Nach Volksentscheid in Hamburg: Bessere Bildungschancen weiter auf der Tagesordnung - Schulreformen müssen von Beteiligten getragen werden
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Nach Volksentscheid in Hamburg: Bessere Bildungschancen weiter auf der Tagesordnung - Schulreformen müssen von Beteiligten getragen werden
"Das Bildungssystem steht vor großen Herausforderungen. In Deutschland und Hessen ist der Bildungserfolg der Kinder stärker als in anderen Staaten vom sozialen Status ihrer Eltern abhängig. Darüber hinaus gehören laut PISA-Studie ein Fünftel aller hessischen Schülerinnen und Schüler zur so genannten Risikogruppe und werden voraussichtlich erhebliche Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt und bei der eigenverantwortlichen Gestaltung ihres Lebens haben. Hier fehlt es weiter an einer Antwort der Landesregierung, wie sie das ändern will. Die Schulreform in Hamburg hat genau das zum Ziel: Alle Schülerinnen und Schüler sollen die bestmöglichen Leistungen und den höchstmöglichen Schulabschluss erreichen - unabhängig davon, aus welchem Elternhaus sie kommen."
Die GRÜNEN verweisen erneut auf ihr Konzept der Neuen Schulen, das ein Angebot an alle Schulen sei. Die Initiative, eine Neue Schule werden zu wollen, liege bei der Schulgemeinde - den Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie den Eltern jeder einzelnen Schule - und natürlich beim Schulträger. "Eine Schulreform, die gelingen soll, muss von den Beteiligten an den Schulen vor Ort ausgehen und getragen werden. Wir glauben, unser Konzept ist für viele Schulen und Schulträger sehr attraktiv", unterstreicht Sigrid Erfurth den GRÜNEN Ansatz.
Die Kernpunkte der Neuen Schule der GRÜNEN sind: alle Bildungsabschlüsse an einer Schule, längeres gemeinsames Lernen, keine Klassen mit mehr als 25 Schülerinnen und Schülern, bedarfsgerechtes Ganztagsangebot, individuelle Förderung statt Querversetzung und Sitzen bleiben, Vernetzung von Schule und Jugend- und Sozialarbeit.
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Datum: 19.07.2010 - 11:47 Uhr
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