Deutsche Bahn reagiert auf hitzebedingte Ausfälle
ID: 226750
Deutsche Bahn reagiert auf hitzebedingte Ausfälle
- Lückenlose Aufklärung der Vorfälle vom Wochenende
- Direkte Gespräche mit betroffenen Schulen
- Tägliche Überprüfungen der Klimaanlagen
- Grube: "Nehmen Ereignisse sehr ernst"
- Homburg: "Anlaufstelle für Betroffene"
Auch mit einer zweiten betroffenen Schule in Remscheid hat die DB zwecks Entschädigungsmaßnahmen direkten Kontakt aufgenommen. Bei extremen Außentemperaturen und hohem Fahrgastaufkommen waren am Samstag in drei ICE-Zügen die Klimaanlagen komplett ausgefallen. Reisende an Bord eines Zuges mussten in Bielefeld ärztlich versorgt werden.
Zur Vermeidung solch schwerwiegender Vorfälle legen die Mitarbeiter in den DB-Werken nochmals gesteigertes Augenmerk auf die Wartung und Instandhaltung der Klimaanlagen. Auch das Bordpersonal wurde auf die konsequente Anwendung einer bestehenden Richtlinie hingewiesen, bei Ausfall von Klimaanlagen in einzelnen Wagen den Fahrgästen eine Weiterfahrt in klimatisierten Zugbereichen zu ermöglichen. Bei vollständigem Ausfall der Klimatisierung sind die Züge am nächstmöglichen Bahnhof zu stoppen und die Fahrgäste auf andere Züge zu verteilen. "Unsere oberste Priorität ist und bleibt, unsere Kunden zuverlässig, pünktlich und - vor allem aber ? sicher ans Ziel ihrer Reise zu bringen", so Grube weiter.
DB-Personenverkehrsvorstand Ulrich Homburg kündigte eine zentrale Anlaufstelle für betroffene Kunden an. "Damit wollen wir eine rasche Bearbeitung gewährleisten", sagte er in Berlin. Ab 19 Uhr ist dafür die E-Mail- Adresse hitzewelle@deutschebahn.com geschaltet. Die schriftliche Kontaktaufnahme ist über folgende Adresse möglich: DB Fernverkehr AG, Kundendialog, Stichwort "Hitzewelle", Postfach 10 06 13, 96058 Bamberg. Betroffene Fahrgäste können außerdem auch das DB-Kundenportal unter 01805 99 66 33 nutzen.
Herausgeber: DB Mobility Logistics AG
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Datum: 12.07.2010 - 20:04 Uhr
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