Isländischer Weckruf
ID: 2269906

(ots) - Das Nein zur EU der Isländerinnen und Isländer ist ein Ja zum Status quo. Die Nato sorgt auch für das nördliche Mitglied für Sicherheit, die bereits geltenden Regeln der EU für wirtschaftlichen Fortschritt und die Rechte für die Fischerei für ökonomische Perspektive. Gespräche mit Brüssel würden für Reykjavík einiges infrage ohne die Garantie zu haben, dass es besser wird. Schließlich ist die EU zwar mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet, hat sich aber seit 2012 den Ruf erarbeitet, zerstritten und regelwütig zu sein. Gleichzeitig schlägt das Land mit dem Votum Brüssel nicht die Tür vor der Nase zu, sondern reißt selbige nicht auf. Es ist deshalb auch nicht mit dem Brexit vergleichbar. Doch obwohl also nichts Beunruhigendes geschehen ist, sollten die politisch Verantwortlichen der EU im Abstimmungsergebnis einen isländischen Weckruf sehen. Das Staatenbündnis hat an Anziehungskraft verloren. Dies zu ändern, liegt in den Händen Brüssels und der anderen EU-Hauptstädte.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell
Themen in dieser Pressemitteilung:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 31.08.2026 - 17:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2269906
Anzahl Zeichen: 1305
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Diese Pressemitteilung wurde bisher 325 mal aufgerufen.
Die Pressemitteilung mit dem Titel:
"Isländischer Weckruf"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).
Die Beschwerde, die da auf den Straßen von Paris, Marseille und Limoges geführt wird, ist in allen ihren inhaltlichen Facetten gerechtfertigt. Trotzdem ist die Revolte brandgefährlich - nur nicht so, wie man vielleicht zuerst meinen möchte. Ihr inhaltlicher Kern liegt in der systemischen Benacht
Kommentar "Ein Bärendienst für die Autoindustrie" Frankfurter Rundschau ...
Friedrich Merz gibt den Retter der deutschen Autoindustrie. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat offenbar auf Druck des Kanzlers seinen Widerstand gegen die Aufweichung des europäischen Verbrenner-Aus aufgegeben. Geht dieser Deal in der EU durch, könnten auch nach 2035 noch neue Benziner und
Kommentar Frankfurter Rundschau "Angriff auf unsere Freiheit" ...
Nicht die "Zeit" wurde hier in Haft genommen. Gefährdet wird vielmehr ein Grundpfeiler der Freiheit in unserem Land: die Pressefreiheit. Sie wurde über Jahrhunderte gegen die Mächtigen erkämpft. Aber diese Freiheit ist verletzlich, weil sie auf dem Vertrauen zwischen Menschen beruht.
Weitere Mitteilungen von Frankfurter Rundschau
Kinder in Nepal nach Sturzflut ohne sauberes Wasser: Krankheitsrisiko steigt ...
Mehrere Tage nach der verheerenden Sturzflut in Nepal wächst die Gefahr von Krankheitsausbrüchen. Verunreinigtes Wasser, mangelnde Sanitärversorgung, überfüllte Notunterkünfte und anhaltender Regen bedeuten ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Durchfallerkrankungen, Hautinfektionen und
APOTHEKENTOUR startet mit mehr als 2800 Gästen in Leipzig die zweite Tourhälfte ...
Anpfiff für die zweite Saisonhälfte: Während wenige Meter weiter in der Red Bull Arena die Bundesliga wieder Fahrt aufnahm, meldete sich auch die APOTHEKENTOUR powered by APOTHEKE ADHOC und PTA IN LOVE am vergangenen Wochenende aus der Sommerpause zurück. Mehr als 2860 Apotheker:innen, PTA und P
Iran-Krieg - Am Rande eines Flächenbrands ...
Die Geschwindigkeit und Härte, mit der die Revolutionsgarden auf den US-Angriff reagiert haben, senden eine klare Botschaft an Washington und die alliierten Golfstaaten: Wir können den Preis für jeden amerikanischen Vorstoß schmerzhaft in die Höhe treiben. Wenn die Vernunft nicht bald den Weg z
Menschenrechtler besorgt über Religionsfreiheit in Südkorea - Überprüfung der Haft von Lee Man-hee gefordert ...
Pressekonferenz im Korea Press Center, veranstaltet von Human Rights Without Frontiers "Angesichts seines hohen Alters und der Gewaltlosigkeit der ihm vorgeworfenen Schuld sind verhältnismäßige Maßnahmen erforderlich" Auch Vertreter religiöser Kreise und von Veteranenverbänden




