"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zur Investitionspflicht für Medienanbietern
ID: 2253771

(ots) - Deutschland ist für Netflix, Disney und Co. ein lukrativer Markt. Dass solche Streamingriesen nun auch einen Teil ihres Umsatzes hier investieren sollen, ist nur folgerichtig. Zu attraktiv sind aggressive Steueranreize und Produktionsrabatte in Ländern wie Ungarn. Die vom Bundeskabinett beschlossene Regelung könnte dieses Problem der Kulturbranche wirksam bekämpfen. Mehr davon! Denn es ist ein Grundproblem globalisierter Märkte, dass Investitionen und Steuern nicht zwingend dorthin fließen, wo die Gewinne erzielt werden - sondern dorthin, wo es für die Konzerne am günstigsten ist. Warum also nicht in anderen Branchen ähnlich vorgehen? Konzerne wie Apple, Google und Meta machen in Europa riesige Profite, während sie ihre Abgaben in Niedrigsteuerländer verlagern und vor allem in den USA investieren. Und auch auf vermögende Einzelpersonen, die sich in Steueroasen flüchten, ließe sich das einfache Prinzip übertragen: Wer an einem Standort Profit macht, sollte dort auch seinen Beitrag leisten.
Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011
Original-Content von: Rhein-Neckar-Zeitung, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 27.05.2026 - 19:25 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2253771
Anzahl Zeichen: 1321
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Heidelberg
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 312 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
""Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zur Investitionspflicht für Medienanbietern"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Rhein-Neckar-Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Wirtschaftsweisen haben der Bundesregierung im Grunde genommen einen Gefallen getan. Mit ihrem desillusionierenden Frühjahrsgutachten haben sie am Mittwoch tiefgreifenden Reformen der Sozialversicherungen die Kulisse bereitet. Die Aussagen der Topökonomen sind zugleich verbale Ohrfeigen für U
"Rhein-Neckar-Zeitung" zur Pflege ...
Keine Kinder, keine Zukunft - diese einfache und zugleich erbarmungslose Formel gilt für unsere gesetzlichen Sozialsysteme. Ob Renten-, Kranken- oder Pflegekassen: sie alle zehren mit ihrem Umlagesystem davon, dass eine jüngere Generation nachfolgen wird, um die vorangegangene sozial aufzufangen.
Kommentar ...
Man kann Nina Warken nur viel Erfolg wünschen. Die CDU-Politikerin muss wohl die zweitgrößte Reform liefern, vor der Deutschland momentan steht: die Stabilisierung des Gesundheits- und Pflegebereichs. Die Pflege wartet noch auf ihre Reform - dabei ist ihre Lage noch prekärer. Viele von Warkens
Weitere Mitteilungen von Rhein-Neckar-Zeitung
"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg) zum Frühjahrsgutachten der Wirtschaftsweisen ...
Die Wirtschaftsweisen haben der Bundesregierung im Grunde genommen einen Gefallen getan. Mit ihrem desillusionierenden Frühjahrsgutachten haben sie am Mittwoch tiefgreifenden Reformen der Sozialversicherungen die Kulisse bereitet. Die Aussagen der Topökonomen sind zugleich verbale Ohrfeigen für U
Auswandern nach Ungarn bloß nicht? Warum der Ruhestand in Ungarn gute Vorbereitung braucht ...
Auswandern nach Ungarn bloß nicht? Warum der Ruhestand in Ungarn gute Vorbereitung braucht Unganr, Körmend, 27. Mai 2026 - Auswandern nach Ungarn bloß nicht? Diese Frage klingt hart, trifft aber einen realen Punkt: Viele deutschsprachige Rentner und Auswanderungsinteressierte beschäftigen sich m
Kommentar von "nd.DerTag" zum Urteil gegen Daniela Klette ...
Verden ist eine beschauliche Kreisstadt an der Autobahn 27 kurz vor Bremen, gelegen an der Aller, die ganz in der Nähe in die Weser mündet. Überregional macht sie kaum Schlagzeilen: Mitunter taucht mal ein Bericht über ein großes Reitturnier in der Stadt auf. Für gewöhnlich aber ist Verden ei
Gespenst der Vergangenheit ...
Daniela Klette, die zu einer Haftstrafe verurteilte ehemalige RAF-Terroristin, hält offenbar noch immer an dem Selbstbild fest, dass sie im Sinne einer politischen Haltung aus dem Untergrund gewirkt habe, die angeblich menschlicher war als der Kapitalismus. Die Taten, für die sie verurteilt wurde,




