StudiumPlus-Student gewinnt bei Apples Entwickler-Wettbewerb
Persönliche Würdigung durch Tim Cook: Anton Baranov entwickelt clevere App gegen Präsentationsangst

(PresseBox) - Eine gute Präsentation kann Türen öffnen – im Studium, im Berufsleben und manchmal sogar auf die ganz große Bühne. Der 22-jährige StudiumPlus-Student Anton Baranov hat genau daraus eine Geschäftsidee gemacht. Mit seiner App „Pitch Coach“, die Menschen beim Üben von Vorträgen unterstützt, zählt er nun zu den Gewinnern des renommierten Programmierwettbewerbs „Swift Student Challenge“ von Apple. Für den Nachwuchsentwickler, Student im vierten Semester im Bachelor Softwaretechnologie, ist das nicht nur eine persönliche Auszeichnung, auf die er sehr stolz ist, sondern auch ein Beleg dafür, wie moderne Technologie ganz praktische Alltagsprobleme lösen kann.
Noch bis zum 10. Juni nimmt Anton Baranov auf persönliche Einladung an der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC26 in Kalifornien teil, um sein Projekt den Apple-Ingenieuren vorzustellen. Zuvor hat bereits ein Interview mit Apple Germany stattgefunden, in dem es um die „Pitch Coach“-Entwicklung und den globalen Erfolg der App ging.
Anton Baranow stellt seine App so vor: „Meine App ist ein KI-Trainer für Präsentationen: Sie erkennt die Körperhaltung per AirPods, filtert Füllwörter wie ,Ähms‘ heraus und nutzt Apple Intelligence für direktes Coaching – alles komplett privat on-device.“ Wer schon einmal vor einer wichtigen Präsentation nervös war, kennt die typischen Stolperfallen: zu schnelles Sprechen, ständige Füllwörter oder eine unsichere Körperhaltung. Genau hier setzt „Pitch Coach“ an. Die App analysiert Vorträge in Echtzeit und gibt gezielte Hinweise darauf, wie sich die eigene Wirkung verbessern lässt. Nutzer erhalten Empfehlungen zum Sprachtempo, werden auf häufig verwendete Füllwörter aufmerksam gemacht und können ihre Präsentationstechnik Schritt für Schritt optimieren.
Besonders innovativ ist dabei die Nutzung von Apples AirPods. Mithilfe der in den Ohrhörern verbauten Bewegungssensoren kann die App die Körperhaltung des Vortragenden überwachen. Wer während eines Vortrags zusammensackt oder unruhig wirkt, erhält entsprechendes Feedback. Die Auswertung erfolgt direkt auf dem iPhone. Die dafür eingesetzten KI-Modelle laufen lokal auf dem Gerät, sodass keine persönlichen Daten in die Cloud übertragen werden müssen. Damit verbindet die Anwendung moderne künstliche Intelligenz mit einem hohen Maß an Datenschutz.
Die Idee überzeugte auch die Apple-Spitze. Im Rahmen der WWDC würdigte Apple-Chef Tim Cook die 50 Gewinner des Wettbewerbs und hob Baranovs Projekt besonders hervor. Die App sei ein „wundervolles Beispiel dafür, wie Technologie Menschen helfen kann, Dinge zu erreichen, die sie selbst nicht für möglich hielten“, sagte Cook. Für einen jungen Entwickler dürfte ein solches Lob aus dem Mund des Apple-Chefs kaum zu übertreffen sein.
Anton Baranov absolviert ein duales Studium der Softwaretechnologie bei StudiumPlus in Bad Vilbel in Kooperation mit der Deutschen Bank. StudiumPlus ist seit 25 Jahren das duale Studienangebot der Technischen Hochschule Mittelhessen und des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e.V. mit Sitz in Wetzlar. Studium, Praxis und eigene Entwicklungsprojekte unter einen Hut zu bringen, verlangt viel Disziplin – für den 22-Jährigen zahlt sich der Einsatz offensichtlich aus.
Noch bietet Anton Baranov seine App kostenlos an. Langfristig kann er sich jedoch vorstellen, zusätzliche Funktionen über ein Abonnementmodell zu vermarkten. Zunächst steht für ihn aber die Weiterentwicklung des Produkts im Vordergrund. Die internationale Ausrichtung hat er bereits fest im Blick: Mithilfe von künstlicher Intelligenz gelang es ihm, „Pitch Coach“ in mehr als 20 Sprachen verfügbar zu machen. So können Nutzer weltweit von den Funktionen profitieren, ohne auf eine Übersetzung warten zu müssen.
Dass ein junger Entwickler KI gezielt für die Erweiterung seiner App nutzt, ist kein Zufall. Die Softwarebranche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Systeme von Unternehmen wie OpenAI oder Anthropic werden immer leistungsfähiger und sind inzwischen in der Lage, komplexe Programmieraufgaben zu übernehmen. In der Branche wird deshalb intensiv darüber diskutiert, ob künstliche Intelligenz in Zukunft menschliche Programmierer ersetzen könnte. Der StudiumPlus-Student sieht diese Entwicklung differenziert. Zwar nutze er selbst intensiv KI-Werkzeuge und erkenne deren enormes Potenzial. Dennoch ist er überzeugt, dass Menschen auch künftig eine zentrale Rolle spielen werden.
StudiumPlus ist das duale Studienprogramm der Technischen Hochschule Mittelhessen und des CompetenceCenters Duale Hochschulstudien – StudiumPlus e. V., dem Verein der über 1.000 Partnerunternehmen. Das Programm umfasst ein vollwertiges Bachelor- oder Master-Studium an einer der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Hessen kombiniert mit intensiver Praxiserfahrung. Mit über 1.900 Studierenden ist StudiumPlus der größte duale Anbieter in Hessen mit Hauptsitz in Wetzlar und Außenstellen in Bad Hersfeld, Bad Vilbel, Bad Wildungen, Biedenkopf, Frankenberg und Limburg. Alle Infos unter www.studiumplus.de.
Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) ist eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) in Deutschland und bietet über mehr als 80 Studiengänge an 12 Fachbereichen und das duale Studienangebot von „StudiumPlus“ an. Die Hauptstandorte Friedberg, Gießen und Wetzlar liegen verkehrsgünstig in der hessischen Rhein-Main-Region. Die derzeit mehr als 15.600 Studierenden der THM profitieren von bewährten Studienbedingungen und kleinen Lerngruppen sowie von der Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen. Unter den HAWen zeichnet sich die THM durch ihre anwendungsbezogene Forschungsstärke aus. Neben acht eigenen, interdisziplinären Kompetenzzentren besteht eine Zusammenarbeit mit den Universitäten in Gießen und Marburg, über die auch kooperative Promotionen in den Ingenieurwissenschaften möglich sind. Als erste HAW eröffnete die THM 2016 zudem ein eigenständiges Promotionszentrum und besitzt seither das Promotionsrecht für den Doktoringenieur.
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Die Technische Hochschule Mittelhessen (THM) ist eine der größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) in Deutschland und bietet über mehr als 80 Studiengänge an 12 Fachbereichen und das duale Studienangebot von „StudiumPlus“ an. Die Hauptstandorte Friedberg, Gießen und Wetzlar liegen verkehrsgünstig in der hessischen Rhein-Main-Region. Die derzeit mehr als 15.600 Studierenden der THM profitieren von bewährten Studienbedingungen und kleinen Lerngruppen sowie von der Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen. Unter den HAWen zeichnet sich die THM durch ihre anwendungsbezogene Forschungsstärke aus. Neben acht eigenen, interdisziplinären Kompetenzzentren besteht eine Zusammenarbeit mit den Universitäten in Gießen und Marburg, über die auch kooperative Promotionen in den Ingenieurwissenschaften möglich sind. Als erste HAW eröffnete die THM 2016 zudem ein eigenständiges Promotionszentrum und besitzt seither das Promotionsrecht für den Doktoringenieur.
Datum: 08.06.2026 - 14:10 Uhr
Sprache: Deutsch
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