Gegen Rechts
ID: 2249518

(ots) - In Deutschland hat sich eine erschreckend junge Neonaziszene herausgebildet, die gewaltbereit auftritt. Oft sind die Beteiligten kaum 14 Jahre alt. In manchen Stadtteilen etwa von Berlin sind die Gruppen stark und schüchtern ihre Umgebung ein. Es ist wichtig, dass die Sicherheitsbehörden mit der Razzia ein klares Zeichen setzen, um diesem Treiben ein Ende zu. Aber das kann nur ein Teil des Kampfs gegen diese neue Rechte sein. Die Jugendlichen brauchen sinnstiftende Angebote, die sie rausholen aus dem Kreislauf von Hass und Gewalt. Das ist, lange vor der Verfolgung durch Polizei und Staatsanwaltschaft, eine schwierige Aufgabe für Eltern, Schulen und Ausbildungsbetriebe. Sie alle benötigen Unterstützung durch zivilgesellschaftliche Netzwerke. Hier zeigt sich auch, wie bedeutsam die Netzwerke sind, die etwa im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben" aufgebaut wurden - und die nun teilweise abgewickelt werden sollen. Das wäre ein fataler Fehler der Politik.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 06.05.2026 - 17:55 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2249518
Anzahl Zeichen: 1278
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 252 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Gegen Rechts"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Noch am Tag danach blieben viele Fragen offen zu den Ursachen für den bundesweiten Ausfall des Zugfunks in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch. Die dürren Erklärungen der Deutschen Bahn waren wie üblich wenig hilfreich. Kundenkommunikation bleibt eine der Schwachstellen in einer Zeit, in der in
Stillstand statt Fortschritt ...
Die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran kommen nicht voran. Beide Seiten widersprechen einander, wenn die jeweils andere einen Fortschritt verkündet. Das erinnert an den Verlauf der Gespräche vor der vereinbarten Waffenruhe. Sie scheint nur eine Atempause gewesen zu sein. Der erhoffte Frie
Die Macht aus Manchester ...
In neun Jahren als Regionalpräsident von Greater Manchester hat Burnham fast all das realisiert, was sonst gerne eingefordert wird, praktisch aber abmoderiert wird. Privatisierung von essenzieller Infrastruktur zurücknehmen? Erledigt. Nun wird in der Region ein integriertes Konzept vom Bus bis zum
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Ende des Ehegattensplittings? Was Ehepaare jetzt wissen müssen ...
Die Debatte um das Ehegattensplitting erreicht einen neuen Höhepunkt. Während die Politik über die Mobilisierung von Arbeitskräften streitet, herrscht bei vielen Ehepaaren Verunsicherung. Eine Abschaffung oder tiefgreifende Reform hätte massive Auswirkungen auf die Haushaltskassen von Millionen
Eltern und Öffentlichkeit müssen Grenzen setzen ...
Rechtsextreme Organisationen agieren zunehmend vernetzt und offen. Auch dort, wo man sie lange unterschätzt hat: etwa in jugendlichen Milieus und in sozialen Medien. Die jüngsten Durchsuchungen betreffen deshalb keine Einzelfälle. Besonders alarmierend ist, wie empfänglich Jugendliche für recht
MONOPOLY LÄSST DEN MITTELSTAND VERBLUTEN: Bernhard Schindler ...
Alle sitzen am Tisch. Keiner steht auf. Keiner will Verlierer sein. Und genau deshalb geht dieses Spiel gerade den Bach runter. Deutschland spielt Monopoly - nur leider mit echter Wirtschaft. Friedrich Merz würfelt, Lars Klingbeil erklärt, SPD und CDU streiten über die Regeln, während der Mi
Ungeschickte Verteidigung wird zur Stolperfalle ...
Die Grenze zwischen Abgeordneten- und Parteitätigkeit ist oft nicht sauber zu ziehen. Wenn jedoch eine Mitarbeiterin komplett für eine andere Person arbeitet oder für die Nebentätigkeit der Mandatsträgerin als Universitätslehrerin tätig ist, liegt der Verdacht auf Untreue oder Betrug nahe. (.




