Mehr Tempo bei Modernisierung der Neckarschleusen
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IHK Heilbronn-Franken zu Binnenschifffahrt
Hintergrund der Forderung ist der Vorstoß des neuen Bundesverkehrsministers Steffen Bilger (CDU), der in Interviews und gegenüber seinen Länderkollegen die Bedeutung der Wasserstraßen „als umweltfreundlichsten Verkehrsträger, den wir haben“ hervorgehoben hat und auf einen verstärkten Ausbau der Wasserstraßen drängt.
„Bundesminister Bilger greift eines unserer drängendsten Infrastrukturprobleme auf. Binnenschifffahrt spielt sich nicht nur auf Rhein, Main und Mosel ab. Auch der Neckar ist eine wichtige Wasserstraße, nicht nur für die Region, sondern weit darüber hinaus. Der Neckar ist unerlässlicher Teil der Verkehrsinfrastruktur und entscheidend für die Standortqualität und Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen. Seit Jahrzehnten aber streiten und diskutieren wir weitgehend unbeachtet über Ausbau, Sanierung oder Optimierung der Neckarschleusen. Spätestens jetzt muss klar sein, wie wichtig die Modernisierung des Neckars als Wasserstraße für die Wirtschaft ist“, betont die Hauptgeschäftsführerin der IHK Heilbronn-Franken, Elke Döring.
Für die IHK-Hauptgeschäftsführerin sind alle Voraussetzungen für eine Modernisierung der Wasserstraße vorhanden. „Es gibt einen Konsens über die Sanierung und Optimierung der Neckarschleusen für Binnenschiffe bis zu 110 Metern. Die Maßnahmen lassen sich schneller und unbürokratischer umsetzen und finanzieren als der ursprünglich vorgesehene Ausbau für 140-Meter-Schiffe. Sie müssen nur angepackt werden – und das so schnell wie möglich“, sagt Elke Döring und fordert: „Wir nehmen den Bundesverkehrsminister Steffen Bilger beim Wort und erwarten, dass der Neckar absehbar und spätestens in zehn Jahren für 110-Meter-Schiffe befahrbar ist.“
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Datum: 14.08.2026 - 11:48 Uhr
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