Kein Freibrief für die Geheimdienste

Kein Freibrief für die Geheimdienste

ID: 2266828

(ots) - Nach den Erfahrungen des totalitären NS-Staates sollte es nie wieder eine Geheime Staatspolizei geben, die sowohl spionieren als auch agieren darf. Dieses Prinzip muss Bestand haben - auch wenn sich die Zeiten sicherheitspolitisch geändert haben. Dabei stimmt es ja, dass Deutschland erheblichen Bedrohungen ausgesetzt ist. Cyberangriffe, Desinformationskampagnen und Drohneneinsätze bieten Angreifern, etwa aus Russland oder China, neue Möglichkeiten der Spionage und Sabotage. Die Regierung will ihren Geheimdiensten daher sehr weitreichende Befugnisse geben. Die neuen Gefahren entbinden die Verantwortlichen nicht davon, sich an die Verfassung zu halten. Etwa bei der Frage, wo die Abwehr von Angriffen aufhört und wo der Gegenangriff beginnt. Das Grundgesetz enthält aus guten Gründen ein Friedensgebot. Auch der Schutz der Freiheitsrechte muss gewahrt werden. Wenn Menschen willkürlich ausgeforscht werden können, ohne auch nur davon zu erfahren, ist das nicht mehr der Fall.

Pressekontakt:

Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222


Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell



Weitere Infos zu dieser Pressemeldung:

Themen in dieser Pressemitteilung:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:
drucken  als PDF  Die Mauer in den Köpfen ist noch nicht eingerissen
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 12.08.2026 - 16:44 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2266828
Anzahl Zeichen: 1287

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:

Frankfurt



Kategorie:

Politik & Gesellschaft



Diese Pressemitteilung wurde bisher 277 mal aufgerufen.


Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Kein Freibrief für die Geheimdienste"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Fünf Jahre Taliban in Afghanistan - Deutschlands groteske Doppelmoral: Für Entwicklungszusammenarbeit sind die Taliban nicht akzeptabel genug, doch für Abschiebungen offenbar schon. ...
Schon fünf Jahre. Schon fünf Jahre ist es her, seit die Taliban in Afghanistan wieder die Macht übernommen haben. Für uns mag die Zeit schnell vergangen sein. So ist das mit Krisen, die aus unserem Blickfeld verschwinden. Doch für Frauen in Afghanistan waren das fünf lange Jahre. Mehr als 100

Düstere Aussichten für die SPD ...
Es ist geboten und auch wahrscheinlich, dass es nach den September-Wahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern sowie nach den niedersächsischen Kommunalwahlen einen Führungswechsel gibt. Für die SPD muss eine Person sprechen, die nicht mit der Berliner Koalition identifiziert wird. D

Politik des radikalen Neins ...
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat Israel in den vergangenen zehn Jahren in einen Kurs der radikalen Verweigerung geführt. Diese Politik des Neins geht zulasten der Palästinenser:innen, der Region, aber auch der Zukunft des Staates Israel selbst. Netanjahu sagte, er werde de


Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau


Die Mauer in den Köpfen ist noch nicht eingerissen ...
Die Opfer der SED-Diktatur, vor allem die Menschen, die an der Berliner Mauer und an der DDR-Grenze ermordet wurden, haben es verdient, dass Jahr für Jahr an ihr Schicksal erinnert wird. (...) Doch mehr als dreieinhalb Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung verblasst die Erinnerung. (...) Da spielt

Ein Beitrag zur Generationengerechtigkeit ...
Deshalb ist die Frühstartrente ein Beitrag zur Gerechtigkeit. Wer sich früh mit der Geldanlage befasst, selbst wenn das für die Eltern vielleicht kein großes Thema ist, wer versteht, wie Kurse reagieren, dass sich ein langer Atem lohnt, und dass breit gestreute Anlagen und Dividenden kein Hexenw

ALLATRA bei OSZE in Wien: Von Stigmatisierung zu Razzien und Folter ...
Bei der dritten Zusätzlichen Sitzung zur menschlichen Dimension der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die am 29. und 30. Juni 2026 in Wien unter dem Titel "Folter und Misshandlung verhindern: Zusammenarbeit und Umsetzung stärken" stattfand, richtete das Gl

Alarmierende Stille in Europa: Schwere Verletzungen der Religions- und Meinungsfreiheit in Südkorea ...
SEOUL / BERLIN / WIEN / BRÜSSEL " Am 7. August 2026 schlugen führende europäische Menschenrechtsorganisationen auf einer aufsehenerregenden Pressekonferenz im _Seoul Foreign Correspondents' Club_ Alarm: In Südkorea verschlechtert sich die Lage der Religions-, Glaubens- und Meinungsfrei


 

Werbung



Sponsoren

foodir.org The food directory für Deutschland
News zu Snacks finden Sie auf Snackeo.
Informationen für Feinsnacker finden Sie hier.

Firmenverzeichniss

Firmen die firmenpresse für ihre Pressearbeit erfolgreich nutzen
1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z