Abschiebungen: Stadt Köln lehnte Hilfe von NRW ab
ID: 2265615

(ots) - Die Stadt Köln hat Ende 2024 ein Hilfsangebot des Landes Nordrhein-Westfalen zur Vorbereitung von Abschiebungen nicht angenommen. Das geht aus internen Mails und Unterlagen hervor, die dem "Kölner Stadt-Anzeiger" vorliegen. Die Zentrale Ausländerbehörde Coesfeld bot Köln an, für rund 500 vollziehbar ausreisepflichtige Menschen aus den Westbalkanstaaten Rückreisedokumente zu beschaffen.
Die Stadt antwortete bereits sieben Tage später, Passersatzpapiere würden nicht benötigt. Stattdessen unterstütze man die Betroffenen dabei, eine "dauerhafte Bleibeperspektive und Aufenthaltserlaubnis zu erlangen". Zu den Personen auf der Liste gehörte nach den Recherchen des "Kölner Stadt-Anzeiger" auch der mehrfach vorbestrafte Marko M. (Name geändert), der - wie berichtet - für sich und seine Familie monatlich rund 7500 Euro Sozialleistungen erhalten haben soll. Kölns Oberbürgermeister Thorsten Burmester hat inzwischen eine Überprüfung des Vorgangs angekündigt.
Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 2080
Original-Content von: Kölner Stadt-Anzeiger, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.08.2026 - 05:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2265615
Anzahl Zeichen: 1290
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Köln
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 238 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Abschiebungen: Stadt Köln lehnte Hilfe von NRW ab"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Kölner Stadt-Anzeiger (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Torsten Burmester fordert "Experimentierklauseln" für die Kommunen / Enttäuschung über hinhaltendes Agieren der NRW-Landesregierung SPD-Politiker stellt härteres Vorgehen gegen organisierte Bettelei in Aussicht Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester will den Handel mit Drog
Kölner Oberbürgermeister fordert Entlastung der Kommunen bei der Eingliederungshilfe / Torsten Burmester (SPD): Verwaltung muss Verständnis für Sparanstrengungen aufbringen ...
Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester hat den Bund dazu aufgerufen, die finanziellen Belastungen der Kommunen zu reduzieren, auch bei den Leistungen für Menschen mit Behinderung. "Wir brauchen Lösungen für die stark ansteigenden Kosten in den Hilfen zur Erziehung und bei der Eingl
Kölner OB will seine Stadt zum "Genehmigungsweltmeister" machen / Torsten Burmester (SPD) kündigt Beschleunigungs- und Effizienzprogramm für die Verwaltung an ...
Der Kölner Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) möchte die Geschwindigkeit der Stadtverwaltung deutlich erhöhen. "Köln muss einen Anspruch formulieren. Wir können mehr. Wir dürfen uns nicht mit Mittelmaß begnügen", sagte er dem "Kölner Stadtanzeiger" (Samstag-Ausga
Weitere Mitteilungen von Kölner Stadt-Anzeiger
CDA-Chef Radtke fordert wegen hoher Spritpreise Mobilitätsgeld für mittlere und untere Einkommen ...
Angesichts der hohen Spritpreise dringt der CDU-Arbeitnehmerflügel darauf, gezielt untere und mittlere Einkommensgruppen zu entlasten. "Wer weniger als das Medianeinkommen von 54.000 Euro pro Jahr verdient, sollte ein jährliches Mobilitätsgeld von 500 Euro bekommen", sagte der Chef der
Deutscher Städtetag: ÖPNV droht Rückgang um mehr als zehn Prozent - Verkehrsminister Bilger soll Mobilitätspakt schnell auf den Weg bringen ...
Der Deutsche Städtetag warnt vor einem deutlichen Einbruch beim Öffentlichen Personennahverkehr. "Wir rechnen damit, dass bundesweit in 2026/27 über zehn Prozent weniger ÖPNV angeboten wird", sagte Hauptgeschäftsführer Christian Schuchardt dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mitt
Wirtschaftsweise Grimm irritiert über Rentenstreit der Koalition -"Eigentlich müsste man viel weiter gehen" ...
Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm hat mit Unverständnis auf die Debatte über eine Beibehaltung der Rente mit 63 reagiert. "Die Rentenreform belastet die junge Generation in der aktuellen Ausgestaltung ohnehin schon zu stark und zusätzlich", sagte das Mitglied im Sachverständigenrat W
"nd.DerTag": Vorbote der Wehrpflicht - Kommentar zu den Vorbereitungen für einen neuen Zivildienst ...
Aha. Die Pläne für die Einführung eines neuen Zivildienstes sind also weit fortgeschritten. Das heißt: Auch aus dem - noch - freiwilligen "neuen Wehrdienst" könnte sehr bald die angedrohte Wehrpflicht werden. Und das heißt auch: Die Bundesregierung arbeitet daran, dass junge Menschen




