"Rhein-Neckar-Zeitung" (Heidelberg)
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(ots) - Dieses Mal hat man sich dem Hauptgastgeber USA auf erschreckend schamlose Weise angebiedert: Das fängt mit dem eigens ins Leben gerufenen, absurden "Fifa-Friedenspreis" für Donald Trump an, reicht über die lange Halbzeitshow nach Vorbild des Super Bowl und geht hin bis zu Einreisesperren für afrikanische Fans, Spieler und Schiedsrichter - alles kaum kritisiert vom Weltfußballverband. Und all das findet statt, während Trump die US-Demokratie aushöhlt, mit seiner Abschiebebehörde ICE rücksichtslos gegen Migranten vorgeht und einen völkerrechtswidrigen Krieg im Iran führt.
Was tun? Ein WM-Boykott wäre eine naheliegende Idee gewesen, doch man hat sich dagegen entschieden. Doch zumindest die Politik kann immer noch Zeichen setzen. Immerhin sind die USA nicht alleine Gastgeber. Wenn also deutsche Spitzenpolitiker zu Spielen anreisen: Warum dann nicht nach Mexiko oder Kanada?
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Datum: 11.06.2026 - 18:31 Uhr
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