Speicherkrise: Wie Sie Ihre Hardware-Beschaffung jetzt sichern können
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Die globale IT-Landschaft erlebt durch den KI-Boom eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Speicherkapazitäten. Dies veranlasst Hersteller von Storage-Modulen dazu, einen Teil ihrer Produktionsressourcen auf High-Bandwidth Memory (HBM) umzuwidmen. Zudem sind strategische Produktionsbeschränkungen und Welleneffekte zu beobachten, welche die Speicherkrise verstärken. Das ist kein vorübergehender Effekt, sondern eine strukturelle Neuausrichtung, die mindestens bis ins Jahr 2027 und wohl darüber hinaus anhalten wird.
Die Folgen sind gravierend: Prognosen gingen von Preissteigerungen von rund 100 Prozent bei DRAM- und PC-DRAM-Modulen sowie über 50 Prozent bei SSD- und NAND-Flash-Komponenten allein im ersten Quartal 2026 im Vergleich zum Vorquartal aus. Prognosen für das zweite Quartal 2026 sehen bei konventionellen DRAM-Modulen eine Preissteigerung um etwa 60 Prozent QoQ und bei NAND-Flash im selben Zeitraum zwischen 70 und 75 Prozent QoQ. Parallel verkürzen viele Hersteller die Gültigkeitsdauer ihrer Angebote von den bislang üblichen 30 Tagen auf 14 oder sogar 7 Tage.
Daher benötigen Unternehmen neue Lösungsansätze für die Beschaffung von Speichermodulen und Hardware. Sonst riskieren sie die Verzögerung von Projekten, Überschreitungen von Budgets und den Verlust von Wettbewerbsvorteilen. Um dies zu verhindern, stehen ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.
1. Strategische Beschaffung von Hardware
Die effektivste Sofortmaßnahme ist, der Nachfrage voraus zu sein durch eine strategische und vorausschauende Planung der Beschaffung. Unternehmen können mit erfahrenen Lösungsexperten bestehende 12- bis 18-Monats-Roadmaps analysieren, daraus Bedarfsprofile ableiten und ggf. ein Persona-Mapping erstellen. Das sorgt dafür, dass die erforderlichen Geräte bei den richtigen Personen zum optimalen Preis ankommen.
Danach geben Unternehmen ihre Bestellungen zeitnah auf – entweder für sofortige Lieferung oder für eine geplante Lieferung zu einem späteren Zeitpunkt. In diesem Falle sollten die Produkte in der Zwischenzeit sicher gelagert werden.
Um eine solche Strategie mit der Finanzplanung abzustimmen, können Partner den Kauf über ein Bill-and-Hold-Modell abwickeln. Dies sichert kritische Bestände und fixiert Preise, bevor sie weiter steigen.
Flexible Finanzierung
Eine „Stock-up“-Strategie zum Anlegen großer Vorräte kann bei hohen Preisen eine erhebliche Investitionshürde sein. Flexible Finanzierungslösungen von Partnern beseitigen diese Barriere, indem große Hardwarekäufe in vorhersehbare Betriebskostenmodelle umgewandelt werden. So sichern sich Unternehmen die benötigten Bestände, ohne den aktuellen Cashflow zu belasten.
Moderne Cloud-Lösungen
Zudem benötigt nicht jeder Nutzer sofort ein neues Gerät. Moderne Cloud-basierte Lösungen wie Windows 365 stellen ein sicheres und leistungsfähiges Desktop-Erlebnis auch auf bestehender Hardware bereit. Dies verlängert die Lebensdauer von Endgeräten, verschiebt so Investitionsausgaben und reduziert die Auswirkungen des volatilen Neugerätemarkts auf das Unternehmen.
Device as a Service (DaaS)
Wirksam ist auch ein Device as a Service-Modell. Dieses kann als Opex-Variante kombiniert mit Leasing, oder als Capex-Variante ohne Leasing genutzt werden. DaaS kombiniert Hardware, Software und Lifecycle-Services zu einem festen monatlichen Preis pro Nutzer. Dadurch werden hohe und schwer vorhersehbare Investitionsausgaben zu planbaren und transparenten Betriebskosten.
Unternehmen sollten allerdings darauf achten, dass ein DaaS-Partner über die notwendigen Beschaffungskapazitäten und OEM-Beziehungen verfügen. Nur so kann sichergestellt werden, dass Kundenteams die benötigten aktuellen Geräte erhalten. Dies erfolgt ohne Vorabinvestitionen oder logistischen Aufwand für das Unternehmen.
Fazit
Speichermodule sind keine leicht verfügbare Ware mehr – und werden es auch in naher Zukunft nicht mehr sein. Deshalb sollten Unternehmen jetzt die richtige Strategie ermitteln, um die Folgen der Speicherkrise zu minimieren. Dabei geht es nicht nur um den Kauf von Hardware, sondern auch um einen resilienten, zukunftssicheren Ansatz rund um Server- und Desktop-Lösungen. Ob Vorratskauf, flexible Finanzierung, Cloud-Angebote oder Device as a Service: Externe Partner wie Insight sollten alle Möglichkeiten bieten und auf Basis aktueller Marktinformationen und den individuellen Bedürfnissen von Unternehmen die jeweils optimale Lösung für ihre Kunden finden.
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Datum: 28.05.2026 - 10:08 Uhr
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