Anrufrekord beim Männerhilfetelefon - Hälfte der Anrufer berichtet von psychischer Gewalt
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(ots) - Beim Männerhilfetelefon, das vor sechs Jahren von den Ländern NRW und Bayern ins Leben gerufen wurden, hat es im vergangenen Jahr mit 4051 Kontakten einen Anrufrekord gegeben. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe) unter Bezug auf einen wissenschaftlichen Evaluationsbericht, den das NRW-Gleichstellungsministerium beauftragt hat. "Alle Formen von Gewalt müssen verhindert werden. Gewalt an Männern darf dabei kein Tabuthema sein", sagte NRW-Gleichstellungsministerin Verena Schäffer (Grüne) der Zeitung. Die aktuellen Zahlen machten deutlich, dass das Angebot eine "wertvolle Unterstützung" biete, die bei den Hilfesuchenden ankomme.
Im Jahr 2023 waren 3311 Anrufe bei dem Männerhilfetelefon gezählt worden - der Zuwachs innerhalb von zwei Jahren beträgt demnach 22,3 Prozent. Die gewaltbetroffenen Männer berichteten in 54 Prozent der Fälle über psychischen Gewalterfahrungen. Laut der Studie beklagten vier von zehn Anrufern, beständig kontrolliert zu werden. So nahmen die Partnerinnen den Männern zum Teil das Smartphone ab und lasen eingegangene Nachrichten. 39 Prozent der Anrufer berichteten über körperliche Gewalt.
Ksta.de/1274886
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Datum: 05.05.2026 - 07:00 Uhr
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