Baupotenzialregister für den Kreis Kleve erfolgreich umgesetzt
ID: 2250749

(ots) - Mit dem Modellprojekt Baupotenzialregister unterstützen das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) digitale Lösungen, um dringend benötigte Wohnraumflächen zu identifizieren. Der Landkreis Kleve gehört zu acht bundesweit ausgewählten Kommunen, die im Rahmen des Modellvorhabens gefördert werden. Ziel ist es, durch digitale und datenbasierte Ansätze neue Entscheidungsgrundlagen für eine effizientere Flächennutzung zu schaffen. Sweco hat im Auftrag der Kreisverwaltung Kleve ein Baupotenzialregister aus vollvektoriellen XPlanungsdaten in 3D erstellt. Das Projekt konnte jetzt erfolgreich abgeschlossen werden. Die Ergebnisse der Prozesse sind im 3D-Geoportal des Kreis Kleve öffentlich verfügbar.
Modellprojekt zur Ermittlung von Baupotenzialen
In vielen Stadtteilen gibt es ungenutzte Flächen, die für Wohnbebauung geeignet sind, sei es durch Baulücken, Nachverdichtungs- oder Brachflächen. Die Ermittlung solcher Flächen war bisher ein kleinteiliger und aufwändiger Prozess. Das Modellprojekt erprobt, wie durch automatisierte Verfahren die Erstellung und Pflege von Baupotenzialregistern erleichtert werden kann. Dafür werden Informationen zu bebaubaren Grundstücken in einer digitalen Plattform für den Wohnungsbau zusammengeführt und automatisch aktualisiert.
Digitale Lösungen für mehr Wohnraum
"Das Baupotenzialregister schafft für den Kreis Kleve eine verlässliche digitale Grundlage, um mögliche Flächen für den Wohnungsbau schnell zu erkennen. Automatisierte Auswertungen zu Neubau-, Anbau- und Aufstockungsmöglichkeiten beschleunigen Prüf- und Entscheidungsprozesse erheblich. Einheitliche Daten erleichtern die Abstimmung innerhalb der Verwaltung und mit den Kommunen. Gleichzeitig bietet das kreisweite Register, unabhängig von bestehenden Bebauungsplänen, einen vollständigen Überblick und ist sofort im Verwaltungsalltag einsetzbar", sagt Martin Heußner, Teamleiter GIS | Digital Solutions bei Sweco in Dortmund.
3D-Stadtmodell macht ungenutzte Flächen sichtbar
Sweco hat die fachlich-technische Umsetzung der Projektbausteine 2 und 3 übernommen. Mit automatisierten Analysen auf Basis von FME ermittelte Sweco in Gebieten mit Bebauungsplan, wo Wohnungsbaupotenziale bislang nicht ausgeschöpft sind. Dafür wurden 3D-Modelle der maximal zulässigen Bebauung erzeugt und mit der vorhandenen Bebauung abgeglichen, um konkrete Bau-, Anbau- und Aufstockungspotenziale abzuleiten. Diese Methodik wurde anschließend auch auf unbeplante Bereiche übertragen. Alle Prozesse wurden in enger Abstimmung mit dem Landkreis Kleve entwickelt, qualitätsgesichert und modular aufgebaut, sodass sie betriebsfertig für den laufenden Einsatz und zukünftige Aktualisierungen zur Verfügung stehen.
Die ermittelten Baupotenziale werden durch das Kommunale Rechenzentrum Niederrhein als Webservice und im 3D-Stadtmodell des Geoportal zur Verfügung gestellt und sind hier einsehbar. (https://3dservices.krzn.de/kreis-kleve-baupotentiale/)
Sweco plant und gestaltet die nachhaltigen Städte und Gemeinden der Zukunft. Mit dem kollektiven Wissen unserer 23.000 Architekt*innen, Ingenieur*innen und anderer Expert*innen arbeiten wir gemeinsam mit unseren Kunden daran, den grünen Wandel zu unterstützen, das Potenzial der Digitalisierung bestmöglich zu nutzen und die Wettbewerbsfähigkeit und Widerstandsfähigkeit Europas zu stärken. Sweco ist der führende europäische Anbieter für Architektur- und Ingenieurdienstleistungen mit einem Umsatz von rund 2,9 Mrd. EUR in 2025. Das Unternehmen ist im Nasdaq Stockholm gelistet.
www.sweco-gmbh.de
Pressekontakt:
Katrin Zeuschner
Head of Communications and Marketing
E-Mail: marketing@sweco-gmbh.de
Original-Content von: Sweco GmbH, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.05.2026 - 13:12 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2250749
Anzahl Zeichen: 4116
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Kleve
Kategorie:
Kommune
Diese Pressemitteilung wurde bisher 230 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Baupotenzialregister für den Kreis Kleve erfolgreich umgesetzt"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Sweco GmbH (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Bauvorlageleistungen in den Abschnitten Frankfurt und Maintal Die neue Nordmainische S-Bahn soll den Nahverkehr in der Rhein-Main-Region erweitern und leistungsfähiger machen. Die aus der Sweco GmbH und der Schüßler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH bestehende Bietergemeinschaft hat jetzt von der
Europas Wasserversorgung unter Druck: Lösungen aus der Praxis / Swecos neue Analyse zeigt, wie Wasserrisiken die langfristige Widerstandsfähigkeit in Deutschland und ganz Europa auf die Probe stelle ...
Nicht nur in Deutschland stehen die Wasserversorgungssysteme unter zunehmendem Druck - ganz Europa ist betroffen, da Überschwemmungen, Wasserknappheit und eine sinkende Wasserqualität immer häufiger gleichzeitig auftreten. Swecos neue Studie zeigt, dass die Auswirkungen dieser Faktoren zusammen m
Sweco plant nachhaltigen Gesundheitscampus für die Kliniken Ostalb ...
In Essingen soll ein hochmodernes Klinikum entstehen, das die medizinische und pflegerische Versorgung im Ostalbkreis stärkt und gezielt auf zukünftige Anforderungen ausrichtet. Mit dem Neubau wird die bestehende Expertise zusammengeführt und ausgebaut und kann sich in einer zukunftsweisenden Str
Weitere Mitteilungen von Sweco GmbH
Reimann: Kritik der Ärzteschaft am GKV-Sparpaket maßlos überzogen ...
Zum Auftakt des Deutschen Ärztetags in Hannover kritisiert die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, die Drohung der Ärzteschaft, dass durch das aktuelle GKV-Sparpaket bis zu 169 Millionen Behandlungsfälle wegfallen könnten: "Wir sind uns mit der Kassenärztlich
Immer mehr brutaler Vandalismus an Schulen: So wappnen sich Kommunen jetzt gegen Schäden in den Sommerferien ...
Beschädigte Klassenzimmer, zerstörte Sanitäranlagen und hohe Reparaturkosten: Fälle von Vandalismus an Schulen nehmen in vielen Kommunen spürbar zu – besonders während der Ferienzeiten, wenn Gebäude leerstehen. Die kommenden Sommerferien gelten gerade jetzt als besonders anfällig. Für StÃ
Photovoltaik-Check 2026 der Deutschen Umwelthilfe: Vier von fünf Großstädten nicht auf Kurs ...
- Schleppender Photovoltaik-Ausbau in deutschen Städten: DUH vergibt 44 rote, 21 gelbe und 17 grüne Karten - Vorreiter sind u. a. Hanau, Paderborn und Ulm, alle Millionenstädte unter den Schlusslichtern - Wichtiger Faktor zum Erreichen der Klimaziele: In untersuchten Großstädten schlummern
Verbot von Einweg-Verpackungssteuer in Nordrhein-Westfalen gescheitert: Initiative begrüßt Entscheidung des Landtags und fordert Unterstützung für Kommunen bei der Verpackungssteuereinführung ...
- FDP-Antrag war im Landtag gescheitert: Initiative Verpackungswende, ein Bündnis aus 25 Umweltorganisationen, Verbänden und Unternehmen der Mehrwegwirtschaft, fordert Landesregierungen auf, Kommunen durch Satzungsvorlagen bei Einführung von Verpackungssteuern zu unterstützen - Neues Rechtsg




