Die Silberregion Karwendel präsentiert ihre 9 schönsten Plätze 2026
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(ots) - Reise durch eine „wanderbare“ Region
Die Silberregion Karwendel startet mit einem starken Zeichen in die Sommersaison: Nachdem die Kellerjochkapelle bei der ORF-Show „9 Plätze – 9 Schätze“ im Vorjahr als Tirols schönster und als Österreichs zweitschönster Platz ausgezeichnet wurde, nutzt die Region den medialen Rückenwind und präsentiert erstmals ihre eigenen neun schönsten Plätze. Die Auswahl versteht sich nicht als Ranking – vielmehr als Einladung, die Region in einer ruhigen, aber eindrucksvollen Dramaturgie zu entdecken: von Höhenwegen über Kulturlandschaften bis zu Orten stiller Kraft.
„Dieser TV-Erfolg der Kellerjochkapelle war eine enorme Bestätigung für die gesamte Region“, sagt Elisabeth Frontull, Geschäftsführerin des Tourismusverbands Silberregion Karwendel. „Wir verzeichnen seither ein spürbares Plus an Aufmerksamkeit – bei Gästen wie Einheimischen. Die Plätze, die wir heuer vorstellen, zeigen die Vielfalt, die unsere Region ausmacht.“ TVB Obmann Andreas Jenewein sieht in den neun Stationen eine Art komprimiertes Porträt der Region: „Für mich persönlich bleibt dabei der Große Ahornboden ‚the place to be‘ – ein Platz, der 2014 bereits viel Aufmerksamkeit erregt hat und das Potenzial besitzt, das immer wieder zu tun.“
Die neun schönsten Plätze 2026 – eine Reise zwischen Berg, Tal und Geschichte
1. Kellerjochkapelle
(Schwaz/Pill, 2.344 m ü. M.)
Der Einstieg in die Reise führt weit hinauf: Zur filigranen Kellerjochkapelle, die seit 1536 über dem Inntal thront und nach einem Brand 1931 wiederaufgebaut wurde. Sie zählt zu den markantesten Symbolen der Region. Der Weitblick über Zillertaler Alpen und Karwendel verleiht diesem Ort eine besondere Ruhe – ein Platz für Gipfelfans, Sonnenaufgangsliebhaber*innen und alle, die gerne für einen Moment die Welt ausblenden.
Distanz zum nächsten Platz (Loassattel): ca. 4 km · ca. 30 Min. per Auto (Hochpillberg–Loassattel) · ca. 2 h Gehzeit über den Höhenweg · ca. 30 Min. per Öffi ex Schwaz
2. Loassattel
(Pill/Pillberg, 1.682 m ü. M.)
Ein weit geöffnetes Tal zwischen Karwendel und Tuxer Alpen, ein Übergang zwischen zwei Landschaftswelten: Der Loassattel ist ein klassischer Platz für Biker*innen, Wandernde und alle, die große Räume mögen. Die weiten Almmatten, das leichte Wechselspiel von Wald und offenen Hängen – all das macht den Sattel zu einem Ort, der Perspektive schenkt.
Distanz zum nächsten Platz (St. Peter & Paul Weerberg): ca. 18 km · 35 Min. Fahrzeit · MTB Route 406 Pillberg-Außerweerberg ca. 1 h 30
3. St. Peter & Paul Kirche mit Rablhaus
(Weerberg, 809 m ü.M.)
Vom Berg ins Tal: Die spätgotische Kirche St. Peter & Paul und das historische Rablhaus bilden eine atmosphärisch dichte Ensemblesituation, die Kulturinteressierte ebenso anzieht wie Spaziergänger*innen. Ein Ort, der Geschichte nicht museal präsentiert, sondern sie als gelebte Alltagskultur spürbar macht.
Distanz zum nächsten Platz (Maria Larch): ca. 7 km · 12 Min. Fahrzeit · ca. 1 h 50 Gehzeit
4. Wallfahrtskapelle Maria Larch
(Terfens, 690 m ü.M.)
Still, leicht verborgen, umgeben von Wald, Licht und dem Rauschen des Wassers: Die Kapelle Maria Larch ist ein Ort für Menschen, die Natur als Resonanzraum suchen. Familien, Ruhesuchende oder jene, die spirituelle Orte bevorzugen, finden hier einen Platz, der besonders in den Morgenstunden eine fast meditative Atmosphäre entfaltet.
Distanz zum nächsten Platz (Schwazer Silberwald): ca. 11 km · 15 Min. Fahrzeit · Öffis 35 Min.
5. Schwazer Silberwald (Schwaz)
Ein Kontrastprogramm voller Fantasie: Der Schwazer Silberwald verbindet Kunst, Natur und eine leichte Mystik zu einem Erlebnisraum für Familien, Kreative und Entdecker*innen. Alles wirkt ein wenig wie ein geöffnetes Bilderbuch – ein Ort, an dem man sich treiben lassen kann, um Neues zu sehen und die kindliche Freude am Entdecken wiederzufinden.
Distanz zum nächsten Platz (Felsenkloster St. Georgenberg): ca. 5 km · 10 Min. per Auto bis Stans · Öffis: 30 Min. (Bus oder Bus & Zug)
6. Felsenkloster St. Georgenberg
(Stans, 862 m ü.M.)
Die älteste Wallfahrtsstätte Tirols und bis heute ein spirituelles Zentrum der Region: Der Blick hinauf zum Felsenkloster und der Weg über die Hohe Brücke oder durch die Wolfsklamm verbinden symbolisch, was diesen Ort ausmacht – Geschichte, Natur und eine Form von Kraft, die viele Besucher*innen unmittelbar empfinden.
Distanz zum nächsten Platz (Schloss Tratzberg): ca. 5 km · 5 Min. per Auto · ca. 1 h 45 Gehzeit 345 hm abwärts
7. Schloss Tratzberg
(Jenbach, 620 m ü.M.)
Ein Renaissancejuwel, das wie eine Zeitkapsel über dem Tal liegt. Schloss Tratzberg bietet Familien, Kulturinteressierten und Romantiker*innen gleichermaßen eine eindrucksvolle Zeitreise – mit prunkvollen Räumen und Hörspielführungen, die die damalige Lebenswelt erstaunlich plastisch zurückholen.
Distanz zum nächsten Platz (Ruine Rottenburg & Notburga-Fichte): ca. 2 km · 10 Min. Fahrzeit
8. Ruine Rottenburg & Notburga-Fichte
(Buch in Tirol, 752 m ü.M.)
Ein Platz für Geschichte, Sagen und Natur: Die mittelalterliche Ruine Rottenburg erzählt von einer Zeit, in der das Inntal politisches Zentrum war. Gleich daneben steht die legendäre Notburga Fichte – ein Naturdenkmal, das in vielen Erzählungen der Region vorkommt. Gemeinsam bilden sie ein Ensemble, das Abenteuerlustige und Geschichtsinteressierte gleichermaßen fasziniert.
Distanz zum nächsten Platz (Großer Ahornboden / Eng): ca. 38 km · 2 h Fahrzeit · Gehzeit realistisch nur als Mehrtageswanderung (ca. 7–8 h bis Hinterriss, weitere 2–3 h ins Engtal)
9. Großer Ahornboden mit Eng Alm und Walburgakapelle
(Eng/Vomp, 1.220 m ü.M.)
Der Abschluss führt in eine der ikonischsten Landschaften Tirols: Der Große Ahornboden mit seinen jahrhundertealten Bergahornen, dem Eng Alm Dorf und der Walburgakapelle bildet ein Naturdenkmal von beeindruckender Klarheit. Für Fotograf*innen, Genussmenschen, Landschaftsverliebte und Familien ist dieser Platz ein Inbegriff alpiner Schönheit.
HINWEIS:
TVB lädt ausgewählte Medienvertreter*innen zum Besuch der Silberregion Karwendel ein.
Weitere Informationen sowie Wandertipps und Radinfos zu den „9 Plätzen“ sind dem PDF-Anhang am Ende folgender
Presseaussendung
zu entnehmen.
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Andreas Taschler, BA
Telefon: 0664 88 53 93 99
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Datum: 18.06.2026 - 11:08 Uhr
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