aurivolt erschließt Co-Location-Markt: Batteriespeicher und Photovoltaik künftig am gemeinsamen Netzanschluss
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(PresseBox) - Die aurivolt GmbH weitet ihr Leistungsangebot aus und tritt ab sofort als Anbieter von Co-Location-Lösungen auf. Betreiber von Photovoltaik-Anlagen sowie Projektentwickler haben damit die Möglichkeit, ihre Standorte mit standardisierten Batteriespeichern nachzurüsten und das über den bereits vorhandenen Netzanschluss, ohne ein neues Antragsverfahren anstoßen zu müssen. Grundlage der strategischen Entscheidung ist eine aktuelle Marktanalyse des Energieforschungsunternehmens Aurora Energy Research, die Deutschland als attraktivsten Co-Location-Standort innerhalb Europas ausweist.
Der European Co-location Markets Attractiveness Report bewertet zwanzig europäische Länder und sieht Deutschland in der Spitzenposition, begründet durch die schiere Marktgröße, ausgeprägte Preisschwankungen im Stromhandel und ein vergleichsweise hohes Renditepotenzial gegenüber Einzelanlagen. Ende 2025 waren europaweit rund 6,3 Gigawatt an Co-Location-Kapazität installiert, ein Anstieg um 65 Prozent binnen eines Jahres. Aurora geht davon aus, dass dieser Wert bis 2030 auf etwa 35 Gigawatt anwächst, was einem Plus von 457 Prozent entspräche. Mehr als drei Fünftel dieser Kapazität sollen auf Kombinationen aus Solarstrom und Speicher entfallen.
Der Expansionsschritt von aurivolt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der wirtschaftliche Druck auf Photovoltaik-Betreiber merklich steigt. Allein 2025 wurden in Deutschland 573 Stunden mit negativen Börsenstrompreisen registriert, ein neuer Höchststand. Gleichzeitig wächst das Volumen zwangsweise abgeregelter Solarstrommengen: Aurora erwartet für die Monate April bis September Abregelungen zwischen vier und sieben Terawattstunden. Die zunehmende Eigenkonkurrenz gleichartiger Erzeugungsanlagen drückt den erzielbaren Marktwert für Photovoltaikstrom weiter nach unten.
„Wer heute eine PV-Anlage betreibt oder gerade baut, kann nicht mehr davon ausgehen, dass der erzeugte Strom dauerhaft zu auskömmlichen Preisen am Markt landet", erklärt Markus Baumann, Gründer und Geschäftsführer von aurivolt. Baumann bringt nach Unternehmensangaben drei Jahrzehnte unternehmerische Erfahrung mit, unter anderem aus den Bereichen dezentrale Umwelt- und Wassertechnik sowie Photovoltaik. „Co-Location ist die strukturelle Antwort darauf. Wir nutzen den vorhandenen Netzanschluss der PV-Anlage mit, verlagern Einspeisung in Hochpreis-Stunden und erschließen mit dem Speicher zusätzliche Erlöse am Großhandelsmarkt."
Ein wesentliches Merkmal des Ansatzes ist der Verzicht auf einen separaten Netzanschluss für die Speichereinheit. Stattdessen wird der Batteriespeicher an die bereits vorhandene Anschlussinfrastruktur der jeweiligen Photovoltaikanlage angebunden. Das verschafft Co-Location-Projekten einen erheblichen Zeitvorteil gegenüber eigenständigen Großspeicherprojekten: Bei den deutschen Übertragungsnetzbetreibern liegen derzeit 650 offene Anschlussanfragen mit einer kumulierten Anschlussleistung von 226 Gigawatt vor. Viele dieser Vorhaben sind in langwierigen Genehmigungsprozessen gebunden.
In das neue Geschäftsfeld bringt aurivolt Kompetenzen aus dem bestehenden Schwarmspeicher-Betrieb ein. Dazu zählen standardisierte Speichermodule, die ohne aufwendige Einzelgenehmigungen realisiert werden können, sowie die Infrastruktur für die professionelle Vermarktung an den Day-Ahead-, Intraday- und Regelleistungsmärkten. Langfristiges Ziel des Unternehmens ist der Aufbau eines virtuellen Kraftwerks aus vernetzten dezentralen Batteriespeichern in Deutschland bis 2030.
Die Zielgruppe des neuen Angebots ist bewusst weit gefasst: Es richtet sich an Betreiber von Freiflächenanlagen und Solarparks ebenso wie an Projektentwickler im Neu- und Bestandsgeschäft sowie an Eigentümer größerer Aufdachanlagen in Industrie und Gewerbe. Ausdrücklich eingeschlossen sind auch ältere Photovoltaik-Anlagen, die aus der Vergütung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz herausgefallen sind und deren wirtschaftliche Weiternutzung damit neu bewertet werden muss.
„Die Marktstruktur ist so dynamisch, dass jeder PV-Standort mit ungenutzter Anschlusskapazität ein potenzielles Co-Location-Projekt ist", so Baumann. „In der konkreten Auslegung, ob Verkauf, Pacht oder integriertes Betreibermodell, sind wir flexibel." Weitere Informationen zum Co-Location-Angebot sowie zur Möglichkeit der direkten Kontaktaufnahme finden Interessenten unter www.aurivolt.com.
Die aurivolt GmbH mit Sitz in Löhne entwickelt und betreibt dezentrale Batteriespeicher-Portfolios für den automatisierten Einsatz an den deutschen und europäischen Strommärkten. Das Unternehmen wurde von Markus Baumann gegründet, der auf drei Jahrzehnte unternehmerische Erfahrung in der Umwelt-, Wasser- und Energietechnik zurückblickt. aurivolt vermarktet seine Speicherkapazitäten an Day-Ahead-, Intraday- und Regelleistungsmärkten und erweitert sein Tätigkeitsfeld mit dem neuen Co-Location-Geschäftsbereich in Richtung Photovoltaik-Anlagenbetreiber und Projektentwickler. Mitglied im Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES). Weitere Informationen unter www.aurivolt.com.
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Die aurivolt GmbH mit Sitz in Löhne entwickelt und betreibt dezentrale Batteriespeicher-Portfolios für den automatisierten Einsatz an den deutschen und europäischen Strommärkten. Das Unternehmen wurde von Markus Baumann gegründet, der auf drei Jahrzehnte unternehmerische Erfahrung in der Umwelt-, Wasser- und Energietechnik zurückblickt. aurivolt vermarktet seine Speicherkapazitäten an Day-Ahead-, Intraday- und Regelleistungsmärkten und erweitert sein Tätigkeitsfeld mit dem neuen Co-Location-Geschäftsbereich in Richtung Photovoltaik-Anlagenbetreiber und Projektentwickler. Mitglied im Bundesverband Energiespeicher Systeme (BVES). Weitere Informationen unter www.aurivolt.com.
Datum: 21.05.2026 - 16:56 Uhr
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