Schmerzpflaster: Im Sommer auf Überdosierung achten
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Schmerzpflaster: Im Sommer auf Überdosierung achten
"Patienten sollten die Zeichen einer Überdosierung kennen und das Pflaster beim Verdacht darauf sofort entfernen", so Professor Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der AMK. Auch das Pflegepersonal sollte auf Überdosierungen achten. Eine Überdosierung äußert sich zum Beispiel in einer verlangsamten Atmung oder einem Schwäche- oder Schwindelgefühl. Weitere Anzeichen einer Überdosierung sind Schläfrigkeit, Schwierigkeiten beim Gehen oder Sprechen, Kältegefühl oder Verwirrtheit. Nach dem Entfernen eines Schmerzpflasters halten seine schmerzstillenden, aber auch unerwünschte Wirkungen noch einige Zeit an, da sich in der Haut ein Wirkstoffdepot gebildet hat. Patienten mit schweren Nebenwirkungen sollen deshalb nach Entfernung des Pflasters noch etwa einen Tag lang beobachtet bzw. überwacht werden.
Auch bereits benutzte Schmerzpflaster enthalten noch große Mengen Wirkstoff. Sollen sie entsorgt werden, werden die Klebeflächen des benutzten Pflastern aufeinander geklebt. Das verhindert, dass der Wirkstoff über die Hände aufgenommen wird und dies zu Nebenwirkungen führen kann.
Diese Pressemitteilung und weitere Informationen finden Sie unter http://www.abda.de und http://www.abda-amk.de
Dr. Ursula Sellerberg, MSc
Stellv. Pressesprecherin und Apothekerin
ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände
Jägerstr. 49/50, 10117 Berlin
Tel.: 030 - 40004 134
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Datum: 22.07.2010 - 19:47 Uhr
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