KI-Kompetenzen in Unternehmen: Höhere Gehälter, aber auch längere Besetzungszeiten
ID: 2260148

(ots) - Künstliche Intelligenz (KI) hält auch in Deutschland zunehmend Einzug in die Arbeitswelt. Die Randstad Studie "Age of Augmentation" hat 2,4 Millionen Stellenanzeigen für den deutschen Arbeitsmarkt ausgewertet und zeigt: Beschäftigte mit KI-Skills können sich über deutliche Gehaltsvorteile freuen. Gleichzeitig bleiben Positionen, die den Ausbau von KI in deutschen Unternehmen vorantreiben sollen, lange unbesetzt.
Gehaltsschub bei KI-Kompetenz
Beschäftigte mit ausgewiesenen KI-Kompetenzen können in Deutschland deutlich besser verdienen als ihre Kolleg:innen ohne Erfahrung mit der Technologie. Während etwa Softwareingenieur:innen ohne KI-Skills im ersten Job ein durchschnittliches Einstiegsgehalt von etwa 50.000 Euro winkt, sind es rund 60.000 Euro für diejenigen mit KI-Skills. Ein ähnliches Bild zeigt sich für Berufe wie Finanzanalyst:innen (51.500 Euro vs. 64.000 Euro) und Kundenservice-Mitarbeiter:innen (30.000 vs. 37.000 Euro).
"Die Daten geben ein klares Bild ab: Arbeitnehmer:innen, die mit der Technologie umgehen können, ziehen in Sachen Gehalt an ihren Kolleg:innen vorbei", sagt Robert Bhuiyan, Geschäftsführer Randstad Professional Deutschland. "Im europäischen Vergleich zeigt sich zudem, dass deutsche Gehälter vor allem mit Blick auf KI-Skills sehr wettbewerbsfähig sind." Das gilt auch für Jobprofile, deren Aufgabe die Implementierung von und die Arbeit mit KI ist. Prompt-Ingenieur:innen zum Beispiel verdienen im europäischen Vergleich am besten hierzulande (rund 83.000 Euro) - nur im Vereinigten Königreich erhalten sie eine höhere Vergütung (85.800 Euro).
"Made in Germany" - nur woanders?
Der Ausbau von KI wird allerdings durch lange Besetzungszeiten gebremst. Positionen etwa für KI-Architekt:innen werden in Deutschland im Durchschnitt erst nach 69 Tagen besetzt. Im Ländervergleich dauert es nur in Japan länger (71 Tage), in Belgien und den Niederlanden lassen sich für einschlägige Stellen in weniger als der Hälfte der Zeit (31 bzw. 32 Tage) passende Kandidat:innen finden. Auch Machine Learning-Ingenieur:innen werden hierzulande länger gesucht (56 Tage) als beispielsweise in Belgien (40 Tage) oder den Niederlanden (46 Tage).
"Der Arbeitskräftemangel ist auch im KI-Bereich präsent - und verursacht nicht nur Verzögerungen bei KI-Projekten", ergänzt Robert Bhuiyan. "Unbesetzte Stellen bedeuten auch Produktivitätsverluste und steigende Kosten durch Leistungen, die ein Unternehmen in dieser Zeit nicht erbringen kann. Es ist zwar richtig, dass viele der Berufsfelder, die mit KI zu tun haben, relativ neu sind. Doch genau daraus ergibt sich eine Chance für Arbeitgeber, die eigenen Mitarbeitenden in Künstlicher Intelligenz weiterzubilden und die eigene Wettbewerbsfähigkeit durch den Aufbau interner KI-Kompetenzen langfristig zu erhöhen."
Über die Studie "Age of Augmentation"
Die Studie basiert auf einer quantitativen Analyse von über 35 Millionen Stellenanzeigen weltweit im Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 31. März 2026. Die vom Talent Intelligence-Team von Randstad durchgeführte Analyse stützt sich auf Daten von LinkedIn, dem Marktanalyseunternehmen Lightcast und internen Quellen von Randstad und liefert detaillierte Auswertungen für elf Länder: Australien, Belgien, Frankreich, Deutschland, Indien, Italien, Japan, die Niederlande, Spanien, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten von Amerika.
Über Randstad
Randstad ist einer der weltweit führenden Personaldienstleister mit dem Ziel, so spezialisiert und so fair zu werden wie kein anderes Unternehmen in der Welt der Arbeit. Wir sind Partner für Talente und Kunden und kennen den Arbeitsmarkt genau. Durch unsere vier Spezialisierungen - Operational, Professional, Digital und Enterprise - unterstützen wir Unternehmen dabei, mit leistungsfähigen, vielfältigen und agilen Teams erfolgreich zu sein. Wir bieten Menschen mit jeglichem Hintergrund faire Jobchancen und helfen ihnen, mit der sich stetig wandelnden Arbeitswelt mitzuhalten.
Randstad Deutschland ist mit rund 28.200 Mitarbeitenden, darunter 1.800 internen, und 390 Standorten in 270 Städten vertreten. Unser Umsatzvolumen umfasste 2025 1,493 Milliarden Euro. CEO ist Henri Viswat.
Seit über 55 Jahren in Deutschland aktiv, gehört Randstad Deutschland zur 1960 in Amsterdam gegründeten und dort börsennotierten Randstad N.V. mit Sitz im niederländischen Diemen. 2025 hat Randstad mit rund 38.000 Mitarbeitenden weltweit mehr als 1,7 Millionen Personen in 39 Ländern bei ihrer Suche nach einem für sie passenden Job geholfen sowie fast 150.000 Kunden unterstützt und damit einen Gesamtumsatz von 23,1 Milliarden Euro erwirtschaftet.
Presseunterlagen und Bildmaterial zum Herunterladen finden Sie im Pressebereich (https://u7061146.ct.sendgrid.net/ls/click?upn=u001.gqh-2BaxUzlo7XKIuSly0rC9cnqPISsmFfKwD-2BD00b5nvA8BThbV-2FIBT46VPx4meeJ4L6H3xyy4aoxN8XRZHMrPVituY0Q4Jw-2FxCFdSIyjdVuqOiFVoSNa4almIh2leZeVS4RKoYVgLMnJwblVyeA5tepevDVj1ElhAd2lkQNDRNg33GyKf8xUmiffzIADhL7DgnQgEILeU688OoQSoQfXeCToCL1Wd9i5oi4rtG3JSSup-2F6LWP4mK6cXyt-2B9mB6T0oWRdNbhbnoqcGx-2B7o0GzTI377XvXkp5Iu91mUOHu2L8IRdkSfeqocrPMVerjz6-2FBqkgB8pKRYP7aGCzl-2BgOlIwZR9gyoQmuCQWchydjF1c6PMTfTy2RKvRQGiIlNGRPxKXYk4ExBxqsa7SV4A16iBlnCt0LVFgLspsKqrymsCAduj4uaC8oMsAEZq0qUQJ1yVfFwysxD8uWRXuoXvWF2ZoeULcGEwkoWIxN7xJnYG1cjUseiCFnqgdero9g9ueJ5rt5B6ggi4SQycv1pAA-2FLIqvOXnWx8kL-2F5WItVmCpjuPp8Vz6eDxOxTy2pLmbyN4x6vC6o0JFFqKP0tAoQA5QeiOQM4Upk6R8HJVm5zE-2B5TgoLUHdvi-2FCx8Ceqdugqc1GfiT4gdwpSYaDQLakXH0gqyU-2Fjq0kpSB6ezV9EsRB3xhcwGhBpviLUYY5jObkSiz6OGN40BEpRPfDdcZNb0Tb0g-3D-3DSM1P_17jbu2-2BbG9RNyAX0buchWG-2BhzkWBaHBrRyg2mhV-2FHvnt6K04cJ-2BPfX65r3z47ZETlThwf7rTCckqkywqQJEDVePFfAuDGYDv9jNwGrC6wS3Z3oEkXNTsu2Md7mxO9kNGg-2FMS-2FaXIqqW4rP851KNhanx6YfqbEhss1iz6MO-2B4jxjQDCgGQWp9vN1hA5yO-2BiA4AlaDSuchWV3RlSSYD5eHNkC8wv9aCvaweDuZzHqsp7v7y04dbIDfwLyutytOh5XMxXc-2Bl1oVpb12EduVAQgfbAjeFPOpO12DmNYiAcJuZ7lDlx4k0yKBLRTCDNNSxp82MdlNymrin-2FNB9Q4Ed4q-2FTw-3D-3D) von Randstad.
Pressekontakt:
Randstad Deutschland Pressestelle
Bettina Desch
Frankfurter Straße 100
65760 Eschborn
Fon 01525 / 450-9349
E-Mail: presse@randstad.de
www.randstad.de
Original-Content von: Randstad Deutschland GmbH & Co. KG, übermittelt durch news aktuell
Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 03.07.2026 - 10:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2260148
Anzahl Zeichen: 6579
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Eschborn
Kategorie:
Arbeit
Diese Pressemitteilung wurde bisher 256 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"KI-Kompetenzen in Unternehmen: Höhere Gehälter, aber auch längere Besetzungszeiten"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Randstad Deutschland GmbH & Co. KG (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Künstliche Intelligenz ist für viele junge Beschäftigte längst fester Bestandteil des Arbeitsalltags. Das Randstad Arbeitsbarometer 2026 zeigt: 27 % der Gen Z geben an, ihren aktuellen Job ohne Einsatz von KI-Tools nicht erledigen zu können. Bei den Millennials sind es 22 %. Auf ältere Generat
Warum Beschäftigte kündigen - und wie Unternehmen sie binden ...
Warum orientieren sich Arbeitnehmer:innen in Deutschland beruflich neu? Die Randstad Employer Brand Research (REBR) 2026 zeigt: Eine zu niedrige Vergütung und der Wunsch nach einer besseren Work-Life-Balance führen auch in diesem Jahr das Ranking der Wechselgründe an. Dennoch hat sich im Vergleic
Wirtschaftliche Unsicherheit wird zum Stressfaktor in Unternehmen ...
Hohe Kosten, eine schwache Nachfrage und unsichere Auftragsentwicklung setzen nicht nur Unternehmen unter Druck. Die wirtschaftliche Unsicherheit zeigt sich auch in den Belegschaften: Mehr als die Hälfte der Unternehmen hat in den vergangenen zwölf Monaten eine Zunahme der mentalen Belastung bei i
Weitere Mitteilungen von Randstad Deutschland GmbH & Co. KG
Koalitionsausschuss lässt Fach- und Führungskräfte im Stich: Weniger Kündigungsschutz, mehr Belastungen / ULA fordert sozialen Ausgleich statt einseitiger Lockerung des Kündigungsschutzes ...
Die Beschlüsse des Koalitionsausschusses von CDU, CSU und SPD stoßen beim Deutschen Führungskräfteverband ULA auf deutliche Kritik. Während der Kündigungsschutz für Beschäftigte mit höheren Einkommen gelockert werden soll, bleiben aus Sicht der ULA notwendige Ausgleichsmaßnahmen aus. Gleic
KI im Zollprozess: Janine Lampprecht von der Grenzlotsen GmbH ordnet ein, wo Automatisierung wirklich funktioniert – und wo ihre Grenzen liegen ...
Der Fachkräftemangel, steigende Datenmengen und wachsender Kostendruck setzen Zollabteilungen spürbar unter Zugzwang. Gleichzeitig wächst in vielen Unternehmen die Hoffnung, dass künstliche Intelligenz einen Großteil der Arbeit künftig automatisch übernimmt. Tatsächlich eröffnet KI neue Mö
Wirtschafts-Akademie erwartet massiven Jobabbau ...
Harald Müller, Geschäftsführer Bonner Wirtschafts-Akademie (BWA): "KI-Transformation gelingt nur mit offener Kommunikation, betrieblicher Qualifizierung und aktiver Einbindung der Betroffenen." Die Energie- und die KI-Krise werden zu einem Arbeitsplatzverlust historischen Ausmaßes in
HanseMerkur EuroMinds ZUKUNFTS-SUMMIT 2026 - Prominente und Experten über die Zukunft Europas ...
Zum sechsten Mal trafen sich Prominente und renommierte Expertinnen und Experten aus Wissenschaft,Wirtschaft, Politik, Kultur und Sport, um über die Zukunft Europas und damit verbundene Fragen rund um Arbeit, Innovation, Wissenschaft, Persönlichkeitsentwicklung oder Bürokratie zu diskutieren. Meh




