunen. VITAKO macht es möglich: hierfür brauchen wir klare Prioritäten und verbindliche Zusammenarbeit.

Pressekontakt VITAKO:

Frau
Aboli Lion
Tel. +49 30 2063 156-14
Mob. +49 175 1119466
E-Mail aboli.lion@vitako.de

Bis zum 30.04. wenden Sie sich bei Anfragen zu Interviews und ergänzendem Bildmaterial bitte direkt an:
Geschäftsführender Vorstand VITAKO
Lars Hoppmann
Tel. +49 30 2063 156 11
Mob. +49 151 5231 6573
E-Mail lars.hoppmann@vitako.de


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Datum: 28.04.2026 - 11:57 Uhr
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