Denkmalschutz: GRÜNE sehen Hoffnung für Erhalt der Güterhalle Höchst/Odw.
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Denkmalschutz: GRÜNE sehen Hoffnung für Erhalt der Güterhalle Höchst/Odw.
"Das 100 Jahre alte Fachwerkgebäude am Höchster Bahnhof soll, wenn es nach der Mehrheit im Kreis und nach Landrat Kübler geht, völlig grundlos einer neuen Bahnhofsgestaltung weichen, obwohl die Halle problemlos in die Planung integriert werden könnte", erklärt Sarah Sorge. "Eine Interessengemeinschaft von Bürgerinnen und Bürgern setzt sich für den Erhalt der Güterhalle ein. Wir unterstützen diese Bürgerinitiative in ihrem Anliegen, den Abriss zu verhindern und die Halle in das Gesamtkonzept zu integrieren. Daher hatten wir die Wissenschaftsministerin in unserem Schreiben aufgefordert, sich hier für den Denkmalschutz zu entscheiden."
"In ihrer Antwort verweist die Ministerin nun darauf, dass nicht das Land, sondern das Eisenbahn-Bundesamt Eigentümer und damit zuständig sei. Dieses wiederum wolle das Gelände, auf dem die Güterhalle steht, nicht freistellen, da dort für den Eisenbahnbetrieb wichtige Leitungen verlaufen. Aber auch für den Fall, dass doch die untere Denkmalschutzbehörde und damit die Ministerin zuständig sei, sieht die Ministerin eine Abrissentscheidung kritisch, mindestens aber 'nicht entscheidungsreif'."
"Wir GRÜNE sehen uns durch die Antwort der Ministerin darin bestätigt, dass die Errichtung eines P R-Parkplatzes kein Grund für die Aufhebung des Denkmalschutzes sein kann - schon gar nicht, wenn Alternativplanungen vorliegen. Daher sehen wir Hoffnung für den Erhalt der Güterhalle in Höchst", folgert Sarah Sorge aus dem Brief der Ministerin.
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Datum: 19.07.2010 - 17:17 Uhr
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