Grenzüberschreitend gegen den Klimawandel - Ems Dollart Region setzt auf nachhaltige Energie
Das mit INTERREG IV A-Mitteln geförderte Projekt „Nachhaltige Energie Nederland-Deutschland“ (kurz: NEND) soll den grenzüberschreitenden Austausch beim Umgang mit den Themen Energie und nachhaltige Entwicklung verbessern. Ziel ist die Bekämpfung des globalen Klimawandels sowie die Stärkung der Innovationskraft in der Ems Dollart Region. „Wir haben im Gebiet der Ems Dollart Region das Potenzial, eine der führenden europäischen Energieregionen zu werden“, betont Aurichs Landrat und EDR-Vorstandsmitglied Walter Theuerkauf. Allerdings nur, wenn deutsche und niederländische Anstrengungen zukünftig „Hand in Hand“ gehen. Das Konzept des Projektes fußt zudem auf der Einbindung von Unternehmen aus beiden Ländern. Der Informationsfluss zwischen Wissenschaft und Wirtschaft soll verbessert werden. Für Maßnahmen unter dem Dach von NEND stehen innerhalb der noch bis Ende 2012 andauernden Projektlaufzeit insgesamt über 7,5 Millionen Euro zur Verfügung.
Energieeffizienz
Durch zahlreiche Maßnahmen soll die Energieeffizienz von bestehenden öffentlichen und privaten Gebäuden sowie den Unternehmen in der Region verbessert werden. Im Rahmen von NEND werden gemeinsame Zielvorgaben und Modernisierungskonzepte für Deutschland und die Niederlande entwickelt, um den CO2-Ausstoß wirkungsvoll zu reduzieren.
Nachhaltige Baukonzepte
Auch Neubauten sollen zukünftig strengen und vor allem verbindlichen Nachhaltigkeitskriterien genügen, die ebenfalls gemeinsam erarbeitet werden. Dies ist erforderlich, da „Nachhaltiges Bauen“ derzeit in beiden Ländern durchaus noch unterschiedlich interpretiert wird.
Nachwachsende Rohstoffe
Ein anderer Ansatz des INTERREG-Projektes ist der stark gestiegene Rohstoffbedarf zur Erzeugung von Bioenergie. Im Verlauf von NEND sollen Potenziale von bisher nicht genutzten Rohstoffen zur Energiegewinnung in der Ems Dollart Region bewertet werden. Darüber hinaus geht es um die konkrete Entwicklung neuer Techniken und Produkte für den Umgang mit diesen Rohstoffen - unter anderem auch zur Reduzierung der Flächenkonkurrenz zur Nahrungsmittelerzeugung. Technische und ökonomische Umsetzungshemmnisse, die die Nutzung vorhandener Ressourcen bisher verhinderten, sollen abgebaut werden.
Sonnenenergie
Wachstum braucht Licht und Wärme: Neue Wirtschaftsfelder für die Unternehmen in der Region möchten die Projektpartner durch eine gezielte Weiterentwicklung der Photovoltaik- und Solartechnologien erschließen.
Hintergrund
Das Projekt NEND wird im Rahmen des INTERREG IV A-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE), des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW, des Ministerie van Economische Zaken, der Provincie Drenthe, der Provincie Fryslân und der Provincie Groningen kofinanziert. Es wird begleitet durch das Programmmanagement bei der Ems Dollart Region.
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Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Das Programmgebiet des Förderprogramms INTERREG IV A Deutschland-Nederland erstreckt sich auf 46.737 Quadratkilometern beiderseits der deutsch-niederländischen Grenze zwischen Nordseeküste und Niederrhein. Hier leben zwölf Millionen Menschen. Es umfasst damit Teile der deutschen Bundesländer Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen und Gebiete der niederländischen Provinzen Friesland, Groningen, Drenthe, Flevoland, Overijssel, Gelderland, Nord-Brabant und Limburg.
Bei der Umsetzung des Förderprogramms spielen die Ems Dollart Region, die EUREGIO, die Euregio Rhein-Waal und die euregio rhein-maas-nord eine wichtige Rolle. Die vier deutsch-niederländischen Institutionen sind Ansprechpartner vor Ort, wenn neue Projekte in Angriff genommen werden und helfen bei deren Abwicklung.
Pressekontakt
Ems Dollart Region
Karin Eden, Mario Rauch
+31 (0)597-521-510
karin.eden(at)edr.eu, mario.rauch(at)edr.eu
Datum: 08.07.2010 - 15:23 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 224930
Anzahl Zeichen: 3250
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: Karin Eden
Stadt:
Bunde
Telefon: +31 (0)597-521-510
Kategorie:
Energie & Umwelt
Meldungsart: Erfolgsprojekt
Versandart: Veröffentlichung
Freigabedatum: 30.05.2010
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