Blockchain Festival Berlin 2026: Wo das Internet der Zukunft gebaut wird
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Wem gehört dein digitales Leben? Dein Instagram-Account, deine Follower, deine jahrelang aufgebaute Online-Präsenz: sie gehören nicht dir, sondern der Plattform. In einer Welt, in der immer mehr Arbeit, Identität und wirtschaftlicher Wert ins Digitale wandern, ist das keine technische Randnotiz, sondern eine der zentralen Machtfragen unserer Zeit. "Blockchain kann sicherstellen, dass etwas wirklich auf dich zurückzuführen ist, dass du Dinge wirklich besitzen kannst", sagt Vicktoria Klich, Mitgründerin und Geschäftsführerin des w3.hub. Sie hat den Hub aufgebaut mit dem Ziel, genau diese Verschiebung greifbar zu machen: weg von Plattformen, die über unsere digitalen Assets bestimmen, hin zu einer Infrastruktur, in der Nutzer:innen, Marken und Unternehmen echte Kontrolle zurückbekommen.
Der w3.hub am Gleisdreieckpark ist dabei mehr als Veranstaltungsort. Er ist ein physischer Innovationsraum, der seit Jahren als Schnittstelle zwischen Berliner Start-up-Szene, internationalen Tech-Projekten, Corporates und Kulturwelt funktioniert. Dass Berlin in dieser Rolle längst keine Selbstbeschreibung mehr ist, belegen aktuelle Zahlen: Laut German Blockchain Report 2025 fließen 73,2 Prozent (https://www.finanzen.net/nachricht/devisen/berlin-dominiert-german-blockchain-report-wie-weit-die-krypto-adoption-in-deutschland-2025-ist-00-15304770)aller Blockchain-Venture-Capital-Investments in Deutschland nach Berlin. Die Hauptstadt ist damit nicht nur Standort des Festivals, sondern das unumstrittene Zentrum der deutschen Blockchain-Wirtschaft.
Dass diese Fragen längst den Alltag großer Marken erreicht haben, zeigt ein Blick in die Praxis. Loyalty-Programme globaler Konzerne laufen bereits auf der Blockchain, digitale Sammleritems ersetzen die Stempelkarte, und Gaming-Plattformen werden zur neuen Bühne für Markenbindung einer jüngeren Generation. Was lange nach Zukunftsmusik klang, ist für Unternehmen aus Finance, Fashion, Sport und Entertainment längst operative Realität.
Dass die Technologie längst die Nische verlassen hat, zeigt auch das Speaker-Line-up des Festivals. Robby Yung, CEO von Animoca Brands und einer der einflussreichsten Investoren im Bereich Gaming, Kultur und tokenisierte Assets, spricht über KI, agentische Systeme und die nächste Phase digitaler Eigentumsrechte. Chloe White, Senior Advisor bei Chainflip Labs und früher bei OECD, Cambridge und der US Federal Reserve tätig, beleuchtet, wie die Berliner Web3-Community mit der KI-Welle zusammenwächst. Xen Baynham-Herd, Director of Growth bei Base, gibt Einblicke in die Skalierung von Ethereum Layer-2-Netzwerken und die wachsende Onchain-Wirtschaft. Und Akin Båmstedt, CEO von 1B-Insurance und Kopf des ersten europäischen Versicherers mit MiCAR-konformen Policen, zeigt, wie regulatorische Rahmenbedingungen die Branche endlich erwachsen werden lassen.
"Wir stehen am Beginn einer Verschiebung, die mit der Einführung des Internets vergleichbar ist. Damals hat niemand gefragt, ob Unternehmen eine Website brauchen. Heute stellt diese Frage niemand mehr. Bei Blockchain sind wir an genau diesem Punkt. Es geht nicht mehr darum, ob diese Technologie die Art verändert, wie Werte übertragen, Verträge geschlossen und Identitäten verifiziert werden. Es geht darum, wer die Regeln festlegt und wer dann nur noch nach ihnen spielt", sagt Klich.
Mit über 32.000 Entwickler:innen und einer der lebendigsten Start-up- und Kreativszenen Europas ist Berlin für genau diesen Moment gut positioniert. Finance, Sport, Fashion, Entertainment: das Berlin Blockchain Festival vernetzt diese Industrien unter einem gemeinsamen Dach und gibt damit eine Antwort auf eine Frage, die in Brüssel, Washington und Peking gerade intensiv diskutiert wird. Wer setzt die Standards des digitalen Zeitalters?
Ein besonderer Schwerpunkt des Festivals liegt auf der zunehmenden Verknüpfung von Web3-Technologien mit Künstlicher Intelligenz. Dezentralisierte Datenhaltung, selbstbestimmte digitale Identitäten und transparente Smart Contracts bilden eine technologische Basis, auf der KI-Anwendungen sicherer, nachvollziehbarer und vertrauenswürdiger werden könnten. Ein Thema, das sowohl für Technologieunternehmen als auch für Regulierungsbehörden und institutionelle Investoren zunehmend relevant wird. Das Blockchain Festival Berlin 2026 versteht sich dabei nicht als geschlossene Branchenveranstaltung, sondern als offenes Forum: für alle, die verstehen wollen, wie das Internet der nächsten Generation gebaut wird und welche Rolle Europa dabei spielen kann.
Zum Programm gehören unter anderem die DappCon, eine der führenden Entwicklerkonferenzen im Ethereum-Ökosystem, sowie der Web3 Summit, der seit Jahren als internationale Bühne für Open-Protocol-Forschung und dezentrale Technologien gilt. Ergänzt wird das Programm durch zahlreiche Workshops, Community-Events und Networking-Formate.
Erwartet werden mehr als 7.000 Besucher:innen aus der internationalen Tech- und Kreativszene: darunter Führungskräfte aus Technologieunternehmen, Vertreter:innen europäischer Institutionen sowie Gründer:innen und Investor:innen, die das nächste Kapitel der digitalen Transformation aktiv mitgestalten.
Das Blockchain Festival Berlin 2026 findet vom 15. bis 21. Juni 2026 am w3.hub Berlin statt. Weitere Informationen unter: blockchainfestival.berlin
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Datum: 04.06.2026 - 09:20 Uhr
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