14 % der Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren sind erwerbstätig

14 % der Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren sind erwerbstätig

ID: 2265660

(ots) -
- Rentner (16 %) sind häufiger erwerbstätig als Rentnerinnen (11 %)
- Knapp zwei Drittel (65 %) der abhängig beschäftigten Rentnerinnen und Rentner sind geringfügig beschäftigt
- Knapp zwei Drittel (65 %) der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner arbeiten weniger als 20 Stunden in der Woche

Immer mehr Menschen in Deutschland arbeiten, obwohl sie bereits eine Altersrente beziehen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Erstergebnissen des Mikrozensus 2025 mitteilt, waren 14 % der Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren hierzulande erwerbstätig. Ein Jahr zuvor hatte ihr Anteil noch bei 13 % gelegen. Rentner (16 %) gingen zuletzt häufiger einer Arbeit nach als Rentnerinnen (11 %).

Anteil der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner sinkt mit dem Alter und steigt mit dem Bildungsniveau

Der Anteil der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner nimmt mit zunehmendem Alter kontinuierlich ab. So arbeitete von den 65- und 66-jährigen Rentenbeziehenden knapp ein Fünftel (19 %), von den 73- und 74-jährigen Rentnerinnen und Rentnern gingen noch 8 % einer Arbeit nach.

Auch zwischen dem Bildungsniveau und der Erwerbstätigkeit im höheren Alter gibt es einen Zusammenhang: Während 18 % der Rentenbeziehenden mit höherem Bildungsniveau erwerbstätig waren, lag der Anteil unter Rentnerinnen und Rentnern mit mittlerem oder niedrigerem Bildungsniveau bei 12 % beziehungsweise 10 %. Ein Grund dafür könnte sein, dass Rentnerinnen und Rentner mit höherem Bildungsniveau häufiger aufgrund der Freude an der Tätigkeit weiterarbeiten.

Gut ein Viertel (27 %) der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner ist selbständig tätig

Insgesamt arbeiteten 73 % der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner als abhängig Beschäftigte, 27 % waren selbstständig tätig. Knapp zwei Drittel (65 %) der abhängig beschäftigten Rentnerinnen und Rentner gaben an, geringfügig beschäftigt zu sein. Als geringfügig beschäftigt galten im Jahr 2025 Personen, die im Monat maximal 556 Euro verdienten (Minijob, "Ein-Euro-Job") oder höchstens drei Monate beziehungsweise maximal 70 Arbeitstage im Jahr einer Beschäftigung nachgingen.



13 % der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner arbeiten mehr als 40 Wochenstunden

In der Regel arbeiten Rentnerinnen und Rentner mit reduziertem Stundenumfang: 40 % gingen normalerweise weniger als 10 Stunden in der Woche einer Erwerbstätigkeit nach. Ein Viertel (25 %) arbeitete 10 bis unter 20 Wochenarbeitsstunden. 12 % der Rentenbeziehenden mit einer Arbeit übten diese 20 bis unter 30 Stunden in der Woche aus. Bei 9 % waren es 30 bis unter 40 Stunden. 13 % der erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentner hatten eine Arbeitswoche mit mehr als 40 Stunden. Selbstständige Rentnerinnen und Rentner (28 %) arbeiteten dabei häufiger mehr als 40 Stunden in der Woche als abhängig beschäftigte Rentenbeziehende (8 %).

Methodische Hinweise:

Die Angaben stammen aus den Erstergebnissen des Mikrozensus 2025. Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, bei der jährlich rund 1 % der Bevölkerung in Deutschland befragt wird. Um aus den erhobenen Daten Aussagen über die Gesamtbevölkerung treffen zu können, werden die Daten an den Eckwerten der Bevölkerungsfortschreibung hochgerechnet. Alle Angaben beruhen auf Selbstauskünften der Befragten.

Als Rentenbeziehende gelten hier Personen im Alter von 65 bis 74 Jahren, die den Bezug einer gesetzlichen Rente aus Altersgründen angeben. Pensionen oder andere Rentenarten werden dabei nicht berücksichtigt.

Mithelfende Familienangehörige werden zu den Selbstständigen gezählt.

Weitere Informationen:

Daten zum Thema Rente und Alterssicherung bietet eine eigene Sonderseite (www.destatis.de/rente) im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes. Das Datenangebot umfasst die Bereiche Demografie, Arbeit, Einkommen und Staatshaushalt.

Daten und Fakten rund um das Thema Fachkräfte bündelt das Statistische Bundesamt auf einer weiteren Sonderseite: destatis.de/fachkraefte. Das Datenangebot umfasst die Bereiche Demografie, Erwerbstätigkeit, Bildung und Zuwanderung. Es reicht von Vorausberechnungen zur künftigen Zahl von Erwerbspersonen über Analysen zum Arbeitskräfteangebot bis hin zu Daten zu Arbeitsmigration und Ausbildungsmarkt.

Diese Pressemitteilung ist, gegebenenfalls ergänzt mit weiteren Informationen und Verlinkungen zum Thema, veröffentlicht unter www.destatis.de/pressemitteilungen.

Weitere Auskünfte:
Arbeitsmarkt
Telefon: +49 611 75 4868
www.destatis.de/kontakt

Pressekontakt:

Statistisches Bundesamt
Pressestelle
www.destatis.de/kontakt
Telefon: +49 611-75 34 44


Original-Content von: Statistisches Bundesamt, übermittelt durch news aktuell

Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Digitalisierung der Schiene: Zulassungs- und Prüfverfahren modernisieren! 7 % weniger BAföG-Geförderte im Jahr 2025
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 05.08.2026 - 08:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2265660
Anzahl Zeichen: 5099

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:

WIESBADEN



Kategorie:

Medien und Unterhaltung



Diese Pressemitteilung wurde bisher 178 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"14 % der Rentnerinnen und Rentner im Alter von 65 bis 74 Jahren sind erwerbstätig"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Statistisches Bundesamt (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

KORREKTUR: Fleischproduktion im 1. Halbjahr 2026 um 0,4 % (alt: 0,7 %) gesunken ...
Korrektur: Die am 07.08.2026 verbreitete Pressemitteilung muss aufgrund eines Fehlers bei der Berechnung korrigiert werden. Die korrigierten Stellen sind fett und kursiv hervorgehoben. Die gewerblichen Schlachtunternehmen in Deutschland haben im 1. Halbjahr 2026 nach vorläufigen Ergebnissen knapp

Veröffentlichungstermine des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) vom 10.08.2026 bis 14.08.2026 ...
(die Veröffentlichungen erfolgen in der Regel um 8.00 Uhr) Montag, 10.08.2026 (Nr. N054) Zum Tag der Jugend (12.8.2026): Anteil 15- bis 24-Jähriger in Deutschland, den Bundesländern und der EU, Jahr 2025 (Nr. N055) Kinderunfälle im Straßenverkehr, Jahr 2025 Dienstag, 11.08.2026 (Nr. 282) I

Fleischproduktion im 1. Halbjahr 2026 um 0,7 % gesunken ...
Die gewerblichen Schlachtunternehmen in Deutschland haben im 1. Halbjahr 2026 nach vorläufigen Ergebnissen knapp 3,4 Millionen Tonnen Fleisch produziert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entspricht dies einem Rückgang von 0,7 % (-24 200 Tonnen) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum


Weitere Mitteilungen von Statistisches Bundesamt


7 % weniger BAföG-Geförderte im Jahr 2025 ...
- Zahl der BAföG-Empfängerinnen und -Empfänger sinkt auf niedrigsten Stand seit dem Jahr 2000 - Durchschnittlich 682 Euro pro Monat für geförderte Studierende - 33 700 Personen nutzen das neue Flexibilitätssemester für eine längere Förderung Im Jahr 2025 haben 570 000 Personen monatliche

ANINOVA-Stiftung fördert winterfesten Stall für gerettete Puten auf dem Lebenshof Bertha & Friends in Borken (NRW) ...
Auf dem veganen Lebenshof Bertha & Friends e.V. in Borken (NRW) ist mithilfe einer Förderung der ANINOVA-Stiftung in Höhe von 5.000 Euro ein neuer, winterfester Stall für gerettete Puten entstanden. Der neue Stall bietet den besonders schutzbedürftigen und von Qualzucht betroffenen Tieren vo

ZDF-Programmänderung ab Woche 36/26 ...
Woche 36/26 Mo., 31.8. Bitte Programmänderung ab 22.15 Uhr beachten: 22.15 Montagskino im ZDF (VPS 22.14) The Silent Hour (Text und weitere Angaben s. Mo., 7.9.2026, 22.15 Uhr.) 23.45 heute journal update (VPS 23.40) 0.00 Das kleine Fernsehspiel (VPS 23.5

Philipp Statzinger: Warum unzufriedene digitale Unternehmer ihren Steuerberater wechseln sollten ...
Immer mehr digitale Unternehmer stellen fest, dass ihre Steuerberatung nicht mehr zu ihrem Geschäftsmodell passt. Verzögerte Antworten, fehlende Proaktivität und unklare Kosten führen im Alltag dazu, dass Entscheidungen auf unsicherer Grundlage getroffen werden. Die Folgen zeigen sich oft erst i


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z